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Kein leichtes Spiel: Viktoria Marquardt wird
in die Zange
genommen.
Ganz ohne Zweifel hat Grün-Weiß im Heimspiel gegen die HSG
Stemmer/Friedewalde das beste Spiel der Saison gezeigt. Es muss
jetzt auch der Letzte bemerkt haben: es ist alles möglich, die
Sportgemeinschaft 1909 Kirchhof spielt hervorragend mit. Spannung
ist weiterhin vorprogrammiert. Beruhigend, aber auch erfreulich, ist
da zum rechten Zeitpunkt eine weitere wichtige Personalentscheidung.
Stolz haben die 09-Verantwortlichen nämlich kurz vor dem
Spielanpfiff gegen Stemmer/Friedewalde der aktuellen Mannschaft im
Vereinsraum mitgeteilt, dass die Kapitänin Viktoria Marquardt an
Bord bleibt. Mit Kirchhof geht die Handballerin nun in die fünfte
Saison. „Das hat uns beflügelt“, bestätigt die jüngste, Christin
Kühlborn, die als aller erste Spielerin schon am 10. Januar mit
ihrer Vertragsverlängerung ein wichtiges Zeichen gesetzt hatte.
Beide Nachrichten sind inzwischen überall sehr positiv angekommen.
Die Flügelspielerin Christin Kühlborn ist in Kirchhof groß geworden
und will nun als Stammspielerin weiter reifen. An der Seite von
Viktoria Marquardt geht das noch etwas leichter, denn die Kapitänin
ist überzeugt von den Leistungen ihrer jungen Mitspielerin.
Marquardt selbst hat ganz viel Routine und Selbstvertrauen
vorzuweisen, sie hilft gerne und nimmt viel Druck weg. Seite an
Seite geht es eben leichter. Die Kirchhof-Kapitänin erfüllt also
viele Funktionen, geht mal voran, mal hinterher und ergänzt sich mit
ihren Mitspielerinnen optimal. In der Abwehr gibt sie ihren Platz
gern an Lena Hildebrandt weiter, denn diese hat dort ganz viel
Qualität. So der Originalton der Obermelsungerin. Zurück stehen und
das Ganze im Blick haben, die Vorbildfunktionen einhalten, das
leistet Viktoria Marquardt. Beide Spielerinnen, ob nun Christin
Kühlborn oder Viktoria Marquardt, wissen ihre Aufgaben im Team
hervorragend zu lösen, beide Spielerinnen setzten sich ungemein für
ihren Verein ein und haben sehr gute, aber auch professionelle
Einstellungen in allen Richtungen.
Auch auf dem Spielfeld haben die 18-Jährige und die 10 Jahre Ältere
ganz viel Power. Mit Wucht und Zauber begeistert das Duo ebenso das
Publikum in der Heimspielhalle, der Stadtsporthalle. Die Kapitänin
leistet meist die Vorarbeit, ackert und rackert an der Kreislinie,
stellt die Sperren. Sie zieht immer mindestens zwei gegnerische
Abwehrspielerinnen auf sich und die daraus entstehenden Lücken weiß
insbesondere das Kirchhöfer - Juwel zu nutzen. Beide Spielerinnen
machen sich mit ehrlichen Komplimenten stark. Komplimente gibt es
aber auch für Viktoria Marquardt von der Vereinsführung.
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„Viktoria
ist eine Kapitänin, mit der wir durch dick und dünn gehen können“.
Die Spielerin mit der Nummer 23 behält die Ordnung im Auge, selten
lässt sie sich aus der Ruhe bringen oder durch nichts kann man sie
während der 60 Spielminuten beeinflussen. Volle Konzentration ist in
jeder Situation sichergestellt und zu Recht wird sie als eine
„Löwin“ bezeichnet. Ihr unbändiger Wille und die Emotionen, die sind
unnachahmlich.
Viktoria Marquardt ist auf dem
richtigen Weg eine Ikone zu werden!

Von allen Positionen sorgt die Kapitänin für
Gefahr.

Typisch: Viktoria Marquardt schirmt die Konkurrenz ab
und Kirchhofs Christin Kühlborn nutzt diese Chance.
Ein tolles Duo: Viktoria Marquardt & Christin Kühlborn.

So sehen Sieger aus: Mittendrin Viktoria Marquardt.
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