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23.10.2014 von Ralf Ohm
 

3. Liga Ost: Kirchhof setzt gegen HC Leipzig II auf eigene Stärken - mit Luisa Teichmann
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Respekt vor der Wundertüte

kirchhof/leipzig. Sie gelten als unberechenbar. Erzielen meistens solch‘ unterschiedliche Ergebnisse, dass diese kaum Aufschluss darüber geben, was den kommenden Gegner erwartet. Die Bundesliga-Reserven in der 3.Handball-Liga nämlich, die mit Verstärkung „von oben“ fast jeden Konkurrenten schlagen können, ohne indes zu einem Mitläufer mutieren. Was also erwartet die SG 09 Kirchhof, wenn sie am Samstag (18 Uhr Stadtsporthalle Melsungen) auf den HC Leipzig II trifft? „Eine reine Ausbildungsmannschaft“, sagt Trainerin Marion Mendel. Eine, die zudem vor der Saison stark verjüngt wurde. Und der, so die Handball-Lehrerin, „noch die Stabilität fehlt.“ Das unterstreichen drei Siege (alle daheim) und zwei Niederlagen (alle auswärts). Zwei Gesichter, die aber auch einer Spielerin geschuldet sind, die zwischen erster und dritter Liga wandelt.

Nele Reimer nämlich, im Rückraum auf beiden Halbpositionen einsetzbar. Beim 37:27 gegen die HSG Osterode erzielte sie 15/5-Tore, beim 36:31 gegen HaSpo Bayreuth 9/1. Und obwohl das größte Leipziger Talent am Sonntag im Champions-League-Spiel gegen den slowenischen Meister Ljubljana, wie HC-Trainer Norman Rentsch bestätigt, eingeplant ist, ist ein Einsatz tags zuvor bei der SG „keineswegs ausgeschlossen“. Wenn die Jugendnational-Spielerin aus Rostock denn spielt, wird sie im Angriff die Bekanntschaft mit Kim Mai machen. Die hat sich in der Kirchhofer 6:0-Deckung auf der Halbposition zu einer äußerst flexiblen Spezialistin entwickelt, die je nach Bedarf offensiver oder defensiver an ihre Aufgabe herangeht.

Ansonsten aber will Kirchhofs Trainer Berchten das Spiel seiner Mannschaft an den eigenen Stärken ausrichten. Also in der Abwehr „die Dichte wie im letzten Spiel hinbekommen“, um so über die erste und zweite Welle zum Erfolg zu kommen. Dabei ist neben Nele Reimer auch Linksaußen Joana Rode zu beachten. Fraglich ist der Einsatz von Neuzugang Anna-Lena Plate, während Luisa Sturm - ebenso auf dem Sprung nach oben - verletzungsbedingt passen muss.

„Tempo machen“

Im Positionsangriff gilt es laut Markus Berchten, „nach den Auslösehandlungen Tempo zu machen und im richtigen Augenblick den Abschluss zu suchen.“ Über 60 Minuten, nachdem zuletzt gegen Bayreuth der Spielfaden nach einer tollen ersten Hälfte gerissen war. Dazu kann der Schweizer wieder auf Luisa Teichmann zurückgreifen und hat damit auf der Mittelposition gleich drei Alternativen. Darauf wiederum muss sich die Wundertüte aus Leipzig einstellen. (ohm)

 

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Im Bild: Laura Nolte

Auf sie kann sich die SG 09 Kirchhof verlassen!


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Im Bild: Karina Morf, sie befindet sich derzeit in guter Form



 

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