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Vereinsgeschichte
Damenhandball
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Hans
Schomberg
und Karl Kuppstadt gründen eine Damenhandball-
mannschaft |
1966 |
Die
Sportgemeinschaft 09 hat gute
Leichtathletinnen, die besonders als 4 x 100 m-Staffel
für Furore sorgen. |
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Diese Mädchen:
Renate Pfeiffer (heute Häusler)
Gertrud Kaspar (heute Pawlik)
Waltraud Hartung (heute Obach)
Margret Kehl (heute Lohmann)
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geben den Anstoß,
dass Fritz Gießler (I. Vorsitzender) und Hans Schomberg (Spartenleiter
Handball) eine Damen-Handballmannschaft gründen wollen. Es soll dem
Beispiel von Jahn Gensungen gefolgt werden; hier hatte bereits Konrad
Ploch eine Damenmannschaft ins Leben gerufen.
Fritz Gießler und Hans Schomberg werden aktiv und gewinnen Karl
Kuppstadt von der Melsunger Turngemeinde. Karl Kuppstadt soll die
Aufgabe des Trainers übernehmen und bringt zugleich drei seiner fünf
Töchter mit zu den Grün-Weißen.
Hans Schomberg bezahlt spontan den 1. Satz Trikots. |
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1967 |
Die
Sportgemeinschaft 09 wird in der ersten Meisterschaftsrunde
Kreismeister mit den Spielerinnen:
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Brunhilde Hartung
Waltraud Hartung
Renate Opfer
Brigitte Worst
Helga Kuppstadt
Gerda Kuppstadt
Christa Kuppstadt
Sigrid Stölzer
Margret Kehl
Ingrid Lengemann
Irmhild Weißkopf
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Dann wird sich der
Landrat-Franz-Baier-Pokal gesichert und auch in der Hallenrunde ist
das Team Spitze. Die zweite Meisterschaft ist unter Dach und Fach, so
dass am 10.12.1967 groß gefeiert werden kann.
Spielführerin der Mannschaft ist Margret Kehl (heute Lohmann).
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Heinrich Horn wird
1. Vorsitzender |
1968 |
Die
Feldserie wird optimal abgeschlossen. Mit 20:0 Punkten bei 98:21 Toren
sind die Kirchhöferinnen unschlagbar. |
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Tabelle Kleinfeldrunde 1968:
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1. |
SG 09 Kirchhof |
10 |
98:21 |
20:0 |
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2. |
MT 1861 Melsungen |
10 |
34:33 |
11:9 |
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3. |
Jahn Gensungen |
10 |
46:33 |
10:10 |
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4. |
SV Melgershausen |
10 |
25:56 |
7:13 |
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5. |
TSV Böddiger |
10 |
19:64 |
7:13 |
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6. |
Eintracht Felsberg |
10 |
27:44 |
5:13 |
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Bei dem beliebten
Turnier um den Franz-Baier Pokal bootet Jahn Gensungen Kirchhof
erstmals aus. Die favorisierten Mädchen der
SG 09, die seit Bestehen des Damenhandballs im Sportkreis Melsungen
alle zu vergebenden Titel nach Hause holten, mussten das bessere Ende
den Gensungerinnen überlassen. |
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Kirchhof
hamstert
Meisterschaften |
1969 |
Die
Sportgemeinschaft feiert ihren 60. Geburtstag und die Handballdamen
haben sich die Mannschaft von Dänischenhagen eingeladen.
Karl Siegner löst viele organisatorische Aufgaben und ist die rechte
Hand von Trainer Kuppstadt.
Gemeinsam reisen die SG-Handballerinnen mit Lohfelden für 14 Tage nach
Schweden. Vereinsvorsitzender Heinrich Horn gründet eine
Schülerinnenmannschaft. Willi Hofmann steht hilfreich zur Seite.
An der Kleinfeldrunde nehmen teil: SG 09 Kirchhof, Jahn Gensungen, MT
Melsungen, TSV Neuenbrunslar, Deute und RW Körle. |
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Durchmarsch zur
Verbandsliga |
1970 |
Kirchhof marschiert
weiter vorne mit. Nach Kirchhof und Gensungen spielen mittlerweile 13
Vereine Damenhandball im Kreis Melsungen.
Der Landrat-Baier-Pokal wird wieder ausgespielt und die Vereine
weigern sich, gegen die "starken Gegner" Kirchhof und Melsungen
anzutreten. Kirchhof siegt im Finale gegen Melsungen mit 13:8 Toren
und nimmt stolz den Pokal in Empfang. Die Vereine Hess. Lichtenau, RW
Körle, Ostheim und Gensungen spielen an gleicher Stelle in einer
Gruppe der "weniger Starken". Hier haben es die Verantwortlichen wohl
versäumt, ihre Mädels vom Sinn der Pokalspiele zu überzeugen.
Aber auch wohl davon, dass man von stärkeren Gegnern immer noch etwas
lernen kann... Die SG 09 Kirchhof besucht unzählige Turniere, so auch
das internationale Turnier in Kaiserslautern, das beliebte
"Barbarossa-Turnier". Kirchhof belegt Platz neun.
Nach vier Jahren Anlaufzeit kann jetzt der Angstgegner KSV Hessen
Kassel geschlagen werden. Beim 5:4-Sieg wirft Margret Kehl allein vier
Tore. Im Oktober trifft Margret Kehl gegen Lippoldsberg 17 Tore (!)
beim 36:10-Erfolg. Das ist absoluter Rekord.
Kirchhof steigt in die Bezirksklasse auf und die Handballerin Marianne
Kuppstadt, die bisher im Trikot der MT Melsungen spielte, schließt
sich der Mannschaft ihres Vaters, Karl Kuppstadt, an. |
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1971 |
Aus den
Mädchen, die vor einigen Jahren mit Jahn Gensungen die ersten Schritte
im Damenhandball taten, sind junge Frauen geworden. Die SG 09 wird in
der Bezirksklasse Vizemeister und ist damit berechtigt zum Aufstieg in
die Verbandsliga. |
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"Unternehmen"
Regionalliga |
1972 |
Kirchhof
hat mittlerweile einen ausgezeichneten Ruf und wird von Einladungen zu
Freundschaftsspielen und Turnieren überschüttet. Kirchhof holt die
Bezirksmeisterschaft nach Hause. Jahrelang stehen die Spielerinnen von
Karl Kuppstadt im Schatten von KSV Hessen Kassel, nun ist der
Durchbruch geschafft. Bei den Nordhessenmeisterschaften belegt die SG
09 den zweiten Platz.
In einem großartigen Spiel wird mit 5:8 Toren
gegen den VfB Gießen verloren.
Marianne Kuppstadt wird für die Hessenauswahl nominiert.
Helga Schade,
Christa Klemmer und wiederum Marianne Kuppstadt sind die
Leistungsträgerinnen in der Bezirksauswahl.
Der Kreis Melsungen zeichnet die Handballerinnen der Sportgemeinschaft
09 mit der silbernen Plakette aus.
Ein starker Nachwuchs ist da. Es spielen in den Jugendmannschaften:
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Irene Lesch
Renate Tugend
Marianne Meurer
Birgit Oeste
Jutta Horn
Karin Horn
Hildegard Worst
Cornelia Braun
Regina Stahl
Martina Emmeluth
Ellen Tugend
Rita Harbusch
Roswitha Bielert
Renate Horn
Petra Metz
Hanna Wedekind
Barbara Hartung
Die Schülerinnen
Marianne Meurer, Rita Harbusch und Renate Horn spielen Kreisauswahl.
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10.000 Kilometer für den Lieblingssport |
1973 |
Die SG 09
fährt über 10.000 Kilometer für den Lieblingssport.
Rosi Müller kommt zur SG 09 Kirchhof.
Zum dritten Male reist die Mannschaft zum Turnier in die Heimatstadt
ihrer Spielerin Sigrid Stölzer, nach Dänischenhagen bei Kiel.
In der Meisterschaftsrunde wird der dritte Platz in Hessens höchster
Spielklasse eingenommen. Zum Ende des Jahres bringen die SGerinnen das
Kunststück fertig, dem bisher noch ungeschlagenen Tabellenführer VfB
Gießen die erste Saisonniederlage beizubringen.
Endstand 6:5 für Kirchhof; Halbzeit 2:1.
Die Torschützinnen: Helga Schade (3), Marianne Kuppstadt, Rosi Müller
und Christa Klemmer je 1; Torfrau Brunhilde Hartung ist in
überragender Form. Die Sportgemeinschaft 09 meldet erstmals eine II.
Damenmannschaft. Herbert Wedekind und Hans Wambach kümmern sich um das
neue Team. |
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1974 |
Jetzt wird zweimal
wöchentlich trainiert, einmal dienstags in Ostheim und donnerstags in
Gensungen.
Marianne Kuppstadt ist Spielführerin. Gerda Bühn fällt wegen
Mutterschaftsurlaub aus. In der Meisterschaftsrunde 1973/74 der
Verbandsliga Gruppe Nord wird der ausgezeichnete zweite Platz
erkämpft. Mittlerweile wird die Neugründung der Hallenregionalliga
Südwest Wirklichkeit. Kirchhof ist qualifiziert! So spielen die Kirchhöferinnen gegen so renommierte Vereine wie RW Auerbach, Vorwärts
Frankfurt, SC Höchst, Grün-Weiß Frankfurt, VfB Gießen,
TV Lützellinden und TSV Kirchhain.
Horst Schade soll Karl Kuppstadt unterstützen, und Karl Siegner wird
Betreuer.
Folgende Vereinsmitglieder sind besonders mit der Damenmannschaft
verbunden und stellen ihre privaten Pkw für die Auswärtsspiele zur
Verfügung, mit denen 8.000 Kilometer zurückgelegt werden:
Gerhard Führ, Walter Vogel, Gerhard Hartung, Waldemar Schmitt, Rudi
und Herbert Wedekind, Wilfried Dietrich, Willi Hofmann, Oskar Lehmann,
Henner Schmidtkunz, Walter und Hans Schomberg, Norbert Weißkopf, Hans
Worst und Heinrich Horn. |
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Marianne
Kuppstadt spielt
Hessenauswahl |
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Mit diesem
Team startet die Sportgemeinschaft das Unternehmen Regionalliga: |
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Brunhilde Hartung (heute Bartels) 24 Jahre,
Helga Schade (geb. Kuppstadt) 22 Jahre,
Marianne Kuppstadt (heute Ben Aiachia) 20 Jahre,
Gerda Bühn (geb. Kuppstadt) 26 Jahre,
Christa Klemmer (geb. Kuppstadt) 24 Jahre,
Waltraud Obach (geb. Hartung) 26 Jahre,
Marianne Meurer (heute Rohde) 17 Jahre,
Gerlinde Dehnhardt (geb. Dietrich) 20 Jahre, (†)
Sigrid Stölzer 31 Jahre,
Hilde Zirotzki 21 Jahre,
Margret Lohmann (geb. Kehl) 27 Jahre,
Rosi Müller (geb. Pflüger) 21 Jahre
-Durchschnittsalter 23,5 Jahre-
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Marianne Kuppstadt ist
Hessenauswahlspielerin und gehört zum Juniorenkader des Deutschen
Handballbundes. |
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1975 |
Auf dem Weg zum
Training verunglückt Gerlinde Dehnhardt
(geb. Dietrich) tödlich. Die SG 09 nimmt Abschied mit einer großen
Trauergemeinde.
Im ersten Regionalligajahr muss Kirchhof mit 4:22 Punkten und 113:162
Toren als Tabellenletzter wieder absteigen.
In der Feldserie geht es mit frischem Mut an den Start, und siehe da,
es wird wieder souverän gepunktet. Kirchhof wird Verbandsligameister.
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SG 09
gewinnt die
Hessenmeister-
schaft |
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Das Meisterteam 1975:
Brunhilde Hartung; Rosi Müller, Marianne Meurer,
Irene Lesch, Marianne Kuppstadt, Sigrid Stölzer, Christa Klemmer,
Margret Lohmann, Waltraud Obach und Hildegard Worst.
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Kirchhof hat zwei Schülerinnenmannschaften.
Die A-Jugend holt die Kreismeisterschaft nach Hause.
Das Aufgebot:
Hanna Wedekind und Gisela Horn im Tor; Ute Günther, Karin Horn, Jutta
Horn, Renate Horn, Christa Horn, Cornelia Braun, Regina Stahl und
Angelika Führ.
Die B-Mannschaft mit Trainer Worst und den Spielerinnen Gisela Horn,
Sabine Rothhämel, Martina Eckhardt, Ute Landgrebe, Christiane Führ,
Karin Führ, Renate Horn, Ute Günther und Christa Horn setzt sich
ebenso an die Spitze.
Bei den Damen geht es um die Hessenmeisterschaft!
Im Endspiel gegen RW Auerbach bieten die Kirchhöferinnen eine
prächtige Leistung. Dennoch muss eine 12:16-Niederlage verkraftet
werden. Ungewohnt war vor allem der Tartanplatz. |
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Kirchhof
strebt den
Wiederaufstieg an! |
1976 |
Den wohl
größten und schönsten Pokal gewinnt die SG 09 in Walldüren (Odenwald).
Die weibliche B-Jugend wird Kreismeister. Es spielen: Gisela Horn,
Christa Horn, Andrea Braun, Heidi Harbusch, Sabine Rothhämel,
Christiane Führ, Karin Führ, Jutta Gute und Martina Eckhardt.
Trainer sind Dieter Worst und Bernd Denk.
In der Damenhallenrunde 1975/76 wird wieder die Meisterschaft nach
Hause geholt. Am 28. März 1976 geht es um die Hessenmeisterschaft in
der Kreissporthalle Gensungen.
Schierstein heißt der Konkurrent der I.
Damenmannschaft.
Im ersten Entscheidungsspiel gewinnt Kirchhof mit
15:9 und auch das Rückspiel mit 12:10. Marianne Kuppstadt ist Dreh-
und Angelpunkt; sie trifft sechs Mal.
Damit ist die führende Stellung im Damenhandball erneut bewiesen!
In einem persönlichen Schreiben gratulieren Landrat August Franke,
Bürgermeister Dr. Appell und der stellvertretende Kreisspielwart
Heinrich Giese zur Hessenmeisterschaft.
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Für den Hessenmeister spielen:
Brunhilde Bartels
Waltraud Obach
Irene Lesch
Helga Schade
Christa Klemmer
Marianne Kuppstadt
Rosi Müller
Sigrid Stölzer
Hildegard Worst
Ilse Eschenröder (Neuzugang vom WVC Kassel)
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Karla
Kuppstadt
kommt nach
Kirchhof |
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Nach dem
Gewinn der Hessenmeisterschaft entschließt sich endlich die jüngste
Tochter von Karl Kuppstadt, die 17-jährige Karla Kuppstadt, ebenfalls
zur Sportgemeinschaft zu wechseln.
Karla Kuppstadt spielte zuvor im Trikot der MT Melsungen.
Trainer Dieter Vonhof gibt Karla nur ungern an den Nachbarverein ab.
Mit Karla Kuppstadt kommt auch die junge Heidi Bechmann (heute
Rudolf). Sigrid Weber (heute Worst) hat am 17.5. ihren ersten Einsatz
im Kirchhöfer Tor beim 9:3-Auswärtssieg gegen Heuchelheim.
Mit diesen Verstärkungen schafft die Sportgemeinschaft erneut das
Meisterstück in der Kleinfeldrunde der Verbandsliga und ist damit für
die Hessenmeisterschaft qualifiziert.
Das Double wird geschafft. Vorwärts Frankfurt hat nicht den Hauch
einer Chance. Zwei Siege werden eingefahren: 19:8 und 15:6. Das bringt
die zweite Hessenmeisterschaft nach Kirchhof.
Trainer Horst Schade und Betreuer Karl Siegner haben die Mannschaft
gut in Form gebracht. Beste Werferin ist Karla Kuppstadt mit acht
Treffern. Brigitte Iller (heute Landau) und Regina Hennek sind
zwischenzeitlich zur Sportgemeinschaft gekommen. Kirchhofs
Mädchenmannschaft - die C-Jugend - mit dem Trainergespann Dieter Worst/Bernd
Denk holt die nächste Meisterschaft.
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Für Kirchhof spielen:
Susanne
Koch, Ellen Rothhämel, Ruth Schmahl, Kerstin Hagemann, Beate
Freudenstein,
Helma Wedekind, Dagmar Horn, Karla Metz, Renate
Dietrich, Gabi Führ sowie Vivica und Michaela Hanke.
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Für die Damenmannschaft ist ein Testkampf gegen RW Auerbach angesagt.
RW Auerbach, zweifacher Südwestmeister, dreimaliger Hessenmeister und
DHB Vize-Pokalsieger ist ein letzter Prüfstein für die am 2. Oktober
beginnende Hallenrunde in der Regionalliga.
Mit 8:11 Toren trumpfen
die Rot-Weißen auf. Es ist eine Augenweide, die sportlich
durchtrainierten Spielerinnen wie Ellen Krebs, Erika Walthes, Karin
Euler oder Iris Blahs zu bewundern.
Eine weitere große Auszeichnung nimmt die Sportgemeinschaft 09
entgegen: Kirchhof wird Gewinner des Ehrenpreises des Handball
Sportkreises Melsungen. Der Sportkreis hat aus Anlass "10 Jahre
Damenhandball" diesen Preis ausspielen lassen.
Dies ist
gleichzeitig der letzte Auftritt der jahrelangen Leistungsträgerin
Sigrid Stölzer. Sie beendet ihre aktive Laufbahn. Für die Grün-Weißen
hat sie viel geleistet, und bis heute ist sie treues Vereinsmitglied.
Mit einem Paukenschlag wird die Regionalliga-Saison eröffnet:
23:7-Sieg gegen den SC Höchst.
Karla und Marianne Kuppstadt sind die überragenden Spielerinnen. Beide
treffen je acht Mal, den Rest besorgen Margret Lohmann, Helga Schade,
Rosi Müller und Brigitte Iller. |
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Die
Sportgemeinschaft hat eine
Nationalspielerin |
1977 |
Kirchhof
stürmt an die Spitze und will den Aufstieg in die Bundesliga. Selbst
gegen den TV Lützellinden gibt es einen 12:11-Sieg.
Karla Kuppstadt liefert ein Superspiel im Trikot des Deutschen
Handballbundes gegen Dänemark. Mit Waltraud Obach, Christa Klemmer,
Margret Lohmann, Helga Schade und Brunhilde Bartels sind immer noch
fünf Spielerinnen aus der Gründermannschaft dabei! |
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Kirchhof
in der
Bundesliga |
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Sieben
Jahre spielt jetzt Marianne Kuppstadt im grün-weißen Trikot und ist
eine ausgezeichnete Spielerin.
Rosi Müller ist vier Jahre dabei. Marget Lohmann ist mit 29 Jahren die
Älteste und Heidi Bechmann mit 17 Jahren die Jüngste.
Vier Männer verdienen zu diesem Zeitpunkt, herausgestellt zu werden:
Es sind die "Väter" Karl Kuppstadt und Hans Schomberg,
der Trainer Horst Schade und der Betreuer Karl Siegner.
Tatsächlich schafft die Sportgemeinschaft 09 mit 31:5 Punkten und
240:146 Toren die Gruppenmeisterschaft. 650 Zuschauer bejubeln die SG
09-Mannschaft.
Freudentränen, glückliche Umarmungen, Blumen und Präsente machen die
Runde.
Kirchhof steht damit im Kampf um den Aufstieg zur Frauen-Bundesliga im
Hallenhandball und erwartet den Südwestmeister ASV Landau.
Vor ausverkaufter Halle in Gensungen (1100 Zuschauer) landet die SG 09
einen 17:4-Kantersieg. Dies ist wieder einmal ein Spiel der
Kuppstadt-Sisters. Das Rückspiel am 2.4. in der Sporthalle Bellheim
beschert einen knappen 14:12-Erfolg! Damit ist der Aufstieg in die
Bundesliga geschafft.
Kirchhof ist der erste Verein im Sportkreis Melsungen, der in der Bundesliga spielt!!!
Brigitte Iller geht nach Großenritte zurück, Waltraud Obach beendet
ihre Laufbahn. Eine waschechte Kirchhöferin, die stets zur Stelle ist,
hat bis dato großen Anteil an dem Werdegang der Kirchhöfer Erfolge.
Waltraud Obach ist noch heute ein treues Vereinsmitglied und aktive
Sängerin des Gemischten Chores.
Karl Siegner hat nach strapaziösen Jahren eine "Ruhepause" beantragt
und wird von Lothar Baudy abgelöst.
Mit Regina Polaczek (Kirschig) kommt eine Spitzenspielerin für den
Rückraum, und Georg Kruhm wird als Masseur verpflichtet.
Es wird ein Arbeitskreis gebildet, der die Vorstandschaft unterstützen
soll.
Heinrich Schmidtkunz wird Arbeitskreissprecher. Ihm zur Seite stehen
Hans-Martin Horn, Manfred Lohmann, Friedrich Günther, Rudi Wedekind
und Hans Wambach.
Bisher bekamen die Spielerinnen keinerlei Aufwandsersatz.
Eine neue
Regelung sieht vor, dass die Aktiven für Fahrten zu den Spielen und
zum Training 0,10 DM Kilometerkostenvergütung erhalten sollen.
Bei Auswärtsspielen kommen die Kosten für Übernachtung und Verpflegung
hinzu. Die Firma B. Braun Melsungen AG stellt für das "Unternehmen
BUNDESLIGA" zwei Firmenbusse zur Verfügung, die die Fahrtkosten für
die Vereinskasse erheblich verringern.
Kirchhöfer Vereinsmitglieder wie Horst Rothhämel, Karl Hartung, Rudi
Wedekind, Gerhard Hartung, Ernst Kehr und Manfred Lohmann fahren diese
Busse.
Am 15. August kommt das Hessische Fernsehen und filmt einen Beitrag
über den neuen Bundesligisten. |
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Zuschauerrekord
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Am 10. September 1977 um 19.01 Uhr wirft
die flinke Ilse Eschenröder das erste Bundesligator gegen GW
Frankfurt.
60 Minuten liefern die Kirchhöferinnen ein gutes Spiel, doch die Gäste
mit Harings und Laun bescheren eine 13:15-Niederlage.
Die Premiere ist
damit leider missglückt.
Beim FC Bayern München wird der erste Sieg in der Bundesliga gefeiert.
Karla Kuppstadt spielt im Trikot des DHB gegen Rumänien und ist die
beste deutsche Werferin! Marianne Kuppstadt, Sigrid Weber und Regina
Hennek sind Mitglieder der Hessenauswahl. Beim Ball des Sports erhält
die Nationalspielerin Karla Kuppstadt die Ehrenplakette des Kreises in
Gold.
Die II. Mannschaft wird von Hans Wambach betreut. |
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1978 |
In einer
Doppelveranstaltung mit Jahn Gensungen spielt der Bundesligist SG 09
Kirchhof gegen die Nationalmannschaft von Japan.
Die II.
Damenmannschaft steht souverän an der Spitze in der
B-Klasse und
schafft den Aufstieg. Das erfolgreiche Team wird von Berthold Denk und
Dieter Worst trainiert.
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Für Kirchhof spielen:
Barbara Hartung, Gisela Horn,
Renate Klecka,
Hildegard Worst, Irene Lesch, Monika Lohmann,
Jutta Horn, Renate Horn, Karin Horn und Christa Horn.
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In einem begeisterten Endspurt schaffen
die Spielerinnen um Horst Schade den Klassenerhalt in der Bundesliga.
Kampfmoral bietet immer wieder Marianne Kuppstadt. Die SG 09 steht
zwar im unteren Tabellendrittel, aber trotzdem werden 582 Zuschauer
vermeldet.
Das ist absoluter Rekord gegenüber allen Bundesligavereinen.
Mit Ende der Saison geht Horst Schade; Brunhilde Bartels wechselt in
die II. Mannschaft. Nachfolgerinnen sind Jutta Wenderoth und Martina
Butte (geb. Emmeluth), die seit 1970 für Kirchhof - erst in der
Jugend, und später in der II. Mannschaft - zwischen den Pfosten steht.
Nun wird Iljo Duketis verpflichtet. Weiterhin kommen die 18-jährige Uta
Henning (heute Iba), die 21-jährige Angelika Kossick (heute Berges) und
die 25-jährige Lydia Duketis.
Karin Horn (heute Jung), Christa Horn
(heute Kühlborn) und Renate Klecka (heute Kranz) stehen auf dem
Sprungbrett zur Bundesligamannschaft.
Hilde Wedekind wird neue Betreuerin.
GW Frankfurt, Guts-Muts Berlin, DJK Würzburg, Waiblingen, RW Auerbach,
Bayern München, TSV Weinheim, VfB Gießen und VfR Mannheim sowie die SG
09 Kirchhof starten in die Bundesliga 1978/79. |
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1979 |
Die I.
Damenmannschaft steigt aus der Bundesliga ab!
Iljo Duketis muss gehen. Als neuer Trainer wird der Lehrer Günter
Faupel verpflichtet. Co-Trainer wird Dieter Worst.
Horst Bielert
trainiert die A- und C-Jugend.
Die II. Mannschaft wird Kreismeister. |
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Südwestdeutscher
Meister |
1980 |
In der Regionalligarunde 1979/80 wird in
der Gruppe Nord wieder auf Siegerkurs gespielt. Kirchhof ist nach wie
vor das Aushängeschild in Nordhessen. So holt die Mannschaft 1979/80
die Gruppenmeisterschaft. Aus der eigenen Jugend rücken nach: Christa und Renate
Horn sowie Renate Klecka.
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Für Kirchhof spielen jetzt: |
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1
12
16
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
14
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Sigrid Weber
Jutta
Wenderoth
Martina Butte
Renate Klecka
Renate Horn
Angelika Kossick
Regina Kirschig (geb. Polaczek)
Marianne Kuppstadt
Ilse Eschenröder
Christa Klemmer
Margret Lohmann
Helga Schade
Karla Kuppstadt
Christa Horn |
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Als klarer Meister 1979/80 der
Handball-Regionalliga Gruppe Nord trifft der Ex-Bundesligist nun auf
den Südwestmeister St. Ingbert. Die Südwestdeutsche Meisterschaft
haben Günter Faupel und Dieter Worst im Visier.
Nach einem 11:11-Unentschieden im
Saarland folgt ein 14:8-Erfolg vor heimischem Publikum. Die
Sportgemeinschaft 09 Kirchhof ist damit Südwestdeutscher Meister! Doch
trotz des Titels will die SG 09 nicht in die Bundesliga aufsteigen.
Mehrere Spitzenspielerinnen stehen nämlich ab sofort nicht mehr zur
Verfügung.
Konkret: Christa Klemmer und Margret Lohmann hören aus Altersgründen
auf und spielen in der II. Mannschaft.
Regina Kirschig wechselt aus beruflichen und familiären Gründen nach
Frankfurt; sie wird Stammspielerin bei GW Frankfurt!
Sigrid Weber geht zurück zur Großenritter Eintracht.
Es kommen: Silvia Dreher, Silvia Platen, Heike Mittendorf und Rosi
Franke.
Die Damen sind nach wie vor Amateure, doch ohne Spenden kann der
Spielbetrieb des kleinen Dorfvereins nicht aufrechterhalten werden.
Vereinsvorsitzender Heinrich Horn ist bemüht, durch Sportfeste,
Theaterabende und durch Herausgabe des Vereinskuriers finanzielle
Mittel für die SG 09 einzuholen. Die Fa. B. Braun Melsungen AG, die
Volks- und Raiffeisenbank Melsungen sowie die Sparkasse des
Schwalm-Eder-Kreises gehören zu den wichtigsten Sponsoren.
Am 13. September beginnt der "Ernst des Lebens".
Der Südwestmeister
will wieder vorn mitmischen. Experten tippen allerdings auf die SG Kleenheim und Bundesligaabsteiger TSG Oberursel. Weiter sind im
Rennen: SG Bruchköbel, BSC Urberach, TV Lützellinden, TG Schierstein,
TSV Dutenhofen, TV Fürth, VfL Heppenheim, TSV Kirchhain und Eintracht
Großenritte.
Ilse Eschenröder ist Spielführerin, und Gabi Muhr tritt die Nachfolge
von Sigrid Weber an.
Immer wieder kommen also Spitzenspielerinnen aus anderen Vereinen,
ohne die ein Mitwirken an "vorderster Front" nicht möglich wäre. Die
Spielerinnen werden immer bestens aufgenommen. Ende des Jahres kommt
auch die talentierte Heike Eitel vom SV Melgershausen. Am 3. September
heiratet Marianne Kuppstadt - jetzt Marianne Ben Aiachia und am 1.11.
heiratet Renate Horn - jetzt Renate Denk. |
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1981 |
Die II. Damenmannschaft wird
Kreismeister der B-Klasse und steigt auf.
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Kirchhof spielt mit:
Brunhilde Bartels, Martina Butte, Andrea Braun, Hanna Ziegler, Anita
Bielert, Christa Klemmer, Irene Lesch, Margret Lohmann, Monika
Wiegand, Karin Horn I, Karin Horn II, Christa Horn, Barbara Hartung
und Betreuer Lothar Baudy.
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Tabelle:
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1.
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SG 09 Kirchhof |
169:63 |
|
18:0 |
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2. |
SG Ost/Mosheim |
128:77 |
|
14:4 |
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3. |
TSV Brunslar |
135:130 |
|
10:8 |
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4. |
Germania Fritzlar |
89:114 |
|
8:10 |
|
5. |
TG Melsungen II |
87:130 |
|
2:16 |
|
6.
|
Tuspo Guxhagen
|
73:150
|
|
2:16
|
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Führende Position
in der Regionalliga |
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Kirchhof hat eine weibliche C-Jugend;
Renate und Margret Lohmann sind die Verantwortlichen.
Vom 1. bis 4. Januar ist das Damen-Team an der Ostsee im
Trainingslager. Am 31. Januar gibt es die erste Punktspielniederlage
unter dem Trainer Günter Faupel. Marianne Ben Aiachia und Helga Schade
sehen Mutterfreuden entgegen und werden fortan von den Kameradinnen
schmerzlich vermisst. Das Heimspiel gegen den BSC Urberach soll ein
Spitzenspiel werden. Doch die Schiedsrichter lassen dies nicht zu. In
der 53. Minute wird das Spiel abgebrochen.
Es kommt zum großen
Spektakel. Kirchhof wird für den Spielabbruch mit einer Geldbuße
bestraft und die Punkte gehen an die Gäste. |
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Die Routiniers sind jetzt: Ilse
Eschenröder und Karla Kuppstadt.
Mit den Kameradinnen Gabi Muhr, Jutta Wenderoth, Renate Denk, Angelika
Kossick, Silvia Dreher, Silvia Platen, Heike Eitel, Heike Mittendorf,
Renate Klecka und Rosi Franke wird der 2. Platz gefestigt. Erster wird
die TSG Oberursel und dritter der TV Lützellinden.
Kirchhof muss nun für die kommende Saison planen und gewinnt Angelika
Werner und Margret Schmidt. Beide kommen von der Großenritter
Eintracht. Auch Sigrid Weber kommt zurück, und Kirchhof hat für kurze
Zeit ein Torhüter-Trio. Doch schon nach Wochen heißt es Abschied
nehmen von Sigrid Weber (heute Worst). Sie nimmt Mutterschaftsurlaub.
Außerdem fällt die Leistungsträgerin Karla Kuppstadt wegen einer
Hüftverletzung aus. Renate Klecka, die seit Jahren zum Stamm der SG 09
zählte und lange als hoffnungsvolles Talent aus der Jugend kommend
eingeschätzt wurde, hört mitten in der Saison 1981/82 auf. Zu oft
muss sich Renate mit Verletzungen plagen und unter Schmerzen spielen.
Als Ersatz kommt Inge Lange. Das diesjährige Trainingslager findet in
Hohenroda statt, und in der Spielrunde verdienen sich Karla Kuppstadt
und Angelika Werner Bestnoten. Kirchhof erreicht den dritten Platz.
Kreismeister wird die II.
Mannschaft und steigt in die Bezirksklasse auf.
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Es spielen:
Brunhilde
Bartels, Martina Butte,
Anita Bielert, Christa Klemmer,
Margret
Lohmann, Monika Wiegand,
Karin Horn I, Karin Horn II, Christa Horn,
Helga Schade, Sabine Rothhämel,
Kerstin Hagemann und Renate Denk.
Betreuer ist Lothar Baudy.
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Dieter Worst steigt
zum Trainer empor |
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Kirchhof hat den norwegischen
Erstdivisionär Kraby Starum zu Gast.
Nach dem Rücktritt von Günter Faupel kommt nun Jörg Anacker.
Co-Trainer wird Dieter Worst.
Die Handballlast liegt auf den Schultern von Karla Kuppstadt und
Angelika Werner.
Die II. Mannschaft (Betreuerin ist Karin Horn) spielt in der
Bezirksklasse und trainiert nun gemeinsam mit der I. Mannschaft.
Christa Klemmer - eine zurückgetretene Spielerin muss wieder für die
Regionalliga reaktiviert werden. Und mit Christa Klemmer landet
Kirchhof im vorderen Tabellendrittel:
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1.
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TV Lützelinden |
294:209 |
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31:10 |
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2. |
TSG Oberursel |
317:255 |
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31:13 |
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3. |
SG Kleenheim |
257:245 |
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27:17 |
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4. |
SG 09 Kirchhof |
278:255 |
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26:18 |
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5. |
VfL Heppenheim |
283:273 |
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26:18 |
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6. |
BSC Urberach |
322:304 |
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21:23 |
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7. |
SG Bruchköbel |
208:313 |
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21:23 |
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8. |
TSV Kirchhain |
235:245 |
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21:23 |
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9. |
TSV Dutenhofen |
259:278 |
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20:24 |
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10. |
Bad Soden Allendorf |
207:245 |
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19:25 |
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11. |
TSV Großenritte |
243:292 |
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12:32 |
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12.
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TV Büttelborn
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218:316
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6:38
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Die I. Damenmannschaft legt jetzt über
35.000 Kilometer zurück,
die II. Mannschaft 10.000 Kilometer. |
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1983 |
Die weibliche A-Jugend
mit Horst Bielert als Trainer und Betreuer wird Kreismeister.
Es spielen: Bettina und Silvia Schmitt, Carmen Rudolph, Michaela Hanke,
Dagmar Horn, Grit Hagemann, Susanne Koch, Renate Dietrich, Sabine
Aubel, Sonja Vockeroth, Cornelia Rudolph,
Ilona Baudy.
Dieter Worst steigt vom Co-Trainer zum Trainer empor.
Zum ersten Mal trainiert ein Kirchhöfer, der aus der Sportgemeinschaft
heraus kommt, eine Regionalligamannschaft. Dieter Worst ist das erste
Vereinsmitglied, das im Besitz der Trainerlizenz ist. Die II.
Damenmannschaft ziert das Tabellenende. Martina Butte verabschiedet
sich von der Handballszene.
Renate Denk sieht Mutterfreuden entgegen und so wird auch sie von der
II. Mannschaft beim Abstiegskampf vermisst.
Trainer der II. Mannschaft
ist inzwischen wieder Berthold Denk.
Angelika Kossick feiert Hochzeit mit Friedhelm Berges und erwartet
Ende des Jahres ebenfalls ihr erstes Kind.
Vom TSV Malsfeld kommt Conny Eckert. Margret Lohmann wird Betreuerin
der I. Damenmannschaft. |
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Abschied von
Ilse Eschenröder |
1984 |
Horst Bielert und die A-Jugendmannschaft
mit Katrin Wambach, Renate Dietrich, Bettina Schmitt, Grit Hagemann,
Michaela Hanke, Dagmar Horn, Hanna Schmidtkunz, Cornelia Rudolph,
Marion Eckhardt und Susanne Koch gewinnen wiederholt die Meisterschaft
und steigen in die Bezirksklasse auf. Gabi Hopf gehört inzwischen der
Sportgemeinschaft an. In der Pokalrunde beschert das Los den
Bundesligisten TV Lützellinden mit Trainer Dr. Gerlach. Kirchhof
verliert deutlich mit 12:21.
Die Sportgemeinschaft 09 feiert ihren 75. Geburtstag und Kirchhof
bestimmt mit einer einmaligen Jubiläumswoche das Geschehen.
Selbstverständlich marschieren die Handballdamen im Festzug mit!
Monika Schmidt wird während des Festes von Arbeitskreissprecher Henner
Schmidtkunz als Neuzugang bekannt gegeben. Dieter Worst bleibt Coach,
doch die Spielerinnendecke ist erstmals arg dünn.
Neu im Team ist Regina Metz. Dagegen beendet Ilse Eschenröder leider
ihre Laufbahn. Noch heute ist Ilse Eschenröder treues Vereinsmitglied.
Die SG 09 Kirchhof hat der stets sympathischen Spielerin viel zu
verdanken.
Jahn Gensungen hat den Aufstieg geschafft und ist nun neuer
Klassengegner der SG-Damen. |
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Kirchhof spielt jetzt in der
Stadtsporthalle |
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Kirchhof startet mit folgender Mannschaft in die neue Saison:
Jutta Wenderoth, Gabi Muhr, Sigrid
Worst
Karla Kuppstadt
Conny Eckert
Angelika Berges
Christa Klemmer
Inge Lange
Heike Eitel
Angelika Werner
Monika Schmidt
Regina Metz
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Die Stadtsporthalle
wird in Melsungen eingeweiht und Kirchhof stellt sich vor. 600 Fans
sind da und Karla Kuppstadt erhält an diesem Tag für 250 Spieleinsätze
in der I. Mannschaft, Brunhilde Bartels für 550 Spieleinsätze in der
I. und II. Mannschaft sowie Christa Klemmer für 600 Spiele in der I.
und II. Mannschaft eine besondere Ehrung.
Für Karl Kuppstadt gibt es einen Ehrenteller.
Endlich kann die SG 09 Kirchhof "vor der Haustür" trainieren und
spielen.
Knapp am Klassenziel eingleisige Bundesliga wird vorbeigeschrammt.
Verpatzter Start, Verletzungspech und dünne Spielerdecke bringen "nur"
Platz 3.
Christa Klemmer hört endgültig auf. Heike Eitel wechselt zum Tuspo
Guxhagen.
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Kirchhof spielt gegen China |
1985 |
Der Trainings- und Spielbetrieb in der
Stadtsporthalle bewährt sich. Die Sportgemeinschaft 09 gewinnt die
Hessenauswahlspielerin Ariane Sinning. Ariane Sinning spielte zuletzt
beim SV Hermannia Kassel.
Sigrid Worst bekommt ihr zweites Kind. Karla Kuppstadt ist
Spielführerin und eine einzigartige Leistungsträgerin.
Burkhart Prinz soll Dieter Worst ablösen. Doch bereits nach fünf
Spieltagen wirft der Edertaler das Handtuch. "Zu schwierig" bezeichnet
er die weiblichen Handballer. Jörg Anacker wird daraufhin
verpflichtet. Über viele Jahre - praktisch von der ersten Minute
Damenhandball - ist Kirchhof klar die Nummer 1. Stets ist die
Mannschaft in der Spitzengruppe zu finden. Jetzt allerdings kommt ein
Tief. Zu viele technische Fehler werden produziert, und Spielertypen
wie Marianne Kuppstadt finden sich nicht. Tempogegenstöße werden
kläglich vergeben, die Verantwortung abgeschoben. Nur Karla Kuppstadt
und Angelika Werner spielen bombensicher, und das ist zu wenig. Ein
Jörg Anacker ist daher um seine Aufgabe nicht zu beneiden. Trotzdem
ist der erfahrene Regionalligaspieler (Jahn Gensungen) sehr bemüht und
zeigt schnell die Marschrichtung an. Anacker bringt es fertig, dass
Kirchhof im Mittelfeld landet.
Am 6. Dezember gibt es ein Freundschaftsspiel gegen die
Nationalmannschaft von China. Die 13:38-Niederlage ist bis dato die
höchste, die die SG 09 jemals kassierte.
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Für Kirchhof spielen:
Jutta Wenderoth, Gabi Muhr
Ariane Sinning
Karla Kuppstadt
Angelika Berges
Inge Lange
Angelika Werner
Monika Schmidt
Regina Metz
Gabi Hopf
Grit Hagemann
Martina Eckhardt
Christa Horn
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1986 |
Seitens der Stadt Melsungen gibt es für
die Hessenauswahlspielerin Ariane Sinning die bronzene Ehrenplakette.
Jörg Anacker und seine Schützlinge beenden die Saison 1985/86 mit dem
8. Platz bei 20:24 Punkten und 299:306 Toren. Jahn Gensungen steigt
ab. |
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Neue Talente: Birgit Dallmann,
Claudia Bläsing und
Martina Wollenhaupt |
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Die Tabellenspitze ist längst kein Thema
mehr bei der Sportgemeinschaft. Das Rennen macht TSV Wiesbaden.
Renate
Dietrich und Martina Eckhardt rücken aus der II. Mannschaft in die I.
Im April gehen Angelika Werner, Inge Lange, Jutta Wenderoth und Sigrid
Worst. Angelika Berges erwartet ihr zweites Kind.
Friedel Kleimann löst Jörg Anacker ab. Es kommen:
Birgit Dallmann vom SV Harleshausen, Petra Barz und Claudia Bläsing (heute
Wenzel) von der TG Wilhelmshöhe.
Die SG 09 Kirchhof - einst die Mannschaft mit Top-Torfrauen - muss
gerade auch auf dieser Position am Punkt Null anfangen.
Sehr bald läuten die Alarmglocken gegen den Abstieg. Das Spiel des
Jahres ist zweifellos SG 09 Kirchhof gegen Baunatal, die derzeit mit
Iljo Duketis Spitzenreiter sind. Kirchhof verliert und befindet sich
im dicksten Abstiegskampf. Doch Friedel Kleimann bewahrt die Ruhe.
Es gibt keine Panik, keine Schuldzuweisungen und keine internen
Streitigkeiten.
Die Jugend drängt mit all ihrer Unerfahrenheit und Unfertigkeit,
so dass das Gesamtniveau zurückgeht.
Die verwöhnte SG 09 Kirchhof muss kämpfen. |
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1987 |
Nach dem Jahreswechsel beeindruckt die
Damen-Mannschaft durch Einsatz und Kampf. Kaum einer kann verstehen,
dass die SG so weit "unten" steht. Karla Kuppstadt gibt endlich wie
gewohnt den Ton an. Gabi Hopf explodiert auf Außen, und Birgit
Dallmann entwickelt sich mehr und mehr. Dann kommt Martina Wollenhaupt
vom SVH Kassel, und der Klassenerhalt ist gesichert.
Die weibliche Jugend ist eine Spielgemeinschaft mit Melgershausen
eingegangen. Hanna Schmidtkunz, Britta Siemon, Katrin Wambach, Tanja
Kühlborn, Sabine Teibach, Nicole Obach und Marion Hartung gewinnen die
Hallenmeisterschaft 1986/87. Beim Hessentag fehlen die Handballdamen
nicht. Friedel Kleimann hat mit den Ladys einen Auftritt auf der
Aktionsbühne. Nach den Sommerferien sollen die Abstiegssorgen der
abgelaufenen Runde vergessen sein. Überraschend kommt im August eine
Spitzenspielerin nach Kirchhof. 1986/87 noch gegeneinander, nun
miteinander:
Die 22-jährige Uta Haase, ein "Karla"-Typ, verstärkt den
rechten Rückraum. |
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DSC Debrecen
zu Gast |
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Beate Totzauer (24 Jahre) und Joanna
Podsendek folgen - alle drei Spielerinnen gingen mit ihrem Trainer
nach einem Streit bei Baunatal.
Petra Geiser (heute Gärtner) kommt von Jahn Gensungen.
Bedingt durch diese Neuzugänge können Renate Dietrich und Martina
Eckhardt wieder in der II. Mannschaft spielen. Hier allerdings muss
Martina Eckhardt ihre Karriere frühzeitig beenden. Der Kreuzbandriss
bedeutet das Aus. Hinzu kommt die Verletzung von Renate Kranz, und
damit hat sich der Traum von der Meisterschaft in der Kreisklasse A
ausgeträumt. Nach China verpflichtet der Vorstand den ungarischen
Meister DSC Debrecen. Der größte Club Ostungarns bereitet sich nämlich
mit seiner Super-Frauenmannschaft auf den IHF-Pokal vor. Mit 49:3
Punkten und 704:511 Toren in 26 Spielen stellen die Ungarinnen eine
neue Welle dar. Einige Kostproben zeigen die Debrecenerinnen am 7.
Dezember in Melsungen. Karla Kuppstadt ist beste Kirchhöferin, während
die Spielerin mit der Nummer 4 - Ilona Török - beim DSC glänzt.
In der Serie 1987/88 wird das Soll "Klassenerhalt" erreicht. |
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1988 |
Ganz überraschend
erklärt Friedel Kleimann Anfang Januar seinen Rücktritt. Die
Trainingsleitung liegt fortan in den Händen von Uta Haase und Margret
Lohmann, die die Programme des "Wunschtrainers" Iljo Duketis
weitergeben. Und der Handballfuchs will und wird das Regiment in
Kirchhof zum zweiten Mal in die Hand nehmen. Duketis trainiert hart mit
den Mädchen und nimmt sich einiges vor. Am 9.4. wird Kirchhofs
Handballkönigin Karla Kuppstadt verabschiedet.
12 Jahre hat Karla Kuppstadt das Trikot mit der Nummer 11 für die
Sportgemeinschaft getragen. 500 Spiele und über 2500 Tore zeichnen die
Klassespielerin aus. |
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Ilona Török reist
in Kirchhof an |
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Vom 25. Mai bis 6. Juni weilen die
Regionalligaspielerinnen in Jugoslawien.
Für die kommende Runde hat sich die Sportgemeinschaft nicht verstärken
können.
Mit 24:20 Punkten wird Platz vier eingenommen. Die II. Mannschaft wird
erstmals mit neuen Vereinstrainingsanzügen eingekleidet.
Für Berthold Denk, der 10 Jahre die II. Damenmannschaft trainiert,
gibt es eine Auszeichnung. |
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1989 |
Gabi Hopf ist Torschützenkönigin.
Dennoch will der Trainer Duketis auf ihren Einsatz sowie auf den
Einsatz des Duos Martina Wollenhaupt und Claudia Bläsing verzichten.
So ziehen dunkle Wolken auf, und die Mannschaft ist in zwei Gruppen
gesplittet.
Der kleinere Teil will zu Recht einen neuen Trainer, doch
die Kirchhöfer Spielerinnen pochen auf Iljo Duketis. |
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UdSSR zu Gast
in Kirchhof |
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Die Vereinsführung versucht die zu
profihafte Entwicklung mit Duketis zu bremsen. Nach wie vor steht die
SG dazu: Erst Schule, Ausbildung und Beruf und dann die Würze
Handball.
Kirchhof feiert den 80. Geburtstag der Sportgemeinschaft, und im
Rahmen der Sportwoche stellt sich Moringen vor. Aber auch die
Traditionsmannschaft hat einen Auftritt gegen GW Frankfurt.
Brunhilde Bartels wird Sportlerin des Jahres.
Die II. Damenmannschaft vertieft die freundschaftlichen Kontakte mit
dem Oberbarmer Turnerbund und Tennis Borussia Berlin.
Hartmut Hartung übernimmt für kurze Zeit das Kommando.
Der Vorstand ist derzeit bemüht, eine ausländische Spitzenspielerin zu
gewinnen. Und tatsächlich wird es geschafft, die ungarische
Nationalspielerin Ilona Török nach Kirchhof zu holen. Am 6. September
reist Ilona Török in Kirchhof an. Tage zuvor findet der Kuppstadt-Cup
zu Ehren der Familie Kuppstadt in der Stadtsporthalle statt. SG
Kleenheim, VfB Gießen, Süd Braunschweig und TV Lützellinden treten
gegen die SG 09 Kirchhof an. Nach einer intensiven Vorbereitung, einem viertägigen Trainingslager und unzähligen
Turnierteilnahmen peilt Iljo Duketis den Aufstieg in die
2. Bundesliga
an.
Zum Ende des Jahres ist die Nummer 1 der Welt, die Nationalmannschaft
der UdSSR, zu Gast. Die russische Nationalhymne erklingt in der
Stadtsporthalle, und dann landet die UdSSR einen deutlichen
50:29-Erfolg. 500 Zuschauer sind begeistert von dieser
Handballdemonstration.
Am 24. Dezember verstirbt der Handball-Pionier Hans Schomberg.
Die Sportgemeinschaft 09 Kirchhof hat endlich wieder eine
Mädchenmannschaft. Trainerin ist Renate Denk. |
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Nußdorf lässt alle Träume platzen!
Jörg Anacker wird
zum dritten Mal
verpflichtet! |
1990 |
Mit konstant guten Leistungen hat Sandra
Bleuel erheblichen Anteil am ausgezeichneten Abschneiden der
Regionalligamannschaft.
Die Tabellenführung wird vom ersten bis zum letzten Spieltag gehalten,
und auch TV Lützellinden II mit Katja Kittler muss die Segel
streichen. Anfang des Jahres wird sogar ein zweites Trainingslager
anberaumt. Insgesamt werden 120 knüppelharte Trainingseinheiten
absolviert und siehe da, mit 477:359 Toren und 39:5 Punkten ist die SG
09 Kirchhof Tabellenerster und Gruppenmeister. Sandra Bleuel wirft 120
Tore! Trotz der guten Kameradschaft werfen vier Spielerinnen unter dem
Leistungsdruck von Iljo Duketis das Handtuch. Auch die langjährige
Spielerin Ariane Sinning geht zwischen den Jahren wegen des
profihaften Trainers.
Die Superserie soll nun mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga
vergoldet werden. Nußdorf schaltet jedoch Kirchhof aus.
Nach dem verpatzten Aufstieg will die Sportgemeinschaft 09 einen
Neuanfang. Ein Neuanfang heißt, ein neuer Trainer muss her.
Iljo Duketis hat viel geleistet, doch zu viele Alleingänge, wenig
Menschlichkeit und wenig Fairness, aber auch finanzielle Gründe lassen
das Fass nach der Korfu-Fahrt zum Überlaufen bringen.
Acht Spielerinnen gehen daraufhin mit Duketis und spielen in der
Bezirksklasse. Der gute Ruf der Sportgemeinschaft wird erheblich
angekratzt. Heinrich Schmidtkunz verpflichtet zum dritten Mal den Körler Jörg Anacker. Der Sportgemeinschaft bleiben treu: Birgit
Dallmann und Ilona Török, zwei exzellente Handballerinnen.
So wird es möglich gemacht, innerhalb weniger Tage eine neue
Mannschaft aus dem Boden zu stampfen. Die SG 09 Kirchhof hat zwar
keine eingespielte und eingeschworene Mannschaft mehr, doch nach der
Rückkehr der Regisseurin Ariane Sinning und der Torfrau Martina
Wollenhaupt wird in Kirchhof wieder aufgeatmet. Dann wird der Transfer
der Erfurterinnen Katrin Lapp und Simone Heller perfekt gemacht. Elke
Metz, die seit Jahren in der II. Mannschaft spielt, schafft den Sprung
in die Regionalliga. Zwischenzeitlich hat Claudia Bläsing (jetzt
Kahlke) einen Sohn zur Welt gebracht, und schon Wochen danach
trainiert sie fleißig unter Jörg Anacker.
Ariane Sinning wird Spielführerin, und Eva und Herbert Schönewolf
übernehmen die Betreuung. Mit dem „Jetzt erst Recht"-Denken rücken die
Kirchhöfer Anhänger noch enger zusammen, und mit folgender Mannschaft
kann gestartet werden:
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1
12
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
15
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Martina Wollenhaupt
Claudia Kahlke (heute Wenzel)
Ariane Sinning
Karla Kuppstadt
Ilona Török
Elke Metz
Sonia Rupp
Simone Heller
Uta Iba
Birgit Dallmann
Rita Butte
Katrin Lapp
Katrin Klecka |
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Die Sportgemeinschaft
lebt und lacht |
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Katrin Klecka ist
Jugend-Hessenauswahlspielerin, Birgit Dallmann wird Sportlerin des
Jahres, und Ilona Török und Ariane Sinning werfen 94 und 95 Tore!
Beide spielen in bestechender Form auf und entscheiden so manches
Spiel. Der Spitzenreiter, die TSG Ober-Eschbach, wird sogar in die
Schranken verwiesen, wobei Ilona Török 10 Treffer markiert. Oldie
Karla Kuppstadt steht zum Einsatz für "Notfälle" zur Verfügung.
Die Zuschauerzahlen sind zufrieden stellend. Neu im Arbeitskreis ist
Günter Gute.
Hinter den Kulissen arbeiten viele mit, so z.B. Willi Freudenstein
(Plakatdienst). |
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Kirchhofs Jugend
drängt nach vorn |
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Die Sportgemeinschaft 09 Kirchhof spielt
mit einer C- und D-Jugend. Udo Horn, Britta Willar und Renate Denk
trainieren und betreuen beide Teams gemeinsam. Roberta Wagner, Silke
John, Antje Langhorst und Nadine Butte werden zur Kreis- und
Bezirksauswahl nominiert. Bei der D-Jugend gefallen Sarah Riemann und
Juliane Kaspar.
Die II. Damenmannschaft wird in der Feldserie 1990 Kreismeister.
Silke Harbusch und Berthold Denk halten die II. Mannschaft zusammen.
In der Hallenrunde wird der Klassenerhalt geschafft. Susanne Koch ist
Torschützenkönigin. Immer wieder üben die Spielerinnen die
verschiedensten Aufgaben für das allgemeine Vereinsleben aus. Sei es
nun bei der Reinigung der Duschhalle und der Bewirtschaftung des
Gasthauses Schomberg, sei es bei Repräsentationsaufgaben (Festzüge
etc.) oder der Bedienung und Bewirtung bei allen Festen und
Sportveranstaltungen, ja selbst beim
Theaterspiel stehen die Spielerinnen vorne vor.
Während der 800-Jahrfeier der Stadt Melsungen spielt eine Stadtauswahl
Kirchhof/Melsungen gegen Bayer Leverkusen. Kirchhof spielt mit Birgit
Dallmann, Ilona Török, Elke Metz und Renate Denk.
Seit nahezu 25 Jahren wird erfolgreich Damenhandball gespielt,
die
letzten 10 Jahre in der Regionalliga Südwest - Gruppe Nord.
Für die Kameradschaft wird viel getan. Qualifizierte Betreuerinnen und
Betreuer, an der Spitze seit nunmehr 15 Jahren Henner Schmidtkunz,
leisten unglaublich viel. Im Verborgenen helfen viele Kirchhöfer mit,
den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. So z. B. seit Jahren die
Kassierer Helmut Dittmar und Georg Harbusch. Seit 1980 haben beide
kaum ein Spiel versäumt. - In den 70er Jahren waren es Walter Vogel,
Waldemar Schmitt und Willi Hofmann. Aber auch Karl-Martin Hartung ist
immer zur Stelle.
Ein Masseur begleitet stets das Team. Es wird Fahrgeld gezahlt, und
bei Auswärtsspielen gibt es einen Verpflegungszuschuss.
Trainingsanzüge, Sporttaschen und Sportschuhe werden vom Verein
gestellt.
Für die Spielersitzungen ist ein gemütlicher Clubraum mit Fernseher
und Videorekorder eingerichtet. Das Vereinsheim ist Treff- und
Mittelpunkt der Handballer. |
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Karla Kuppstadt
immer noch "Spitze"! |
1991 |
Ein Jahr nach den dunkelsten Stunden in
der Geschichte des Damenhandballs belegt Jörg Anacker mit seinen
Schützlingen einen beachtlichen fünften Platz. Trotz eines weitgehend
neuen Gesichtes ist Kirchhof zu keiner Zeit in Abstiegsgefahr geraten.
Alle Leistungsträgerinnen bleiben. Jörg Anacker geht in sein zweites
Trainerjahr, und die Zukunft ist weiterhin viel versprechend.
Viel versprechend auch deshalb, weil die Jugendarbeit auf Hochtouren
läuft.
Drei Regionalligaspielerinnen arbeiten beispielhaft mit. Es sind:
Simone Heller, Rita Butte und Ilona Török. Gemeinsam mit Udo Horn,
Marco Gießler, Renate Denk und Kerstin Siegner sind sie verantwortlich
für den Mädchenhandball.
Kirchhof spielt jetzt mit drei Mannschaften: B-, C-und D-Jugend.
Birgit Dallmann ist Spielführerin der Regionalligamannschaft und
Christa Kühlborn - seit 10 Jahren - in der II. Mannschaft. Brunhilde
Bartels spielt seit 25 Jahren. Nicole Butte - Tochter von Martina
Butte - soll von ihr angelernt werden.
Neue Spielerinnen kommen: Es sind Astrid Bolze, Bettina Reich,
Heike Kleinschmidt-Mai und Sonja Knaust. Der Kuppstadt-Cup findet am
7. und 8. September 1991 in der Stadtsporthalle Melsungen statt.
Turniersieger wird die Mannschaft von GW Frankfurt.
Ilona Török sieht Mutterfreuden entgegen und Ariane Sinning plagt eine
schwere Verletzung. So ist der Start zur Saison 1991/92 sehr
schwierig. Doch dann wird Eintracht Baunatal mit 12:11 besiegt und
Kirchhof atmet auf. Die weibliche C-Jugend wird Kleinfeld-Kreismeister
und in der laufenden Hallenrunde wird bereits erneut die
Tabellenspitze eingenommen.
Die Mannschaft von 1991:
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1
12
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
13
15
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Martina Wollenhaupt
Claudia Kahlke
Ariane Sinning
Astrid Bolze
Ilona Török
Elke Metz
Heike Kleinschmidt-Mai
Simone Heller
Uta Iba
Birgit Dallmann
Rita Butte
Katrin Lapp
Karla Kuppstadt
Bettina Reich
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Kirchhofs II. Damenmannschaft vermeldet
ebenfalls Ausfälle:
Christa Kühlborn erwartet ihr zweites Kind.
Susanne Koch fällt für 3 Monate wegen eines Fußbruches aus. Doris
Rudolph, Kerstin Blumenstein und Katja Zwolinski sind neu im SG-Team.
Kirchhof muss um den Klassenerhalt kämpfen. |
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Einweihung Vierbuchenhalle in
Röhrenfurth |
1992 |
In der Jahreshauptversammlung wird
Vereinsvorsitzender Heinrich Horn zum elften Mal wiedergewählt. Nach
einer Siegesserie von 10:0 Punkten fehlt die Substanz und so spielt
die I. Damenmannschaft mit Trainer Jörg Anacker im Frühjahr ums
Überleben. "Fantastisch!", jubeln alle Handballfreunde dann wieder zum
Saisonende. Zu Buche steht der 6. Tabellenplatz mit 22:22 Punkten und
313:330 Toren. Unter der Regie von Rita Butte überzeugt die Mannschaft
vor allem in der Abwehr. Rechtzeitig ist das Comeback von Ilona Török,
die junge Mutter belebt kurz nach der Geburt ihres Sohnes das
SG-Spiel.
Die weibliche C-Jugend mit Trainer Udo Horn gewinnt die
Kreismeisterschaft im Feldhandball.
Für die neue Saison 1992/93 kommt aus Homberg Heike Wohlrab. Kirchhof
ist endlich wieder "in".
Es folgt eine bewegte Saison. Ein Traumstart von 14:0 Punkten,
der weckt Meisterschaftsträume, die aber nach einer Serie von 6:10
Punkten wie eine Seifenblase zerplatzen. Letztlich wird das Soll
erfüllt: 4. Platz bei 380:373 Toren und 29:15 Punkten. Mit einer
viel bedachten Plakataktion zeigte die SG 09 Kirchhof vor dem
Spitzenspiel gegen Ober-Eschbach dem Fremdenhass die "rote" Karte.
Karla Kuppstadt ist Torschützenkönigin mit 112 Treffern bei 64
Siebenmeterwürfen.
Die Mannschaft von 1992:
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1
12
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
13
15
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Martina Wollenhaupt
Claudia Kahlke
Maria Feier
Astrid Bolze
Ilona Török
Elke Metz
Corinna Pfann
Simone Heller
Heike Wohlrab
Birgit Dallmann
Rita Butte
Karla Kuppstadt
Kerstin Blumenstein
Bettina Reich
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1993 |
Im April 1993 wird die überragende
Birgit Dallmann heftig von anderen Vereinen umworben. Martina
Wollenhaupt hat bereits dem Werben der Konkurrenz nachgegeben. Die
Torfrau wechselt nach Hessen Hersfeld, kurz danach entscheidet sich
auch Birgit Dallmann für die Waldhessen. Elke Metz und Rita Butte
(heute Möller) entscheiden sich gegen den Leistungssport und wechseln
in die Kreisklasse zum TSV Malsfeld und TSV Spangenberg. Karla
Kuppstadt beendet endgültig ihre Laufbahn. Sie wird Co-Trainerin von
Jörg Anacker.
Zu den Trainingsstunden und den Meisterschaftsspielen legen die
Kirchhöfer über 90.000 Kilometer zurück, wobei 45.000 auf die
I. Mannschaft entfallen. Im Juli präsentiert Handball-Regionalligist
Kirchhof seinen Fans eine neue Mannschaft. Trainer Jörg Annacker, nun
im vierten Jahr in Kirchhof, hat folgende neue Spielerinnen in seinem
Team:
Gudrun Kilian (Tor, vorher TG Melsungen), Britta Willar (vorher
II. Mannschaft), Stephanie Sattler, Catrin Sattler, Silvia Schmidt,
Christina Huth und Susanne Hofmann. Das Saisonziel wird hochgesteckt:
"Wir wollen unter die ersten Fünf kommen."
Ein ehrgeiziges
Unterfangen, zumal die Konkurrenz nicht schläft und sich auf dem
Spielermarkt teilweise hochkarätig verstärkt (Hessen Hersfeld und
Eintracht Baunatal). Kurz vor Saisonstart muss auch noch Abschied von
Astrid Bolze genommen werden. Die Ex-Erfurterin beginnt ein
Jurastudium in Göttingen. Neben Hersfeld, Wiesbaden, Leihgestern und
Hofheim zählen gleich 4 Top-Teams in der neuen Runde zu den
Meisterschaftsfavoriten.
Neu im Betreuerstab: Bernd Dittmar und Ragna Zobel.
Am 18. Oktober wird die Vierbuchenhalle in Röhrenfurth eingeweiht. Die
SG 09 Kirchhof wird nun auch hier ihre Trainingsstunden absolvieren.
Kurz vor Weihnachten fällt die Zwischenbilanz im Kirchhöfer Lager sehr
unzufrieden aus. Der Kader ist einfach für die Regionalliga nicht
stark genug. Vor allem das 14:18 gegen Darmstadt, die Heimniederlagen
gegen Mühlheim (16:18) und Urberach 19:20 liegen Jörg Anacker schwer
im Magen. Corinna Pfann soll in der Rückrunde die I. Mannschaft
verstärken. Bislang zeigte sie gute Leistungen in der II.
Die Mannschaft von 1993:
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Claudia Kahlke
Gudrun Kilian
Walburga Hahn
Susanne Hofmann
Catrin Sattler
Ilona Hartung
Britta Willar
Simone Teibach
Heike Wohlrab
Ann-Cathrin Meyer
Stephanie Sattler
Christa Huth
Silvia Schmidt
Bettina Reich
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Kirchhof holt
Alla Kovalova |
1994 |
Im "dicksten Abstiegskampf" verpflichtet
die SG 09 die russische Handballspielerin Alla Kovalova. Die
Transferkosten teilen sich nahezu 100 Kirchhöfer Familien. Die
25-jährige Rückraumspielerin aus
St. Petersburg erzielt bei ihrem
ersten Einsatz am 13. März immerhin gegen Ober-Eschbach 7 Tore. In der
Abschlusstabelle belegt Kirchhof im April 1994 den drittletzten Platz,
der beim aktuellen Tabellenstand der 2. Bundesliga Süd den Abstieg
bedeutet.
Das Zittern um den Klassenerhalt hält bis im Sommer für die
SG 09 Kirchhof an. Die nackten Zahlen sprechen im Moment gegen den
heimischen Handball-Regionalligisten. Eine Rettung ist nur noch
möglich, wenn finanziell auf der Kippe stehende Zweitligisten
zurückziehen, wodurch sich die Zahl der Absteiger verringert.
Mit
Bundesligaabsteiger Sindelfingen hat im Juni ein Team schriftlich
zurückgemeldet, ein weiterer Zweitligist hat seinen Rückzug
angekündigt.
Am 27. Juli dann die Erlösung: Kirchhof profitiert von dem
Zwangsabstieg Hochzolls.
Obwohl die SG 09-Mannschaft sportlich abgestiegen ist, wird sie auch
weiterhin in der Regionalliga spielen dürfen. Diese Wende kommt
zustande, weil der Meister der 2. Bundesliga Süd, die DJK
Augsburg/Hochzoll eine Spielerin einsetzt, die nicht spielberechtigt
ist. Die Freude über die weitere Regionalligazugehörigkeit ist
verständlicherweise riesengroß. Die Kehrseite der Medaille: Trainer
Jörg Anacker, Torfrau Claudia Kahlke (heute Wenzel) und Ilona Hartung
gehen zur HSG Baunatal.
Es kommen: Beate Havasi (heute Schulz), Astrid Bolze, Silke John rückt
aus der SG-Jugend auf und Ines Zimmermann. Kirchhof hat es wieder sehr
schwer und Ende November trennt sich die SG 09 von dem neuen Trainer
Ulrich Kranz. Nachfolgerin wird Karla Kuppstadt, Betreuer ist nun
Berthold Denk. Zum Abschluss des Jahres siegt die Sportgemeinschaft
gegen Jena mit 23:18 Toren und sichert sich den 10. Tabellenplatz. Die
Schlusslichter Urberach und Hofheim können klar auf Distanz gehalten
werden. "Das Selbstbewusstsein ist da und der Zusammenhalt innerhalb
der Mannschaft gewachsen."
Alla Kovalova hat einen deutlichen
Leistungsschub erfahren! In der internen Torschützenliste führt die
Russin mit 54 Treffern vor
Ann-Cathrin Meyer (44/12), Simone Teibach (32/3) und Astrid Bolze
(20/4).
Masseur Georg Kruhm ist inzwischen 16 Jahre erfolgreich für die SG 09
Kirchhof im Einsatz. Höhen und Tiefen hat er miterlebt.
Die weibliche B-Jugend spielt in der Bezirksklasse und belegt einen
guten 3.Tabellenplatz hinter Berndorf und Baunatal.
Die Mannschaft von 1994:
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1
12
2
3
4
6
7
8
9
10
11
13
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Gudrun Kilian
Beate Havasi
Susanne Hofmann
Alla Kovalova
Astrid Bolze
Britta Willar
Simone Teibach
Heike Wohlrab
Ann-Cathrin Meyer
Sylvia Brostmeyer
Silke John
Ines Zimmermann
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Vorbildliche Jugendarbeit |
1995 |
Am 10. Februar 1995 wird die SG 09
Kirchhof vom Deutschen Handballbund für vorbildliche Jugendarbeit
ausgezeichnet.
Die Anhebung der Mitgliedsbeiträge wird am 4. März in der
Jahreshauptversammlung diskutiert und beschlossen. Bei der
Sportgemeinschaft 09 spielen jetzt so viele Mannschaften wie nie
zuvor. Doch diese Entwicklung hat auch ihre Schattenseiten:
Es fehlen
ausreichend Trainingszeiten für die 13 Teams in der Stadtsporthalle Melsungen und der Vierbuchenhalle Röhrenfurth.
Eine desolate Vorstellung bietet die I. Damenmannschaft in der dritten
Pokalrunde auf Verbandsebene. In Limeshain wird sich mit einer
18:17-Niederlage blamiert.
Am Ende einer wechselhaften, über weite Strecken nicht befriedigenden
Saison landen die Frauen der SG auf dem zehnten Tabellenplatz (11:33
Punkte bei 386:451 Tore). "Es war eine einzige Berg- und Talfahrt",
blickt Karla Kuppstadt auf ihre erste und vorerst letzte Saison als
Trainerin zurück. Mit etwas mehr Einsatzwillen und Engagement der
Spielerinnen wäre eine noch bessere Platzierung drin gewesen. Nur, der
SG fehlt es in mehreren Spielen, in denen sie gut spielte, sowohl an
der nötigen Nervenstärke wie an physischer Substanz. So bei den
knappen Niederlagen in Erfurt (29:30), Jena (19:21), Mühlheim (16:17)
und Darmstadt (14:15) und besonders bei den beiden ärgerlichen
Heimpleiten gegen Mühlheim (13:14) und Urberach (14:15). Die besten
Saisonleistungen zeigen die Grün-Weißen bei den Heimspielen gegen
Darmstadt (25:14) und Jena (23:18) sowie beim mit 18:21 knapp
verlorenen Auswärtsspiel beim Meister Hessen Hersfeld. In der internen
Torschützenliste der SG liegt Alla Kovalova mit 126/46 Toren vor
Simone Teibach (66/9), Ann-Cathrin Meyer (65/16) und Astrid Bolze
(38/4).
Die II. Damenmannschaft belegt in der Damen-A-Klasse einen
5. Tabellenplatz bei 173:178 Toren und 10:14 Punkten.
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Jürgen Steinbach
kommt
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Im Mai gibt es einen Trainerwechsel.
Jürgen Steinbach kommt jetzt ans Ruder. Wie das Team nun aussehen
wird, weiß der neue Mann auf der Bank noch nicht. Fest steht, Alla
Kovalova muss gehen; Susanne Hofmann wechselt beruflich nach Thüringen
und Torfrau Gudrun Kilian spielt in der Zweiten. Um die Lücken zu
schließen und Schwachstellen besser zu besetzen, verhandelt Kirchhof
mit neuen Spielerinnen. Dabei muss die Qualität stimmen, dass die SG
09 nach zwei Zitterjahren wieder an Klasse gewinnt. Und damit Jürgen
Steinbach in seiner ersten Saison als Trainer eines Frauen-Teams nicht
Schiffbruch erleidet.
Acht Neuzugänge kündigt Heinrich Horn Mitte Juni an. Neben Dagmar
Hoppe vom Oberligisten TSV Ost/Mosheim heuern bei den
Steinbach-Schützlingen an: Brigitte Hühne (HSG Böddiger/Deute), Andrea
Untermann (Erfurt), Kerstin Müller, Uschi Kubilas und Sandra Knauf
(VFL Kassel), Monika Charlet (SV Melgershausen).
Der größte Coup gelingt mit der Verpflichtung der Rumänin Cristina
Weiss. Sie kommt von der SG Hessen Hersfeld.
Die weibliche A-Jugend steht im Mittelpunkt und erzielt hervorragende
Ergebnisse. Für Kirchhof spielen: Roberta Wagner, Daniela Kress, Sarah
Kantwill, Kathrin Hillmann, Sarah Dittmar, Katharina Rode, Sandra
Zilch, Simone John, Melanie Seeger, Juliane Kaspar, Trainerin ist
Tanja Kleimann.
"Wir wollen spielerisch stärker werden", sagt Jürgen Steinbach.
Kurz vor Saisonstart fällt Simone Teibach aus. Sie sieht Mutterfreuden
entgegen und Astrid Bolze, die ebenfalls Nachwuchs erwartet, ist
frühestens zu Beginn der Rückrunde wieder dabei.
Maria Feier liegt als 2. Ausländerin in Lauerstellung. Elf Teams gehen
ins Rennen, nachdem der Thüringer Oberligameister auf den Aufstieg
verzichtet hat. Die Saisonziele werden weitgehend von einem möglichen
Massenabstieg bestimmt, der dann drohen würde, wenn die 2. Bundesliga
in der Spielzeit 1996/97 eingleisig wird.
Als Konsequenz aus dieser unübersichtlichen Situation peilen die
beiden heimischen Vertreter, inzwischen ist die TG Melsungen in die
Regionalliga aufgestiegen (!), einen Platz im vorderen Tabellendrittel
an.
Am 9. Dezember findet das erste Regionalligapunktspiel gegen die
TG Melsungen statt. Mit 13:11 hat Kirchhof vor 500 Zuschauern das
Nachsehen. Respekt verdient die gute Moral des völlig neu formierten
Teams. Auswärts gibt es nichts zu erben; in fünf Heimspielen holen die
Steinbach-Schützlinge immerhin 6:4 Punkte.
Die Mannschaft von 1995: |
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1
12
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
13
14
15
16
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Andrea Untermann
Beate Havasi
Uschi Kubilas
Brigitte Hühne
Monika Charlet
Dagmar Hoppe
Britta Willar
Bianca Claus
Cristina Weiss
Ann-Cathrin Meyer
Sylvia Brostmeyer
Silke John
Kerstin Müller
Sandra Knauf
Astrid Bolze
Simone Teibach
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1996
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Zum Jahreswechsel gibt es im Vereinsheim
der Sportgemeinschaft 09 eine aufschlussreiche Talkrunde.
Zukunftsfragen werden erörtert und Bürgermeister Karl-Heinz Dietzel
und Sportkreisvorsitzender Ulrich Manthei geben interessante Tipps und
Ratschläge. Beide signalisieren zudem, dass nach wie vor hohe
Bereitschaft besteht, um die Vereinsentwicklung der SG 09 weiter zu
gewährleisten. Als erste Pflichtaufgabe gehört dazu das Vereinsheim zu
erhalten. Ohne das Haus Schomberg ist das rege und rührige
Vereinsleben kaum noch vorstellbar.
Weitere Ziele: Verbesserung der Trainingsmöglichkeiten und die
Bewahrung unverwechselbarer Identität sowie die Verpflichtung des
Gemeinschaftsgeistes. Die II. Damenmannschaft gewinnt die
Vize-Kreismeisterschaft in der Kreisklasse A mit 17:7 Punkten hinter
dem SV Reichensachsen und steigt auf. Ungeschlagen (24:0 Punkte bei
238:105 Tore) wird die weibliche A-Jugend mit Trainer Udo Horn
Kreismeister. Für Kirchhof spielen erfolgreich: Juliane Kaspar,
Corinne Ludwig, Antje Langhorst, Kathrin Hillmann, Roberta Wagner,
Katharina Rode, Sandra Zilch, Sarah Dittmar, Melanie Seeger,
Simone John und Sarah Kantwill. Zum Saisonende resümiert Jürgen
Steinbach: "Es war eine Saison mit viel Licht und Schatten, wir können
mehr, als wie wir gezeigt haben!" Gegen die Gegner aus Thüringen war
die Einstellung sehr gut. Gegen Erfurt, Eisenach und Jena legen sich
die Grün-Weißen mächtig ins Zeug und landen drei wichtige Heimsiege.
Mit Ortenberg, Melsungen und Obereschbach konnten nur die drei
Top-Teams der Liga den Heimnimbus brechen. Überragende
SG-Torschützenkönigin ist Cristina Weiss mit 142/45 Toren vor Dagmar
Hoppe. Es folgen Bianca Claus, Ann-Cathrin Meyer und Sandra Knauf. Am
Ende steht Platz 9 mit 16:24 Punkten und 327:386 Toren. Die TG
Osthofen steigt auf. Am 28. Mai entscheidet sich Sabine Wenzel für die
SG 09 Kirchhof. |
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Torwart-Trio: Untermann, Schulz und
Schwarz |
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Für die Position der Spielmacherin kommt
jetzt Petra Nierichlo und die Kreisläuferin Kerstin Pregler ist die
Nachfolgerin von Ann-Cathrin Meyer, die aus privaten Gründen wieder
nach Gera geht.
Nach der Vorrunde liegt Kirchhof auf Platz 5. Inzwischen sind Simone
Teibach nach der Geburt ihrer Tochter Vanessa und die 3. Torfrau Katja
Schwarz an Bord. Das Lokalderby gegen Melsungen wird wieder verloren.
Auswärts wird nicht überzeugt.
Im Spiel gegen Lützellinden II übertrifft die Torjägerin Cristina
Weiss alle Spielerinnen. Sie hat nur wenige Fehlwürfe und mit
phänomenalen 18 Treffern brilliert die Spielerin mit der Nummer 8. |
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Die Mannschaft von 1996:
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1
12
22
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
13
14
15
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Andrea Untermann
Beate Schulz
Katja Schwarz
Maria Feier
Brigitte Hühne
Sabine Wenzel
Kerstin Pregler
Simone Teibach
Bianca Claus
Cristina Weiss
Petra Nierichlo
Sylvia Brostmeyer
Silke John
Kerstin Müller
Sandra Knauf
Dagmar Hoppe
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1997 |
In der Jahreshauptversammlung heißt es:
"Die Sportgemeinschaft 09 Kirchhof lebt und ist gesund." Das Herzstück
ist das Vereinsheim, wo sich auch der Damenhandball sehr wohl fühlt.
Zum Ende der Saison holt Trainer Steinbach mit seiner Mannschaft Platz
7 bei 20:24 Punkten und 449:461 Toren. Die Torschützenliste
verdeutlicht die Ausnahmestellung von Cristina Weiss. Mehr als ein
Drittel aller Tore gehen auf ihr Konto. 171/75 Tore, eine Leistung, die
kaum zu wiederholen ist. Es folgen Maria Feier mit 70/13, Dagmar Hoppe
(39/2), und Simone Teibach (34). Zum Saisonabschluss steht eine schöne
Reise nach Schweden im Programm. Der Verband beschließt eine
eingeleisige Regionalliga und der Bundesligist Bayer Leverkusen holt
Kirchhofs Rückraumas Cristina Weiss. Es gehen auch: Sandra Knauf,
Kerstin Müller und Bianca Claus; Torfrau Beate Havasi (heute Schulz)
steht eine Operation bevor. Ungewiss ist die Zukunft für Maria Feier
(heute Rothhämel). Ein Meniskusabriss und Bänderanriss bereiten einige
Sorgen. Die entstandenen Lücken sollen schließen: die 28-jährige
Daniela Pastiu, die von der HSG Baunatal kommt. Ebenfalls von der HSG
Baunatal kommt Birgit Schnettler (Kreisläuferin und 25 Jahre jung).
Hoffnungen ruhen auf Rechtsaußen Sandra Zilch, sie sorgt bislang in
der Zweiten Mannschaft und der weiblichen
A-Jugend für viele positive Schlagzeilen. Gleich zum Saisonauftakt
gibt es in Walldorf eine deftige 18:31-Niederlage. Und auch gegen den
Zweitligaabsteiger Eintracht Baunatal wird Kirchhof gnadenlos mit
einer 15:28-Niederlage bestraft. Dafür bricht im 5. Lokalderby gegen
den Nachbar TG Melsungen der Bann. Nach dem 22:20-Sieg gibt es ein
dickes Lob für die Derby-Heldin Katja Schwarz.
Die junge Torfrau zeigt endlich, was sie kann.
Die Mannschaft von 1997: |
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1
12
16
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
13
14
15
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Andrea Untermann
Beate Schulz
Katja Schwarz
Maria Feier
Dagmar Hoppe
Sabine Wenzel
Kerstin Pregler
Simone Teibach
Birgit Schnettler
Daniela Pastiu
Petra Nierichlo
Brigitte Hühne
Silke John
Sandra Zilch
Sarah Kantwill
Juliane Kaspar
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1998 |
Torfrau Andrea Untermann fällt verletzt
aus und so holt Kirchhof wieder einmal Martina Wollenhaupt. Diese
heuert nun zum dritten Mal bei den Grün-Weißen an. Die 28-jährige
angehende Augenärztin soll Kirchhof im Kampf um den Klassenerhalt
beistehen. "Aber bitte keine Wunderdinge von mir erwarten ..."
Kirchhofs weibliche Jugend C stürmt zur gleichen Zeit an die
Tabellenspitze. Rita und Peter Kaspar zeichnen sich dabei aus. In
ihrem Team spielen: Anke Ziegler, Tina Rübenkönig, Christin Lischka,
Meike Rübenkönig, Simone Kaspar, Stefanie Krause, Miriam Felsch,
Carina Kühlborn und Juliane Pregler.
Platz 5 wird zum Saisonende leider nicht erreicht. Jürgen Steinbach
nennt seinen kleinen Kader als Hauptgrund. Nur Daniela Pastiu bringt
konstant gute Leistungen. Bei allen anderen Spielerinnen wechselten zu
oft Licht und Schatten. Mit Platz 7 bei 23:21 Punkten und 486:479 Toren
bleibt Kirchhof hinter allen Erwartungen zurück. 142 Tore verbucht
Daniela Pastiu, es folgen Dagmar Hoppe (109),
Maria Rothhämel (44) und Petra Nierichlo (41). |
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Spielgemeinschaft Melsungen-Kirchhof
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Am 14. Januar gibt es erste Gespräche
betreffend einer Spielgemeinschaft zwischen der SG 09 und der MT
Melsungen.
Pläne werden geschmiedet und bis zum 8. März Stillschweigen
vereinbart.
Dann kommt die erste Schlagzeile in der HNA über die "undenkbare"
Zusammenarbeit.
Ein neues, überzeugendes Konzept wird ausgearbeitet und so ist die
Spielgemeinschaft für die eingleisige Regionalliga perfekt.
Renate Denk, Dieter Vonhof und Udo Horn sind das Führungstrio der SG
Melsungen/Kirchhof, der Trainer der neuen Regionalligamannschaft heißt
selbstverständlich: Jürgen Steinbach. Die II. und III. Mannschaft
sollen für einen sicheren Unterbau sorgen.
In der Jahreshauptversammlung legt der langjährige und erfolgreiche
Vereinsvorsitzende Heinrich Horn den Vorsitz in die Hände von Herbert
Kühlborn. Krankheitsbedingt muss dieser nach 30 Jahren passen.
Heinrich Horn wird zum ersten Ehrenvorsitzenden ernannt.
Am 16. April heißt es zum letzten Mal "Gegeneinander": SG 09 Kirchhof
und TG Melsungen. Das Ergebnis ist zweitrangig. Das "Abschiedsspiel"
soll gleichzeitig der Beginn einer neuen Ära werden. Viel wird sich
vorgenommen. Da wird Cristina Weiss wiedergeholt und das langfristige
Ziel Aufstieg in die II. Bundesliga ausgegeben.
Optimismus wird großgeschrieben. Die Erwartungen sind sehr hoch. Neu
sind jetzt: Claudia Wenzel (früher Kahlke), Carmen Buica,
Heike Diegeler und die 17-jährige Kirchhöferin Juliane Kaspar.
Zum Ende des Jahres zeigt sich deutlich, die Gründung der SG war der
richtige Schritt. Die SG Melsungen/Kirchhof nimmt souverän die
Tabellenspitze ein.
Die Mannschaft von 1998: |
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16
22
2
4
5
6
7
8
9
10
11
13
14
18
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Katja Schwarz
Claudia Wenzel
Jurga Banislauskaite (MT
1861)
Sabine Wenzel
Panja Mader (MT 1861)
Sandra Zilch
Simone Teibach
Cristina Weiss
Heike Diegeler
Carmen Buica
Silke John
Daniela Pastiu
Gabriela Dimcescu (MT 1861)
Juliane Kaspar
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Südwestdeutscher Meister
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1999 |
"Wir sind absolut im Soll", erklärt
Jürgen Steinbach im Januar und hat sein Saisonziel berichtigt: Der
Kurs geht jetzt schon im ersten Jahr der Spielgemeinschaft Richtung
Aufstieg. Am 13. Januar gibt es einen Spendenaufruf: Der Bruder der
Spielerin Cristina Weiss ist an Leukämie erkrankt. Mit dem Geld sollen
Medikamente gekauft werden. Immerhin kommen fast 3000 Mark zusammen,
doch wenige Wochen später stirbt der junge Mann in Rumänien.
Die
weibliche A-Jugend feiert die Kreismeisterschaft mit ihrer Trainerin
Kerstin Pregler.
Mit dem Sieg gegen Angstgegner Erfurt verwirklichen die Handballdamen
am 17. April ihren Traum. Bereits 2 Spieltage vor Serienende ist die
Meisterschaft in der Regionalliga Südwest unter Dach und Fach. Der
Aufstieg ist in die II. Bundesliga geschafft. Überraschend schnell ist
die SG Melsungen/Kirchhof zusammengewachsen.
Die erfolgreichste Torjägerin ist Cristina Weiss, sie erzielt 154/28
Treffer. Es folgen: Daniela Pastiu (143/78), Gabriela Dimcescu (83/2),
Corinna Buica (76/4), Simone Teibach (53) und Jurga
Banislauskaite(48/4). |
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Karina Mühlhausen kommt |
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Im Sommer feiert die SG 09 ihren
90. Geburtstag und die Mannschaft für die Bundesliga wird
zusammengestellt. Kirchhof überzeugt endlich das Multitalent Karina
Mühlhausen. Die 18-jährige Hombergerin ist für Linksaußen vorgesehen.
Weiter kommen Elke Richstein von Eisenach und die Rückraumspielerin
Birte Köbberling (SV Germania Fritzlar).
Am 22. Juni geht die unendliche Geschichte der Einbürgerung von
Cristina Weiss zu Ende. Eineinhalb Jahre dauert das Verfahren,
das lange Zeit beim zuständigen Ministerium in Rumänien liegen blieb.
Damit ist die SG endlich eine Sorge los: Alle 3 ausländischen
Spitzenspielerinnen dürfen spielen: Cristina Weiss jetzt Deutsche,
die Rumänin Gabriela Dimcescu und die Lithauerin Jurga Banislauskaite.
Inzwischen ist die rumänische Familie Dimcescu im
SG 09-Vereinsheim eingezogen. Juliane Kaspar wird zur Sportlerin des
Jahres gewählt. Jürgen Steinbach und Udo Horn beginnen ihre
Trainerausbildung. |
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Danja Lerch kommt nach Kirchhof |
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Am 29. Juli wird
die 17-jährige Torfrau Danja Lerch verpflichtet.
Die junge Spielerin ist Nachfolgerin von Carmen Weidlich.
Wenige Tage später wird auch der Wechsel der 17-jährigen Kathrin Hanke
perfekt gemacht. Und mit diesem Kader wird der Klassenerhalt in der
Zweiten Liga angepeilt. Trier und Fürth sind die Favoriten.
Mit einem unvergessenen 24:23-Sieg gelingt die Premiere in Allensbach.
Cristina Weiss wirft das erste Bundesligator! Überschattet wird der
20:18-Pokalerfolg über den Hasper SV mit der Nachricht des Jahres: TG
Melsungen steigt aus der Spielgemeinschaft aus. "Es geht weiter, auch
ohne Partner", bekräftigen die SG 09 Kirchhof und der Hauptsponsor!
Zum Ende des Jahres führen die Handballerinnen zum Weihnachtsmarkt das
"Märchen der Tiere" auf. Am 27. Dezember wird eine positive Bilanz
gezogen. Als Fünfter in der Zweiten Bundesliga geht die SG Melsungen/Kirchhof
in die wohlverdiente Weihnachtspause.
Die Mannschaft von 1999: |
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1
16
12
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
13
14
18
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Danja Lerch
Katja Schwarz
Carmen Weidlich
Jurga Banislauskaite
Kathrin Hanke
Elke Richstein
Panja Mader
Sandra Zilch
Simone Teibach
Cristina Weiss
Juliane Kaspar
Birte Köbberling
Karina Mühlhausen
Daniela Pastiu
Gabriela Dimcescu
Sabine Wenzel
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Mit Bernd Sostmann hat die SG 09 einen
Mannschaftsarzt gewinnen können. Die II. Damenmannschaft mit Trainer
Udo Horn will die Qualifikation für die Landesliga schaffen. |
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So stark wie
noch nie... |
2000 |
Die weibliche D-Jugend
wird Kreis- und Bezirksmeister. Herbert Kühlborn und Kerstin Pregler
gehen hier voran.
Die III. Damen-Mannschaft wird Kreismeister. Zum Team gehören: Sandra
Leimbach, Eva Viereck, Meike Rübenkönig, Daniela Kress, Renate Heuser,
Brunhilde Bartels, Christa Kühlborn, Spielertrainerin Maria Rothhämel,
Ilona Hartung, Sonja Leimbach, Elke Röse, Susanne Koch-Ihle, Rabea
Beciri, Nicole Heinemann.
Mit 23:29 Punkten belegt die Spielgemeinschaft in der Zweiten
Bundesliga einen achtbaren 8. Tabellenplatz.
Torschützenkönigin ist wieder Cristina Weiss (193/56). Trier und
Hannover List steigen in die Erste Liga auf; Kleenheim und
überraschend Quelle Fürth steigen ab! Jurga Banislauskaite geht, Birte
Köbberling wechselt nach Fürth und Simone Teibach und Sandra Zilch
gehen in die Zweite Mannschaft. Die Zweite Mannschaft steigt in die
neue Landesliga auf. Der Kader umfasst dank des Doppelspielrechtes 17
Spielerinnen. Diese werden von Udo Horn, Peter und Rita Kaspar
trainiert und betreut.
Die II. Mannschaft hat sich die Herzen der Fans erobert. Für Melsungen/Kirchhof
sind erfolgreich: Sonja Leimbach, Melanie Ziesemann, Sandra Wedel,
Simone Kaspar, Bianka Ellenberg, Kathrin Hanke, Danja Lerch, Ilona
Hartung, Ines Zimmermann, Sandra Leimbach, Silke John, Juliane Kaspar,
Sandra Zilch, Maria Rothhämel, Jessica Kirschig, Katja Frommann,
Karina Mühlhausen, Daniela Kress, Daniela Pastiu und Kathrin Wicke.
Für die neue Saison soll nun eine noch schlagkräftigere Mannschaft für
die Zweite Bundesliga zusammengestellt werden. Kirchhof holt die
Handballspielerin Dagmar Müller aus Österreich, die Linkshänderin
Florica Buda aus Rumänien, die Allrounderin Sabine Kirmse und die
Torfrau Kerstin Keim. Cristina Weiss wird die Sportlerin des Jahres.
Daniela Pastiu wechselt zum Bundesligisten Hessen Hersfeld.
Dr. Volker Iber und Daniela Kreß verstärken die medizinische
Abteilung.
Die Mannschaft von 2000: |
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1
16
22
5
7
8
10
11
13
14
17
18
25
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Danja Lerch
Katja Schwarz
Kerstin Keim
Sabine Kirmse
Juliane Kaspar
Cristina Weiss
Karina Mühlhausen
Florica Buda
Ines Zimmermann
Gabriela Dimcescu
Kathrin Hanke
Simone Kaspar
Dagmar Müller |
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Erfolg durch
familiäre Atmosphäre
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2001 |
Kirchhof gilt als
eine traditionelle Handballhochburg in Nordhessen. Seit exakt 35
Jahren - eine fürwahr stolze Bilanz - bietet die Sportgemeinschaft 09
mit ihren Damen-Handballmannschaften Spitzensport im
Schwalm-Eder-Kreis. Immerhin haben die Grün-Weißen inzwischen 3
Mannschaften, wobei die I. Mannschaft,
unter der Regie von Trainer Jürgen Steinbach, er ist seit 7 Jahren
erfolgreich im Einsatz, in der Zweiten Bundesliga eine hervorragende
Rolle spielt, die II. Mannschaft, unter dem jungen Trainer Udo Horn,
er ist ein echtes Kirchhöfer Eigengewächs, in der Landesliga mithält
und die III. Mannschaft, unter Leitung von Spielertrainerin Maria
Rothhämel, sie war langjährige Leistungsträgerin in der
I. Mannschaft, in der Bezirksliga vertreten ist. Erfolgsorientiert,
zielstrebig und kreativ stellt sich der Verein den ständigen
Herausforderungen. Dazu gehören nachahmenswerte Konzepte und
vorbildliches Engagement in der Jugendarbeit und der
Nachwuchsförderung.
Die Stärke der SG 09 Kirchhof ist, dass der Verein mit 545
Vereinsmitgliedern eine große Familie ist, dass das Vereinsheim in
Kirchhof, der Treff- und Mittelpunkt für alle, ein richtiges Zuhause
darstellt und dass die Spielerinnen bei den lokalen und
gesellschaftlichen Ereignissen aktiv mitarbeiten. Ein weiteres
Erfolgsgeheimnis sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, die die vielen Sonderaufgaben Woche für Woche lösen. Mit
Ausbildungsplätzen und sicheren Arbeitsplätzen sowie einer
harmonischen Gemeinschaft gelingt es seit 3 Jahrzehnten, junge Talente
aus der Region, aber auch Spitzenspielerinnen aus dem Ausland, nach
Kirchhof zu holen. Trainer Jürgen Steinbach sagt: „Handball muss Spaß
machen. Nur mit Spaß an der Sache ist es möglich, entsprechende
Leistung zu bringen." Und Leistung bringen sie, die Handball-Damen der
SG 09 Kirchhof in der Zweiten Bundesliga.
Am Ende einer mit Erfolgen nur so gepflasterten Saison 2000/2001
bleibt der SG 09 ein respektabler dritter Tabellenplatz. Nur ein Punkt
fehlt hinter dem Meister und Aufsteiger Teutonia Riemke und der
punktgleichen DJK Augsburg/Hochzoll. So verbuchen die Kirchhöferinnen
39:13 Punkte bei 659:578 Toren. Überragende Akteurin ist Cristina
Weiss, die nach 26 Meisterschaftsspielen mit 217 Treffern, davon 65
Siebenmeter, Torschützenkönigin der Liga wurde vor der Riemkerin Anna
Brandt (210/56). 5 Jahre in Folge zählt Cris Weiss, die auf der
Königsposition Rückraum links spielt, zu den „Top-Five" der Besten
Schützinnen in den Bundesligen. Mit ihr ist das Ansehen der
Sportgemeinschaft von Jahr zu Jahr gewachsen, immerhin hat die
Spielerin mit der Nummer 8 in 250 Spielen über 1000 Tore geworfen. In
den Partien gegen Frisch Auf Göppingen und Bensheim/Auerbach traf sie
gleich 14 und 15 Mal. Nach Cristina Weiss trafen für Kirchhof in
der Saison 2000/2001 Dagmar Müller (102) und Florica Buda (95/16) am
besten. Mut macht in Kirchhof auch die Tatsache, dass das SG-Team alte
Schwächen in fremden Hallen abgebaut hat.
Mit 17:9 Punkten sind sie das stärkste Auswärtsteam.
120.000 Kilometer werden jährlich zurückgelegt und die langen Fahrten
nach Allensbach, Metzingen, Göppingen oder Albstadt fallen umso
leichter, wenn im „Gepäck" die Pluspunkte sicher verstaut sind.
So gab die SG 09
Kirchhof richtig „Gas", siegte zehnmal am Stück, erst hauchdünn mit
23:22 gegen Göppingen, dann haushoch in Haspe (30:23), sicher mit
20:16 gegen Zwickau, überzeugend mit 30:16 in Allensbach. |
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Keine nennenswerten Abgänge |
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In Metzingen war
die SG 09 Klasse (25:19 - 1 1/2 Jahre hatte hier keine Mannschaft mehr
gewinnen können!), eine Galavorstellung gab es beim 28:25-Heimsieg
gegen Riemke und im Derby gegen Eintracht Baunatal (Zuschauerrekord
600) ließen Weiss und Co. nichts anbrennen. Lediglich in Bensheim
(24:24) und gegen Ketsch mussten Federn gelassen werden. Einen Grund
für die Steigerung seiner Schützlinge sieht Trainer Jürgen Steinbach
darin, dass alle Neuzugänge voll einschlugen. Die hochgewachsene
Linkshänderin Florica Buda, die österreichische Nationalspielerin
Dagmar Müller sowie die junge Hombergerin Sabine Kirmse sind eine
Klasse besser als ihre Vorgängerinnen. Der Motor der Mannschaft ist
Kapitänin Cristina Weiss. Danja Lerch ist ein Torwartjuwel und
Flügelflitzerin Karina Mühlhausen ist seit 2 Jahren Publikumsliebling.
Oldie Gabriela Dimcescu ist die Abwehrchefin und „Arbeitsbiene" am
gegnerischen Kreis. Die Rumänin wohnt nun seit 2 Jahren mit ihrer
Familie in Kirchhof und hat sich bestens integriert. Fortschritte
haben die beiden Spielmacherinnen Kathrin Hanke und Juliane Kaspar
gemacht, die zweite Torfrau Kerstin Keim hat sich durch viel Fleiß im
Training einen Stammplatz im Kader gesichert. Und da alle Spielerinnen
an Bord bleiben, „keine nennenswerten Abgänge zu verzeichnen sind",
können die guten Leistungen auch in der kommenden Runde wiederholt
werden. Die Zielsetzung 2001/2002 ist nicht ohne.
„Einen der ersten Plätze wollen wir belegen", sagt selbstbewusst die
Spitzenspielerin Cristina Weiss. „Und was sie will, geht meistens in
Erfüllung", sagt Betreuer Berthold Denk. Er ist seit 8 Jahren ein
wichtiger Mann auf der Bank, Torwart-Trainer und hat ein großes Herz
für die Jugendarbeit.
Am 9. Juni 2001 wird Berthold Denk auf der Bundesligaversammlung der
Frauen in den HBV-Ligaausschuss gewählt. Vorsitzender ist Harald
Wallbaum vom Bundesligisten HSG Herrentrup/Blomberg,
die Beisitzer der Ersten Liga sind: Martin Rommel (Trier), Peter
Görgen (VFL Oldenburg), Bernhard Claus (TSV Bayer Leverkusen),
die Beisitzer der Zweiten Bundesliga sind:
Manfred Lüttin (SV Allensbach) und Berthold Denk (SG 09 Kirchhof).
Das Team um das Team ist seit Jahren fast unverändert und arbeitet
vorbildlich. Zum Team um das Team gehören: Mannschafts- und
Vereinsarzt Dr. Volker Iber, die Physiotherapeutin Daniela Kreß, die
Betreuerin Brigitte Hühne-Steinbach und die Männer für alle Fälle
Berthold Denk und Karl-Martin Hartung. Weitere wichtige Mitarbeiter
sind: Dieter Vonhof, Bernd Denk, Horst Rothhämel, Gisela Denk, Silke
und Karl-Heinz Harbusch, Margit Czech, Irmgard Horn, Marianne Denk und
Brigitte Stahl. Große Verantwortung lastet auf dem Fahrerteam. Auch
diesem Team gebührt Anerkennung und Dank. Allen voran:
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Karl-Martin Hartung, Klaus Teibach, Brigitte Hühne-Steinbach, Walter
Kress, Peter Kaspar, Karl-Heinz Harbusch, Holger Hartung, Peter
Wambach, Björn Bartels, Wolfgang Bischoff.
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Die II. Damenmannschaft hat sich einen hervorragenden
5. Tabellenplatz in der ersten Landesligasaison erobert und dank des
Doppelspielrechts wird auch hier das neue Ziel sehr hoch angesetzt.
Alle Heimspiele werden am Sonntagabend um 18:00 Uhr in der
Vierbuchenhalle in Röhrenfurth ausgetragen. Intensiv wird sich seit
Monaten vorbereitet, dreimal wöchentlich trainiert und mit der
20-jährigen Ivonne Fritzschner (HSG Körle/Guxhagen) ist jetzt eine
weitere gute Rückraumspielerin an Bord. Udo Horn hat Peter und Rita
Kaspar an seiner Seite. Ein vorderer Tabellenplatz wird angestrebt.
Die III. Damenmannschaft hat ein
Frauen-Trio an der Spitze:
Maria Rothhämel,
Brunhilde Bartels und Britta Pilger
stehen in der Verantwortung.
Am
13. Juni hat die Sportgemeinschaft 09 endlich ihr
Schiedsrichtersoll erfüllt. Neben
dem erfahrenen Trio Karl-Martin
Hartung, Bernd Dittmar und
Udo Horn gehören jetzt dazu:
Jan Riemenschneider, Johannes
Franz, Martin Denk, Daniel Ziegler,
Hannes Heerdt und Simone Kaspar.
Zum Sekretär- und Zeitnehmerteam
gehören: Berthold Denk,
Christian Denk, Sandra und Sonja
Leimbach, Peter Wambach, Holger Hartung, Hanna Ziegler, Anke Ziegler. Holger Hartung,
Hanna und Anke
Ziegler sind für die
Oberliga und Landesliga geschult und
auch als „neutrale" Sekretäre in der kommenden Saison im Einsatz.
Übergeordnete Funktionäre sind
Karl Siegner (Bezirksjugendwart)
und Renate Denk (Bezirkspressewartin).
Ihr zur Seite steht Tanja Horn.
Für die am 15. September
beginnende neue Runde hat sich das Handballdorf wieder viel
vorgenommen. Längst sind die Kirchhöfer in ganz Deutschland bekannt
und nun auch zum Meisterschaftsfavoriten und Aufstiegskandidaten in
der Zweiten Bundesliga ernannt. Mit den Neuen: der 20-jährigen
Alexandra Bahrsch, der 17-jährigen Juniorennationalspielerin Nina Hess,
der 17-jährigen Torfrau Nadja Stöter und der 20-jährigen Ivonne
Fritzschner ist der Kader so
stark wie noch nie besetzt!
Die Zuschauer in der Stadtsporthalle in Melsungen können sich auf spannende und interessante
Spiele freuen. In der Vorbereitung, in den
Monaten Juni bis September, wird viermal wöchentlich trainiert, ein
viertägiges Trainingslager steht in Hohenroda bevor. Zusätzliche
Trainingseinheiten werden in der Sport- und Freizeit Galerie in Melsungen absolviert. Jürgen Steinbach
hat die Trainerprüfung
bestanden und ist seit dem 24. Juni Inhaber der B-Lizenz. Udo Horn ist
Inhaber der C-Lizenz.
Folgende Mannschaft geht in der
Saison
2001/2002 - Zweite Bundesliga -
an den Start:
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1
22
16
5
18
7
8
10
11
14
17
20
25
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Danja Lerch
Kerstin Keim
Nadja Stöter
Sabine Kirmse
Nina Hess
Juliane Kaspar
Christina Weiss (Kapitänin)
Karina Mühlhausen
Florica Buda
Gabriela Dimcescu
Kathrin Hanke
Alexandra Bahrsch
Dagmar Müller
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Für die II. und III. Mannschaft stehen
bereit: |
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Katja Fromann
Jessica Kirschig
Nicole Heinemann
Angeliqué Dorn
Regina Blackert
Kathrin Wicke
Sandra Wedel
Ivonne Fritzschner
Simone Teibach
Bianka Ellenberg (Kapitänin)
Melanie Ziesemann
Sandra Zilch
Sandra Leimbach
Meike Rübenkönig
Anke Ziegler
Sandra Prade
Sonja Leimbach
Elke Röse
Christin Lischka
Maria Rothämel
Tanja Horn
Susanne Koch-Ihle
Yvonne Ludwig
Christa Kühlborn
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Die SG 09 Kirchhof
hat mit der weiblichen Jugend C eine hoffnungsvolle Mannschaft für die
Zukunft. Trainerin ist Kerstin Pregler, Betreuer Herbert Kühlborn und
Betreuerin Kerstin Kuhn.
Folgende Spielerinnen gehören zum Kader, die aber nicht nur Handball
spielen, sondern sich immer wieder für das allgemeine Vereinsleben einsetzen und aktiv mitarbeiten. Mit Begeisterung besuchen die jungen
Mädchen die Spiele der 1. Mannschaft. |
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1
12
2
3
5
6
7
9
10
11
13
14
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Nadine Semlitsch (Bezirksauswahl)
Christina Schmidt
Miriam Achler (Bezirksauswahl)
Juliane Pregler (Bezirksauswahl)
Anna-Lena Schröder
Melina Horn (Bezirksauswahl)
Carina Kühlborn (Bezirksauswahl)
Jennifer Berge (Bezirksauswahl)
Anna-Lena Kuhn (Bezirksauswahl)
Magdalena Rode
Anne Dreytza (Bezirksauswahl)
Tina Riemenschneider (Bezirksauswahl) |
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Viel Neues |
2002 |
Überraschende
Entwicklung bei den Zweitliga-Handballerinnen.
Viel Neues soll das Jahr 2002 bringen und so kommt im Februar
die Schlagzeile des Jahres. Steinbachs Vertrag wird nicht über die
laufende Saison verlängert. Vom 26. Februar bis 2. März reist
die SG 09 Kirchhof nach Rumänien. Vertragsverhandlungen mit
der Nationalspielerin Magdalena Urdea stehen im Blickpunkt.
Ende April endet eine siebenjährige, äußerst erfolgreiche Ära.
Der 48-jährige Trainer Jürgen Steinbach wird verabschiedet.
Weitere Veränderungen stehen in der Mannschaft an. So heißt
es Abschied nehmen von der Rumänin Florica Buda und von der
Kreisläuferin Gabriela Dimcescu (zum SV Reichensachsen).
Zum Ende der Saison belegt die SG 09 Kirchhof in der Zweiten
Bundesliga Süd den fünften Tabellenplatz mit 29:23 Punkten und 715:653
Toren. Das Maß aller Dinge ist der 1. FC Nürnberg und steigt in die
Bundesliga auf. Zum letzten Mal ist der Tabellenzweite für die
Relegationsspiele qualifiziert. Der TuS Weibern scheitert.
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Kirchhof
II in der Oberliga |
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Kirchhof baut
unterdessen seine führende Position im Frauen-Handball systematisch
aus. Die II. Mannschaft mit Trainer Udo
Horn und dem Betreuerehepaar Rita und Peter Kaspar wird in der
Landesliga Meister und hat sich damit für Hessens höchste Spielklasse,
die Oberliga, qualifiziert. Eine mannschaftliche Geschlossenheit und
der unbedingte Siegeswillen führen zu der Meisterschaft. Die tolle
Serie wird mit dem 27:25-Sieg über
Eintracht Baunatal gekrönt. Schampus fließt in der Vierbuchenhalle
in Strömen. Sechs Trümpfe hat die Sportgemeinschaft in der Hand, die
fast immer stechen. Die Zweitligaspielerinnen Karina Mühlhausen,
Kathrin Hanke, Sabine Kirmse, Juliane Kaspar, Nina Hess und Kerstin
Keim dürfen dank Doppelspielrecht im Bedarfsfall in der Zweiten
Mannschaft ran. Besonders die Trefferquote von zwei dieser jungen
Wilden beeindruckt: Karina Mühlhausen erzielt in 8 Spielen 58 Tore und
Spielmacherin Kathrin Hanke steuert in 11 Einsätzen 59 Tore bei. Die
erfolgreichsten Torschützinnen der SG II sind jedoch Bestandteil der
Kernmannschaft, der Trainer Udo Horn gewaltige Fortschritte
bescheinigt. Rechtsaußen Sandra Zilch, die zum Ende der Saison leider
nach Waldau wechselt, war 102 Mal für Kirchhof erfolgreich und die
erfahrene Simone Teibach (heute Rothhämel) trifft 86 Mal. Neuzugang
Ivonne Fritzschner glänzt mit 52 Toren und mit Katja Frommann hat
Kirchhof die beste Torhüterin der Liga. Die weibliche C-Jugend wird
Vize-Hessenmeister. Für Kirchhof spielen: Christina Schmidt, Melina
Horn, Miriam Achler, Carina Kühlborn, Juliane Pregler, Anne Dreytza,
Tina Riemenschneider, Magdalena Rode, Anna-Lena Kuhn, Jenny Berge,
Nadine Semlitsch und Larissa Franz. Trainerin ist Kerstin Pregler.
Betreuer: Herbert Kühlborn und Klaus Berge.
In der
Jahreshauptversammlung wird ein neuer Vorstand gewählt. Aus
beruflichen Gründen scheiden leider die langjährigen
Vorstandsmitglieder Bernd Denk, Herbert Kühlborn und Sabine Horn aus.
Es gibt eine Satzungsänderung und erstmals wird ein fünfköpfiger,
gleichberechtigter neuer Vorstand gewählt. Die neue Vorstandsschaft
ist: Renate Denk, Karl-Heinz Harbusch, Rita Kaspar, Markus Franz und
Holger Hartung. Am 1. Mai präsentiert die SG 09 Kirchhof den neuen
Trainer für die Zweitligamannschaft, es ist Gernot Weiss.
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Trauer um Heinrich Horn |
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Am 14. Mai trauert
die SG 09 Kirchhof um ihren langjährigen Vereinsvorsitzenden und
Ehrenvorsitzenden Heinrich Horn. Der Kirchhöfer starb im Alter von 62
Jahren an seiner schweren
Krankheit (ALS). Viele Handball-Persönlichkeiten hat Heinrich
Horn nach Kirchhof gelockt, unter anderem die ungarische
Nationalspielerin Ilona Török, die Handballikone Cristina Weiss
oder die Erfurter Handballmädchen Simone Heller, Beate Havasi
oder Katrin Lapp. Seine Tipps und Ratschläge wurden bis zu
seinem letzten Tag gehört und angenommen. Von seinem Krankenbett aus
verfolgte er sechs Jahre, vier davon als Ehrenvorsitzender, das
Vereinsgeschehen und an seinem letzten Geburtstag, am 26. Februar,
freut er sich über die Vertragsunterzeichnung mit der 49-fachen
rumänischen Nationalspielerin Magdalena Urdea.
Freud und Leid liegen also sehr nahe beieinander. |
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Sabine Kirmse Sportlerin des Jahres |
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Im Sommer wird
Sabine Kirmse zur Sportlerin des Jahres gewählt.
Sie spielt in der Zweiten Bundesliga und der Oberliga. Und so wie
die Spielerin Kirmse, so ist die SG 09 Kirchhof: flexibel. Mit der
15-jährigen Carina Heidenreich kommt ein hoffnungsvolles Talent aus
der Region. Kirchhofs Eigengewächs Udo Horn besteht die Trainer-B-Lizenz. Nervenkitzel, Dramatik, Abwechslung, Spannung, Popularität
und der Spaß am Spiel dominieren. Kirchhof kann sich
an der Tabellenspitze in der Zweiten Bundesliga festsetzen.
In allen Bereichen wird der Einsatz gesteigert.
Die I. Damenmannschaft trainiert täglich, um 100 Prozent wird die
Trainingsintensität erhöht. Das Medieninteresse ist größer geworden,
die Zuschauerzahlen sind gestiegen.
Die Anwurfzeitverlegung von 19.30
h auf 18.00 h bewährt sich. Die Zusammenarbeit mit allen SG
09-Damenmannschaften ist gut. Erstmals finanziert die SG 09 Kirchhof
ein gemeinsames Trainingslager für die I. und II. Mannschaft im
Olympiastützpunkt in Warendorf. Die Perspektivspielerinnen, 9 an der
Zahl, nutzen nach wie vor das Doppelspielrecht.
Kirchhof spielt in folgender Aufstellung die Saison 2002/03 in der
Zweiten Bundesliga und belegt einen hervorragenden 2. Tabellenplatz
mit 751:657 Toren und 41:11 Punkten. In der Fair-Play-Tabelle nimmt
Kirchhof Platz 7, in der Zuschauertabelle Platz 8 ein. Für Kirchhof
spielen:
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Danja Lerch
Kerstin Keim
Sigrid Nordvoll
Carina Heidenreich
Nikolina Borovic
Sabine Kirmse
Juliane Kaspar
Cristina Weiss
Ivonne Fritzschner
Karina Mühlhausen
Alexandra Bahrsch
Magdalena Urdea
Kathrin Hanke
Nina Hess.
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Trainer: Gernot
Weiss
Co-Trainer: Berthold Denk
Betreuer: Karl-Martin Hartung
Mannschaftsarzt: Dr. Volker Iber
Physiotherapeutin: Daniela Kreß
Zum Ende des Jahres
sorgt Kirchhof für Furore. Ob nun in der Zweiten Bundesliga oder der
Oberliga, das Bällchen läuft und schnurstracks befinden sich die SGer
auf dem richtigen Weg zum Ziel. Kirchhof liegt nur 2 Zähler hinter TuS
Weibern. Überzeugend sind die Darbietungen gegen Bensheim/Auerbach
(32:25) und beim Aufsteiger Ostfildern (29:19). |
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800 Zuschauer |
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In Allensbach gibt
es einen 26:23-Sieg, in Beyeröhde einen 25:23-Sieg und auch in
Ober-Eschbach und in Erfurt ist Kirchhof auf der Siegerstraße. Im
Topspiel gegen Weibern - vor 800 Zuschauern - gibt es ein
26:26-Unentschieden.
Im 1. Oberligajahr spielt Kirchhof II gut mit. Das Gesicht der
Mannschaft hat sich durch den Wechsel von Sandra Zilch nach Waldau
geändert. Bianka Elenberg, Simone Teibach und Maria Rothhämel müssen
verletzungsbedingt passen. Das Team 2002/03 in der Oberliga:
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Katja Frommann
Kerstin Keim
Sigrid Nordvoll
Kathrin Wicke
Ivonne Fritzschner
Eva Hofmann
Sandra Wedel
Simone Kaspar
Melanie Ziesemann
Sandra Leimbach
Carina Heidenreich
Kathrin Hanke
Nina Hess
Juliane Kaspar
Karina Mühlhausen
Sabine Kirmse
Simone Teibach
Tanja Zülch
Mendy Peter
Daniela Kreß
Anke Ziegler
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Trainer: Udo Horn
Co-Trainer: Peter Kaspar
Betreuerin: Rita Kaspar
Mannschaftsarzt: Dr. Volker Iber
Der SV
Reichensachsen wird Meister, Kirchhof II belegt Platz 5 bei 545:554
Toren und 26:22 Punkten.
Die III. Damenmannschaft wird von Thorben Gießler trainiert und Britta
Pilger betreut und nimmt Platz 4 in der Bezirksklasse A 1 ein. Es
spielen:
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Femke Breul und Angelique Dorn; Elke Röse, Anke Ziegler, Susanne
Koch-Ihle, Christin Lischka, Daniela Kreß, Sandra Prade, Sonja
Leimbach, Tanja Horn, Anja Heinzerling.
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Die weibliche
B-Jugend spielt in der Oberliga Nord und belegt mit 22:10 Punkten bei
353:263 Toren Platz 4.
Die weibliche
C-Jugend wird trainiert von Simone Kaspar und Betreuerin ist Claudia
Franz, die weibliche D-Jugend wird von Christa Kühlborn und Holger
Hartung betreut und trainiert.
Im Mini-Bereich sind Bernd Dittmar und Kerstin Dietrich sehr aktiv.
Zum Ende des Jahres
schlägt Karina Mühlhausen ein lukratives Angebot vom Bundesligisten
Hessen Hersfeld aus. |
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Schritt
für Schritt nach vorn |
2003 |
Riemke ist das
Zugpferd beim Handball-Frauenturnier der SG 09 Kirchhof in der
Melsunger Stadtsporthalle. Spitzenhandball wird geboten.
Leistungshandball im Frauenbereich ist in Kirchhof möglich. Nach wie
vor sollen die besten Talente aus der Region beim Traditionsklub
Kirchhof spielen. Am 13. Januar feiert Carina Heidenreich ihren 16.
Geburtstag und darf ab sofort in der I. und II. Mannschaft spielen. In
Göppingen wird ihr Traum Wirklichkeit: Das Nesthäkchen schnuppert
Bundesligaluft. Schritt für Schritt ist die
SG 09 Kirchhof nach vorn geklettert. Zuwachs ist bei den
Zuschauerzahlen zu vermelden. Sportlich belegt die SG 09 Kirchhof den
dritten Tabellenplatz in der Zweiten Bundesliga.
Die Garanten für den Erfolg? Glück gehört dazu! Natürlich auch Können, Fleiß,
Wille, das intensive Training und das Team ums Team. Nach 14
Spieltagen steht Cristina Weiss mit 143/55 Treffern in der
Torschützenliste wieder auf Platz 1. Platz 2 nimmt die Linkshänderin
Bartaseviciene von Sachen Zwickau mit 127/44 Toren ein. Zum Saisonende
belegt Kirchhof einen insgesamt hervorragenden 2. Tabellenplatz mit
41:11 Punkten und 751:657 Toren. Die Saison ist ein Erlebnis.
Leistungsbereitschaft und Leistungswillen, Fairness und Achtung ragen
hervor. Die SG 09 Kirchhof feiert aber auch noch einen anderen Rekord,
die 50. Hallenzeitung in Folge erscheint. Auf der Titelseite das
SG-Nesthäkchen Carina Heidenreich. Die Spielerin für die Zukunft.
Am 17. Mai stirbt der langjährige Trainer Jürgen Steinbach.
Ende Mai geht Sigrid Nordvoll nach Norwegen zurück, Juliane Kaspar
wechselt zwei Klassen tiefer zur Germania Fritzlar. Nina Hess wechselt
zum Bundesligisten Oldenburg. Es kommen Anja Kaltenbrunn, Malgorzata
Rodziewicz und Claudia Hupfer. Bei der II. Damenmannschaft sind neu:
Miriam Patzer, Jessica Kleinmann, Cennet Kervan, Carina Kühlborn und
Janina Müller. Peter und Rita Kaspar scheiden als Betreuer aus.
Die 700-Jahrfeier
der Dorfgemeinschaft Kirchhof steht im Rampenlicht. Die SG 09
Kirchhof und auch die Damenhandballmannschaften sind mittendrin.
Erstmals reist die Damen-Bundesligamannschaft von Kirchhof in ein
Trainingslager im Ausland. Ziel: Cheb, dort spielt Kirchhof gegen die
Spitzenmannschaft Sparta Prag. Zur Saison 2003/04 spielt Kirchhof mit
dem "Molten"-Ball. Nach wie vor wird täglich trainiert, die
Trainingsstätten sind die Stadtsporthalle in Melsungen, die
Vierbuchenhalle in Röhrenfurth und die Sport- und Freizeitgalerie in
Melsungen. Die I. Damenmannschaft gewinnt jedes Spiel und die II.
Mannschaft in der Oberliga ist ebenfalls so gut wie nie zuvor. Den
Erfolgen stehen unübersehbare Schwierigkeiten und erhöhte
Anstrengungen in allen Bereichen gegenüber. So wie sich alle über
Siege und Erfolge freuen, muss die SG 09 Kirchhof auch über ungünstige
Entwicklungen nachdenken und entscheiden.
Vieles läuft nicht nach Wunsch. Der Sport- und Spielbetrieb ist sehr
hoch, die Versicherungen, die Beiträge, die Umlagen und die Kosten für
Schiedsrichter und Sekretäre sind ebenso deutlich angestiegen. Die
wirtschaftliche Situation ist angespannt. Kleinere und mittlere
Sponsoren und Werbepartner kürzen ihre Sponsorengelder. Auch im
Jugendhandball ist es nicht immer leicht, die Talente an den Ball zu
bringen. Allein die Vielfalt des sportlichen Angebots, die schulischen
Anforderungen und die Einstellungen der Mädchen und Jungen erfordert
größte Vorsicht und größte Anstrengungen. Dennoch spielt die SG 09
Kirchhof Handball auf höchstem Niveau. Neu in der Zweiten Bundesliga
sind: Leipzig Junioren, TSG Leihgestern, VFL Waiblingen und HTV
Remscheid. Ab sofort gibt es in der Stadtsporthalle in Melsungen kein
Hessisches Löwenbier mehr.
Die Hütt-Brauerei wird neuer Sponsor. Der TV Lützellinden ist zu Gast
in der 3. Pokalrunde und wirft Kirchhof aus dem Rennen.
Die Firma B.Braun ist Werbeträger auf dem Trikot der I.
Damen-mannschaft und mit Toyota Deutschland und HBS Autoservice in
Melsungen wird ein Exklusivvertrag abgeschlossen.
Unaufhaltsam präsentiert sich die I. Damenmannschaft und eilt weiter
von Sieg zu Sieg. Seit dem 2. Spieltag steht Kirchhof auf Platz 1 in
der Zweiten Bundesliga Süd. Der THC Thüringen ist der ärgste
Verfolger.
Die Mannschaft 2003/04:
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Danja Lerch
Malgorzata Rodziewicz Kerstin Keim
Carina Heidenreich
Nikolina Borovic
Anja Kaltenbrunn
Miriam Patzer
Sabine Kirmse
Claudia Hupfer
Cristina Weiss
Ivonne Fritzschner
Karina Mühlhausen
Magdalena Urdea
Kathrin Hanke
Jessica Kleinmann
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Trainer: Gernot
Weiss
Betreuer: Berthold Denk, Karl-Martin Hartung
Konditionstrainer: Erich Rudolph
Manschaftsarzt: Dr. Volker Iber und Dr. Gerd Rauch
Die zweite
Oberligasaison verläuft zufriedenstellend. Platz 5 wird gehalten.
Im Kirchhof-Team spielen:
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Katja Frommann
Kerstin Keim
Kathrin Wicke
Ivonne Fritzschner
Sandra Wedel
Melanie Ziesemann
Sandra Leimbach
Carina Heidenreich
Kathrin Hanke
Sabine Kirmse
Daniela Kreß
Miriam Patzer
Carina Kühlborn
Melina Horn
Cennet Kervan
Janina Müller
Jessica Kleinmann
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Trainer: Udo Horn
Betreuer: Pawel Rodziewicz
Bei der III.
Damenmannschaft sind im Einsatz:
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Stefanie Dotzauer
Christina Schmidt
Elke Röse
Anke Ziegler
Angelique Dorn
Susanne Koch-Ihle
Christin Lischka
Daniela Kreß
Sandra Prade
Linda Griesel
Anja Heinzerling
Sonja Leimbach
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Trainer: Thorben
Gießler
Betreuerin: Britta Pilger |
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2003 |
Kirchhof hat wieder
eine weibliche Jugend B und wird in folgender Besetzung Bezirksmeister
2003/04:
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Christina Schmidt
Nadja Preyer
Carina Heidenreich (Juniorennationalspielerin)
Theresa Weißbrich
Melina Horn (Hessenauswahl)
Carina Kühlborn
Lieselotte Kranz
Jennifer Berge
Janina Müller
Larissa Franz
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Trainer: Gernot
Weiss/Udo Horn
Betreuer: Klaus Teibach/Berthold Denk
Die weibliche C-
und D-Jugend werden von Maria Rothhämel/Claudia Franz und Holger
Hartung/Magdalena Urdea trainiert und betreut.
Die Aufstellung:
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Selina Schützenmeister
Nadja Preyer
Larissa Franz
Norina Horn
Kathrin Kortendieck
Sandra Kühlborn
Linda Mathias
Zina Schönberger
Elena Schomberg
Kristin Kördel
Rheyhan Difyeli
Verena Werner
Anne Seeger
Christin Kühlborn
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Cristina Weiss und
Christa Kühlborn übernehmen die weibliche E-Jugend. Es spielen:
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Rebecca Achler, Wiebke Möller, Christin Kühlborn, Theresa Führ,
Lena Dietrich, Melissa Müller, Michelle Weiss, Vasiliki Tellis,
Jessica Bielert, Anna Katharina Winghardt, Carina Bielert und Lena
Ellenberger
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Unaufhaltsam - unwiderstehlich |
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Am 2. November
verliert die SG 09 Kirchhof das Pokalspiel in der 3. DHB-Pokalrunde
gegen den Bundesligisten TV Lützellinden.
Eine Woche später wird die Siegesserie in der Saison 2003/04
fortgesetzt. In der Homberger Halle gewinnen die Grün-Weißen gegen
Sachsen Zwickau, einen 7-Torerückstand holt die SG gegen Beyeröhde auf
und gewinnt glücklich. In Allensbach gratuliert der SV-Trainer der SG
09 Kirchhof zu einer Klassemannschaft und zum Sieg. Am 6. Dezember
gewinnt Kirchhof gegen die Juniorinnen von Leipzig und zum krönenden
Abschluss heißt der Sieger in Ketsch auch Kirchhof. 11 Spiele, 11
Siege, unaufhaltsam, unwiderstehlich
ist die SG 09 Kirchhof. Zum Ende des Jahres unterstützen die
Handballer die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke. Die Leitung
Damenbundesligahandball ist bemüht, die Zukunft zu sichern. Sicher
ist, im Fall des sportlichen Aufstieges will Kirchhof die Attraktion
Erste Bundesliga wahrnehmen. |
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Erstklassig und Christina Mihai kommt |
2004 |
Der Toyota-Cup
läutet das neue Jahr ein. Handballsport der Extraklasse bietet die SG
09 Kirchhof. Kirchhof ist bemüht, eine Antwort zu finden auf die
Frage: "Ist Kirchhof reif für die Meisterschaft, den Titel, den
Aufstieg und die Erste Bundesliga?" Die Mannschaft hat inzwischen 26:2
Punkte, absoluter Wahnsinn... In Metzingen gewinnt die SG 09 mit 30:27
und das erste Tor zur Bundesliga öffnet sich. In Rotenburg ist die
Bundesligaversammlung, die Vereine entscheiden über einen neuen
Spielmodus: Play-off und Play-down steht in der kommenden Spielrunde
im Mittelpunkt des Geschehens und so kann jeder mit viel Glück
Deutscher Meister werden und auch die Aufsteiger können mit viel Glück
die Klasse halten! Am 25. März stellt die Sportgemeinschaft 09
Kirchhof fristgerecht die Lizenz für die Erste Bundesliga. Kerstin
Keim und Anja Kaltenbrunn werden zum Saisonende die SG 09 verlassen.
Melanie Ziesemann verabschiedet sich aus der II. Mannschaft und
wechselt in ihren Heimatverein ins Edertal. Am 20. April verpflichtet
die SG 09 Kirchhof die rumänische Rückraumspielerin Cristina Mihai.
Sie ist nach Magdalena Urdea die zweite Profispielerin in Kirchhofs
Reihen. |
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Erneuter Aufstieg in die Bundesliga |
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Am 8. Mai wird der
Traum Wirklichkeit. In Linden gewinnt Kirchhof gegen Leihgestern und
die Meisterschaft ist unter Dach und Fach. Kirchhof spielt in der
Ersten Bundesliga. Der Titelgewinn und der Aufstieg sind die Krönung
harter Arbeit. Eine starke Gemeinschaft hat gewonnen! Über Jahrzehnte
wurde darauf hingearbeitet. Und alle wissen, jetzt muss die
erfolgsverwöhnte SG 09 Kirchhof lernen mit Niederlagen umzugehen.
Kirchhof nimmt die Herausforderung an.
Zum krönenden Abschluss wird eine wundervolle Party im Vereinsheim
gefeiert. Unvergessen der Rathaus-Empfang bei der Stadt Melsungen und
das Barock-Feuerwerk über dem Dach der Stadtsporthalle. Großes ist
geleistet. Viele Menschen haben an dieser Leistung großen Anteil.
Allein ein Blick auf die Torjägerliste beweist dies. Gleich fünf
Spielerinnen treffen weit über 100 Mal! Magdalena Urdea (201),
Cristina Weiss (197) sowie Anja Kaltenbrunn (124), aber auch Karina
Mühlhausen (115) und Kathrin Hanke (105).
Zum Ende der Saison plagt sich Cristina Weiss mit Rückenschmerzen.
Spätere bittere Diagnose: Bandscheibenvorfall und die jahrelange
Leistungsträgerin kann nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. |
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Gründung
Damenhandball SG 09 Kirchhof GmbH |
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Am 16. Juli wird
eine Damenhandball GmbH gegründet.
Die neue Gesellschaft soll den Traditionsverein Kirchhof nicht
ersetzen, sondern unterstützen. Die GmbH wird der Damen-mannschaft
juristisch und ökonomisch mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zwölf
Frauen, die Stadt Melsungen und die SG 09 Kirchhof selbst sind das
Fundament für das neue Unternehmen.
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Melsungen-Kirchhof. Gegenstand des
Unternehmens ist der Betrieb einer Damenhandballmannschaft und die
Teilnahme am lizenzierten Spielbetrieb des Deutschen Handballbundes
und der HBV-F, der Handball-Bundesligavereinigung der Frauen,
einschließlich aller damit zusammenhängenden Marketing- und
Werbemaßnahmen, und die Förderung einer Nachwuchsmannschaft. Nach den
Sommerferien warten die Fans ungeduldig auf die große Herausforderung
1. Bundesliga. 5 Jahre lang hat die I. Damenmannschaft in der Zweiten
Bundesliga zu den besten Teams gezählt. Nun war der große Wurf
gelungen und allenthalben wird die Frage diskutiert, welche Rolle die
neu formierte Mannschaft in einem Klassefeld von 12 Bundesliga-Teams
spielen kann. Da die Mannschaft durch drei leistungsstarke
Spielerinnen gezielt verstärkt wurde, sind die Erwartungen
hochgesteckt.
Doch überschwängliche Euphorie ist fehl am Platz und die Chancen sind
eigentlich realistisch einzuschätzen. Denn in der obersten Spielklasse
hängen die "Trauben" sehr hoch. Das Saisonziel kann nur Klassenerhalt
heißen. Kirchhof steht vor der "Reifeprüfung".
Die Gesellschafter/innen der GmbH:
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Anna-Maria Braun
Dr. Petra Rauch
Dr. Ulrike Schnell
Gisela Denk
Ilona Braun
Inge-Karin Seidel
Isolde Posch
Karin Kullmann
Monika Schönewolf
Sonja Agbaba-Leukel
Uta Meurer
Magistrat der Stadt Melsungen
SG 09 Kirchhof e.V.
Renate Denk
|
Dem Unternehmen
stehen zur Seite: Die Wirtschaftsprüferin Ulrike Meister, das
Steuerbüro Oelze und Partner, der Steuerberater Heinz Schönewolf, der
Rechtsanwalt Albin Schicker und die Notarin Evemarie Stephan-Ambacher.
Abschlusstabelle Zweite Bundesliga Saison 2003/04
|
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
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SG 09 Kirchhof
THC Erfurt-Bad Langensalza
TSG Ketsch
TuS Metzingen
SC Markranstädt
Frisch Auf Göppingen
BSV Sachsen Zwickau
TV Beyeröhde
HC Leipzig Jun.
SV Allensbach
HSG Bensheim-Auerbach
TSG Ober-Eschbach
VFL Waiblingen
TSG Leihgestern
HG LTG/HTV Remscheid
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905:745
880:723
833:672
877:771
800:715
832:785
902:812
739:753
756:777
708:749
708:776
717:809
721:814
688:897
671:939
|
47:9
45:11
44:12
40:16
38:18
33:23
32:24
26:30
24:32
21:35
20:36
20:36
14:42
10:46
6:50 |
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Ein Handball-Dorf in der Bundesliga |
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Folgende Mannschaft
geht in die Bundesligasaison 2004/05
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Danja Lerch
Malgorzata Rodziewicz
Claudia Hupfer
Nikolina Borovic
Anna Miszczyj
Sabine Kirmse
Svenja Spriestersbach
Jessica Kleinmann
Cristina Weiss
Karina Mühlhausen
Cristina Mihai
Magdalena Urda
Kathrin Hanke
Carina Heidenreich
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Trainer: Gernot
Weiss
Co-Trainer: Berthold Denk
Konditionstrainer: Erich Rudolph
Ergotherapeut: Helmut Roas
Betreuer: Karl-Martin Hartung
Mannschaftsarzt: Dr. Volker Iber und Dr. Gerd Rauch
Abschlusstabelle
Oberliga Saison 2003/04
|
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
|
SV Germania Fritzlar
HSG Eibelsh./Ewersb.
SG 09 Kirchhof
TV Hüttenberg
TV Siedelsbrunn
GSV Eintracht Baunatal
HSG Kirch-/Pohl-Göns-Butzbach
SG Zwehren
HSG WVC/Südstadt Kassel
SU Mühlheim.
TV Wicker
HSG Langen
|
687:441
561:501
539:489
565:528
509:494
569:595
498:521
505:559
540:543
440:499
406:503
469:615
|
44:0
30:14
29:15
27:17
27:17
23:21
22:22
19:25
17:27
14:30
10:34
2:42
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Oberligasaison
2004/05
|
Katja Frommann
Jennifer Wedemeyer
Kathrin Wicke
Ivonne Fritzschner
Sandra Wedel
Anika Siebert
Sandra Leimbach
Carina Heidenreich
Lieselotte Kranz
Vanessa Brettschneider
Miriam Patzer
Carina Kühlborn
Melina Horn
Janina Müller
Jessica Kleinmann
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Trainer: Udo Horn
Torwart-Trainer Detlef Kleinmann
Betreuer: Klaus Teibach |
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Die Reifeprüfung |
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Kirchhof hat
weiterhin eine III. Damenmannschaft in der Bezirksklasse, die
Jugendmannschaften sind ebenfalls gut besetzt.
Es ist verrückt, was in Kirchhof abgeht, und doch wird sehnsüchtig auf
den ersten Sieg in der Eliteklasse gewartet. Alle wollen Kirchhof
siegen sehen. Aber Leipzig, Leverkusen, Trier, Frankfurt/Oder und
Nürnberg sind eindeutig besser. Die Fans in der Stadtsporthalle
erleben live die Spitzenspielerinnen Ofenböck, Christenau, Simnakova,
Blacha, Krause oder Tobiasz.
Superstars contra Sternchen... Doch wer das Unmögliche nicht versucht,
der wird das Mögliche nicht erreichen. Kirchhof versucht von Woche zu
Woche Punkte einzufahren, doch vergeblich.
Im Pokalspiel bei Halle/Neustadt fällt dann noch Sabine Kirmse mit
Kreuzbandriss aus. Die Punkte von Buxtehude hätte Kirchhof so dringend
gebraucht. Es wurde nichts draus. 32:29 verliert die SG 09 erneut. |
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Juniorennationalspielerin: Carina
Heidenreich |
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Eine besondere
erfreuliche Entwicklung hat die Kirchhöferin Carina Heidenreich
vorzuweisen. DHB-Trainer Dr. Stephan Brune und Nachwuchstrainerin
Ildko Barna berufen Carina Heidenreich in die
Juniorennationalmannschaft. Carina Heidenreich reist mit der deutschen
Nationalmannschaft nach Polen und spielt gegen Norwegen, Slowakei und
Gastgeber Polen.
Zum Ende des Jahres werden zwei weitere ausländische Profispielerinnen
verpflichtet. Es kommen die rumänische Kreisläuferin Elena Pana und
die Ukrainerin Vita Mukhina. |
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2005 |
Kein Jahr ist wie
das andere. Da gibt es immer wieder neue Schlagzeilen, neue Ideen,
neue Stars und Sternchen, die für Aufsehen und für ein spannendes,
rühriges und aufregendes Leben sorgen. Es sind schöne Tage dabei, es
sind anstrengende Tage dabei und die Sonne scheint längst nicht jeden
Tag! Lustige und traurige Momente bleiben unvergessen. Viele kleine
Episoden und Situationen sind nirgends vermerkt, nur in den Herzen der
betroffenen Menschen. Konflikte stehen an der Tagesordnung. Es wird
schwer, die Leistungen aus den letzten Jahren zu halten oder gar zu
steigern. Sorge und Furcht werden immer stärker. Kirchhof ist auf der
Suche, ständig wird gesucht: die Form auf dem Spielfeld, Verstärkung
im Ausland, nach Lösungen für die Gesundheit der Spielerinnen,
Werbepartner und Sponsoren. |
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Abstiegskampf |
2005 |
Am 15. Januar hat
Kirchhof in der ersten Hauptrunde erneut gegen den VFL Oldenburg
verloren. Trotz der beiden Neuzugänge Paná und Mukhina bleibt der
Erfolg aus. Am 30. Januar schmerzt die 26:23-Niederlage in Rostock
doppelt. Rückraumspielerin Vita Mukhina fällt verletzt aus. Diagnose:
Kreuzbandriss. Kaum zu glauben - aber wahr. Der Verletzungsteufel hat
wieder zugeschlagen und alle Hoffnungen und Träume zerplatzen. Am 1.
Mai wird der Klassenerhalt in allerletzter Sekunde in Weibern
gesichert. Der neue Spielmodus hat dabei Kirchhof hilfreich zur Seite
gestanden. Das Fazit: Kirchhof ist an seine Grenze gestoßen! Bis zum
letzten Spiel hält die Spannung an, mal leise knisternd, mal stumm,
ein andermal sich laut entladend.
Das zweite Jahr wird noch schwerer! Jeder ahnt es. Im Mai trennt sich
Kirchhof von Magdalena Urdea, sie wechselt nach Oldenburg. Der Vertrag
mit Cristina Mihai wird aufgelöst. Die Spitzenspielerin geht nach
Spanien. Claudia Hupfer entscheidet sich für die II. Mannschaft. Von
dort rückt Katja Frommann auf. Sie wird neben Carola Grabbert das neue
SG-Torwartduo. Wieder genesen ist Vita Mukhina, neu im Team sind Mandy
Kerkossa, Manja Berger, Ulrike Jahn, Ina Seeger und Mihaela Apostol.
Kirchhof hat ein homogenes neues Team.
Der Spielmodus ist für die Saison 2005/06 wieder geändert. Nach einer
klassischen Doppelrunde spielen die besten 4 Mannschaften in Play-Offs
nach Europapokal-Reglement den Meister aus. Die Teams auf den Rängen 5
bis 10 ermitteln in 2 Gruppen die Teilnehmer des Spiels um Platz 5,
dessen Sieger noch einen Startplatz für einen europäischen
Vereinswettbewerb zugesprochen bekommt. Nach der Doppelrunde stehen
die sportlichen Absteiger fest. Die Mannschaften auf den Plätzen 11
und 12 müssen den Weg in die 2. Liga antreten.
Das Team 2005/06:
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Carola Grabbert
Katja Frommann
Manja Berger
Nikolina Borovic
Anna Miszczyj
Ulrike Jahn
Ivonne Hildebrandt
Mihaela Apostol
Vita Mukhina
Ina Seeger
Carina Heidenreich
Elena Pana
Mandy Kerkossa
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Trainer: Gernot
Weiss
Co-Trainerin: Cristina Weiss
Konditionstrainer: Erich Rudolph
Physiotherapeutin: Britta Volland
Betreuer: Karl-Martin Hartung
Mannschaftsarzt: Dr. Volker Iber und Dr. Gerd Rauch
Kirchhof II spielt
in der Oberliga
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Jennifer Wedemeyer
Lisa Meyer
Kathrin Wicke
Claudia Hupfer
Sandra Wedel
Lieselotte Kranz
Christina Startschenko
Sandra Leimbach
Carina Kühlborn
Regina Zimmermann
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Trainer: Udo Horn
Co-Trainer: Berthold Denk
Betreuer: Klaus Teibach
Zum Ende des Jahres hat Kirchhof lediglich ein Spiel, das Spiel am
24.09. gegen Rostock, gewonnen. Mit 2:14 Punkten nimmt die SG den
ungeliebten 11. Tabellenplatz ein und sieht stürmischen Zeiten
entgegen. Wenig Harmonie gibt es zwischen der I. und II. Mannschaft.
Die SG 09 Kirchhof hat kein Vertrauen mehr zu Trainer Weiss. |
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2005 |
Kirchhof geht eine
neue Kooperation mit der MT Melsungen ein. Alle Handballspielerinnen
spielen ab sofort in Kirchhof, alle Handballer in Melsungen. Kirchhof
hat nun wieder eine A-Jugend, die wird trainiert von Simone Rothhämel.
weibliche Jugend A Saison 2005/06
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Lisa Meyer
Melanie Mehnert
Carina Jahn
Theresa Weißbrich
Janina Voetgen
Ann-Kathrin Grunewald
Eva-Maria Braun-Lüdicke
Carina Kühlborn
Lieselotte Kranz
Jennifer Berge
Anna Lena Wagener
Loridana Werkmeister
Katrin Reuter
Vanessa Brettschneider
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weibliche Jugend B
|
Melanie Mehnert
Nadja Preyer
Janina Horn
Katrin Landsdorfer
Huda Otto
Johanna Otto
Anette Ramich
Linda Rossmeissl
Maren Wagener
Linda Matthias
Norina Horn
Sandra Kühlborn
Katrin Kördel
|
Trainer: Marcus
Hock
Betreuerin: Bianka Botte
weibliche Jugend C
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Janina Diehl
Linda Mathias
Sandra Kühlborn
Norina Horn
Anne Seeger
Lara Nohl
Christin Kühlborn
Michaela Hazl
Kristin Kördel
Melissa Müller
Jessica Bielert
|
Trainerin: Maria
Rothhämel
Betreuerin: Martina Mathias
weibliche D-Jugend
|
Lena Ellenberger
Christin Kühlborn
Theresa Führ
Lena Dietrich
Michelle Weiss
Julia Röse
Lara Voetgen
Luzie Wattrodt
Laura Nolte
Nele Haupt
Rebecca Achler
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Trainerin: Cristina
Weiss
Betreuerin: Christa Kühlborn |
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Januar:
Gezittert und gehofft |
2006 |
Der Traum
Bundesliga wird zum Alptraum. Tempo und Richtung stimmen nicht mehr,
das harte Profigeschäft zerreißt die große Vereinsfamilie. Die SG 09
kommt von ihrem Weg ab.
Um ALLES oder Nichts spielt die Sportgemeinschaft gegen Trier (25:30),
in Buxtehude folgt eine 38:19-Niederlage und im Duell auf Augenhöhe
mit Borussia Dortmund hat Kirchhof erneut mit 26:29 das Nachsehen. |
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Februar:
Gewagt und getrennt |
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Im 16. Spiel
kassiert unsere Mannschaft im Duell der Kellerkinder, in Rostock, die
15. Niederlage! Der Abstieg ist besiegelt. Am 17. Februar beurlaubt
die SG 09 Kirchhof Trainer Weiss. Eine Entlassung zu einem früheren
Zeitpunkt ist aus wirtschaftlichen und vertraglichen Gründen nicht zu
realisieren! Die ganze Konzentration gilt fortan einem geordnetem
Rückzug aus der 1. Liga. Udo Horn und Berthold Denk übernehmen die
Verantwortung. Die Sehnsucht nach Harmonie, Ruhe und Frieden ist groß.
Ein Neuaufbau wird angepeilt, jahrelange Leistungsträgerinnen erhalten
in Kirchhof keinen Vertrag mehr. In Oldenburg zeigt sich der Gastgeber
gegenüber dem Absteiger sehr fair. Der 40:23-Sieg ist zwar der höchste
Saisonsieg überhaupt, Freude kommt nicht wirklich auf. Schon nach 3
Minuten spielt Kirchhof ohne Torfrau. Katja Frommann fällt nach einem
Zusammenprall mit der Ex-Kirchhöferin Magdalena Urdea
verletzungsbedingt aus und nun schickt Udo Horn Mihaela Apostol
zwischen die Pfosten.
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März:
Gewonnen |
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Nach der
22:32-Niederlage gegen Bayer Leverkusen, der 35:19-Schlappe gegen
Ketsch und der Lehrstunde beim Deutschen Meister 1. FC Nürnberg hatte
Kirchhof die März-Spiele verloren, dafür aber immer wieder die Herzen
der treuen Fans gewonnen.
Die Zuschauer kommen nach wie vor in die Halle, die Sponsoren haben
Verständnis und Vertrauen. Die Verantwortlichen gewinnen Mut und
Selbstbewusstsein zurück. Die Attraktion Bundesliga wird in dem
kleinen Dörfchen Kirchhof beendet. Eine Zeit, in der Kirchhof sehr
viel Lehrgeld zahlen muss. Bald wird der Verein 100 Jahre und dies
ist Grund genug und Verpflichtung zugleich: durchzuhalten. Die
Zuversicht siegt... |
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April:
Gelacht |
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Es ist immer
traurig, wenn was zu Ende geht. Klar, ein Abstieg, ein Abschied tut
weh. Auch der Abschied von der sympathischen Profispielerin Elena Paná.
Nur wenige können wirklich nach-vollziehen, wie die Monate an die
Substanz gehen. Am 1. April schließt sich der Vorhang für die 1.
Bundesliga in Kirchhof.
Zum Abschluss spielt die SG 09 gegen den späteren deutschen Meister HC
Leipzig. Es wird das torreichste Spiel der Saison. Eigentlich geht es
um nichts mehr und dennoch sind wieder 350 Zuschauer in der
Stadtsporthalle. Der Kampf ums Überleben ist gewonnen. "Wir kommen
wieder!", heißt es in der Schlagzeile. Sabine Kirmse und Juliane
Kaspar kehren zurück. Ein gutes Zeichen. In Kirchhof wird wieder
gelacht. In der Jahreshaupt-versammlung erhält der Vorstand sein
Vertrauen. Einstimmige Wiederwahl: Trotz des Abstieges hat die SG 09
Kirchhof Großes geleistet! |
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Mai:
Gesucht und gefunden |
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Aufgelöst wird der
Zweijahresvertrag mit der ukrainischen Rückraumspielerin Vita Mukhina.
Eine blutjunge Mannschaft, mit Spielerinnen aus der Region, findet
sich für die neue Saison. Der neue Trainer heißt Mile Malesevic und
gezielt wird die Ungarin Piroska Bartek nach Kirchhof geholt. Eine
Rückbesinnung auf die alte Stärke ist dringend erforderlich. Oft ist
ein Schritt zurück für die Zukunft Erfolg versprechender als der
Versuch mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. Nein, nicht mehr mit
aller Macht und allen Mitteln. Spaß am Spiel, Teamgeist, Emotionen,
Leidenschaft und Herz sind mehr denn je gefragt. Simone Rothhämel,
zuvor 10 Jahre Spielerin in der I. Mannschaft, wird jetzt neue
Trainerin bei der II. Mannschaft in der Landesliga. Sie löst Udo Horn
ab, der sich nach der Doppelbelastung 1. Bundesliga und Oberliga eine
verdiente Pause gönnt. |
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Juni:
Gelaufen und geschwitzt |
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Die Vorbereitung
beginnt. Mihaela Apostol fällt aus, sie sieht Mutterfreuden entgegen.
Kirchhof schickt also wie all die Jahre zurück einen kleinen Kader in
die neue Runde. Das Training mit
Mile Malesevic macht Spaß, ist abwechslungsreich und intensiv.
Kirchhof läuft und läuft; auch für die Zukunft des Vereines, für ein
zukunftsfähiges Melsungen, auch für eine Schule in Afrika. Oder gar
beim Festzug des Heimatfestes wird gelaufen. Die schönen Sommertage
und das anspruchsvolle Training mit dem neuen Trainer bringen die
Spielerinnen zum Schwitzen. Zwischendurch die Euphorie der Fußball-WM,
Fototermine am laufenden Band und Gespräche, die schließlich erkennen
lassen: Der Teamgeist, die Einheit steht im Vordergrund. "Ein Team",
so wird in die 2. Vorbereitungsphase gestartet. Mit dabei Anna
Miszczyj, die sich erneut für eine Vertragsverlängerung entscheidet.
Sie zählt fortan zu den neuen Leistungsträgerinnen mit Mandy Kerkossa,
Carina Heidenreich, Manja Berger, Katja Frommann und Nikolina Borovic. |
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Juli:
Geschrieben und gesonnt |
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Beim
Vereinssportfest schreiben unsere Spielerinnen über 400
Autogrammkarten, die Toyota-Bälle mit den Unterschriften unserer
Spielerinnen sind ebenso beliebt wie nie zu vor.
Unsere I. Damenmannschaft ist nach wie vor das Aushängeschild in
Kirchhof und die Nummer 1 im nordhessischen Damenhandball. Als kleines
Treue-Dankeschön werden die Dauerkarten für die neue Saison zum
Superpreis von 55,00 Euro verkauft. Nahezu über 100 Handballfans sind
wieder dabei und das macht zuversichtlich.
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August:
Gekommen und gehalten |
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Vorbereitungsspiele
stehen im Mittelpunkt des Geschehens, Kirchhof reist nach Wuppertal,
nach Greven, nach Weibern und prüft zu Hause den serbischen
Erstligisten Milos in der Stadtsporthalle Melsungen. Am 15. August
reist die neue Torfrau Piri Bartek an und hält fortan im SG-Tor, was
zu halten ist!
Nur wenige Tage später verletzt sich Katja Frommann am Knie. Diagnose:
Kreuzbandriss. Gerade war auch sie in Topform und nun hat der
Verletzungsteufel schon wieder zugeschlagen.
Jenny Wedemeyer rückt ins Zweitligateam. Die Sponsoren sind der SG 09
Kirchhof treu. Neu eingekleidet sind die Handballerinnen nun von Kempa.
In Schlotheim findet ein perfektes Trainingslager statt. Das Fazit
nach dem Trainingslager: “Unsere jungen Spielerinnen sind eine
Bereicherung für unser Team! Wir befinden uns auf dem richtigen
Weg...” |
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September:
Gespannt |
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Die große Premiere
in Mainzlar, 1. Pokalrunde, geht verloren. Das erste Heimspiel gegen
den Aufsteiger Riesa ist spannend und wird gewonnen. Die Fans haben es
mit eigenen Augen gesehen und die Steine fallen allen vom Herzen...
Gegen gleichwertige Gegner verliert Kirchhof in Ober-Eschbach und im
Hexenkessel Zwickau. Die Handball-Bundesliga führt den elektronischen
Spielbericht ein. |
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Oktober:
Gejubelt und gepunktet
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Auswärtspunkte am
Bodensee! Eine schöne Schlagzeile für die Sportgemeinschaft 09
Kirchhof. Bestens vorbereitet, mit Teamgeist und Glück und einer
treffsicheren Carina Heidenreich wird im goldenen Oktober gelacht und
gejubelt wie lange nicht mehr. Kirchhofs Rückraumspielerin trifft und
trifft und trifft.
Zu sehen ist dabei ein Jugendstil der besonderen Art, denn mit 21,9
Jahre hat der SV Allensbach eine der jüngsten Mannschaften in der 2.
Bundesliga und auch Kirchhof liegt mit 23,4 Jahren nur knapp darüber.
Interessante Randnotiz: Mit Anna Miszczyj und Piroska Bartek sind
lediglich zwei ausländische Spielerinnen auf dem Parkett. Ganz anders
die Begegnung in Sulzbach, beim Aufsteiger und großen Favoriten für
die Meisterschaft. Stars contra Sternchen. Und Kirchhofs Sternchen
ärgern das Spitzenteam und schrammen an einer Sensation vorbei.
Die acht Nationalspielerinnen von Sulzbach/Leidersbach müssen sich
ganz schön anstrengen und können geradeso mit 30:28 die Punkte in
Sulzbach behalten.
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November:
Gefallen |
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Das
Abstiegsgespenst huscht umher und der Glaube an die eigene Leistung
fehlt. So fällt die Mannschaft auf Platz 12 zurück. Zur Abwechslung
geht es dann in die Backstube Mohr.
Kirchhofs Spielerinnen backen Weihnachtsplätzchen für den
Weihnachtsmarkt in Melsungen.
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Dezember:
Gelungen |
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Adventszeit, die
Zeit der Überraschungen. Deutliche Steigerung gegen Bensheim/Auerbach.
Kirchhof verschenkt dennoch zwei wichtige Heimspielpunkte. Nikolina
Borovic verletzt sich am Freitag zuvor beim Abschlusstraining.
Diagnose: Kreuzbandriss.
Zum Jahresende gewinnt Kirchhof überraschend zwei Punkte gegen den
Tabellenzweiten Metzingen und klettert auf Rang 10. Hochstimmung,
himmelhochjauchzend wird gelöst von vielen Sorgen gefeiert. Metzingen
ist fassungslos. Der Weihnachtsmarkt in Melsungen ist ein weiterer
Volltreffer. Bei einer gemütlichen Weihnachstfeier sind die
Spielerinnen, der Trainer und die Verantwortlichen zufrieden.
Zwischen den Jahren stirbt der erste SG-Damen-Trainer Karl Kuppstadt. |
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Januar:
Die Schieflage des Jahres:
HBS |
2007 |
Die schwerste
sportliche Krise soll überstanden werden. Doch die Trainerdiskussionen
hören nicht auf. Nach den Heimniederlagen gegen Ober-Eschbach 27:32
und Zwickau 30:35 wackelt nun schon wieder der Stuhl von Trainer Mile
Malesevic! Beim 28:29-Auswärtssieg in Riesa kommt Maleseivc mit einem
blauen Auge davon. Eine Woche später, nach dem Auswärtsspiel in
Weibern, wird von einer Minute auf die andere die Trennung von Maleseivc entschieden. Das Vertrauensverhältnis zwischen Trainer und
Mannschaft ist zerstört. Der Doppelabstieg steht bevor, der
Doppelabstieg wird zum Existenzkampf. In diesen schweren Tagen setzen
die Spielerinnen Sabine Kirmse, Juliane Kaspar, Katja Frommann und
Carina Heidenreich ein wichtiges Zeichen und verlängern ihre Verträge
für die Saison 2007/08. Wobei Katja Frommann noch immer ihren
Kreuzbandriss auskurieren muss. Kirchhof blickt auf eine 40-jährige
Damenhandballgeschichte zurück. In der wohl wichtigsten Saisonphase
überhaupt kommt vieles zusammen. Ein Rückschlag folgt dem anderen,
Verletzungspech bleibt nicht aus. Die Nachricht über die
wirtschaftlichen Probleme des Sponsors HBS, Toyota in Melsungen lassen
weitere dunkle Wolken über Kirchhof einziehen. HBS und Toyota sind
seit 13 Jahren an der Seite der SG 09 Kirchhof. Der Wunsch, aus der
Schieflage herauszukommen, geht nicht in Erfüllung. So heißt es
Abschied nehmen von einem langjährigen Wegbegleiter, von Thomas
Herwig. |
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Februar:
Die Entscheidung des Jahres:
Der Vorgänge wird der Nachfolger |
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Das Handballfieber
steigt in ganz Deutschland. Die Weltmeisterschaft steht bevor und in
Kirchhof bereitet der Handball wieder einmal Sorgen und Kummer. Der
52-jährige Serbe Mile Malesevic scheitert. Sein Nachfolger ist sein
Vorgänger: Udo Horn. Diesmal ist es keine (!) Übergangslösung.
Mit dem jungen Trainer Udo Horn kommt Ruhe in den Verein und der
sportliche Erfolg zurück. Vom ersten Tag seiner Tätigkeit verfolgt und
verlangt er rigoros sein Konzept. "Wir spielen Handball mit Herz!
Abgehalfterte Ex-Stars helfen uns nicht weiter, wir setzen auf
hungrige Talente und teamfähige Spielerinnen." Eine klare Ansage im
Monat Februar, die lange über das Jahr 2007 hinaus Bestand haben soll.
Trainer Horn formt eine neue Mannschaft. Die ungeliebten "Stars" des
Vorjahres erhalten keine Vertragsverlängerungen. |
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März:
Geschichte des Jahres:
40 Jahre Damenhandball SG 09 Kirchhof |
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Immer wieder suchen
wir den Weg zum Erfolg. Immer wieder schließen wir die Spielerinnen in
unser Herz, und das seit 4 Jahrzehnten. Jede Spielerin ist und war uns
wichtig. Jede auf ihre Art und Weise. 40 Jahre Damenhandball bedeuten
unzählige Spielerinnen in einer unendlichen Geschichte. In den letzten
30 Jahren zählt die SG 09 in der I. Damenmannschaft über 157
Spielerinnen. 1966 war ein Kaspar-Mädchen dabei (Gertrud), exakt 40
Jahre später ist wieder ein Kaspar-Mädchen dabei: Juliane.
In unseren Mannschaften spielen Geschwister, Zwillinge, Drillinge,
Cousinen, Mutter und Tochter und der Vater ist manches Mal der
Trainer. Überhaupt, die Familien sind stark in der Sportgemeinschaft, früher Familie Kuppstadt, Familie Horn, heute das
Drei-Mädelhaus Kühlborn. Meistens ist die ganze Familie in den Bann
gezogen. Aber auch immer wieder werden neue Spielerinnen aus ganz
Deutschland für Kirchhof interessant. Im März ist die Luft im
Abstiegskampf sehr dünn. Das Restprogramm hat es in sich.
Es kommen die Spitzenmannschaften TV Nellingen, SC Markranstädt, HSG
Bensheim/Auerbach, TuS Metzingen und der Spitzenreiter HSG
Sulzbach/Leidersbach. Allesamt eine Nummer zu groß für die
Grün-Weißen.
Trotz des Abstieges bleibt Anna Miszczyj in Kirchhof.
Dagegen leistet sich die Spielerin Manja Berger eine nicht
hinzunehmende Disziplinlosigkeit. Die Trennung erfolgt sofort. Piroska
Bartek entscheidet sich für Sindelfingen. |
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April:
Transfer des Jahres: Viktoria Marquardt |
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Schon wieder geht
ein Handballjahr zu Ende! Das Abstiegsgespenst weicht nicht aus der
Halle. Kirchhof steigt in die Regionalliga ab.
Da hilft auch nicht mehr das 29:29-Unentschieden in Neustadt-Sebnitz.
Kirchhof spielt ein letztes Mal in der 2. Bundesliga in folgender
Besetzung: Piroska Bartek, Jennifer Wedemeyer, Katja Fromman (erstmals
nach der Kreuzbandoperation); Juliane Pregler, Anna Miszczyj (3/1),
Sabine Kirmse (8), Sandra Wedel, Juliane Kaspar (3), Carina Kühlborn
(3), Kerstin Neutze (1) und Carina Heidenreich (11/2). Wir haben alles
gewagt, alles gegeben, wir haben gelernt und wir wissen ganz besonders
den Einsatz der Spielerinnen aus der II. Mannschaft zu schätzen. Der
Saisonverlauf war sicherlich alles andere als zufriedenstellend.
Eigentlich muss der Rückblick auf so ein schweres Sportjahr, wie wir
es erlebten, vor allem ein Blick in die Traurigkeit werden.
Oder vielleicht ein Blick zurück im Zorn? Nein, ganz und gar nicht.
Kirchhof hat längst gelernt zufrieden zu sein. Klar, das Punktekonto
lässt zu wünschen übrig und das Klassenziel, der 9.Tabellenplatz, ist
nicht erreicht. Unterm Strich eigentlich eine sportlich total
verkorkste Saison 2006/07. Denn nach 22 Spieltagen belegt die SG 09
Kirchhof den 12. Tabellenplatz mit 9 Punkten und 564:688 Toren. Das
Durchschnittsalter beträgt 23,4 Jahre und der Anteil der deutschen
Spielerinnen liegt immerhin bei 92,9%, das ist ganz selten in der
Bundesliga! Dennoch ist in der prekären Lage zu erkennen, die
Mannschaft entwickelt sich weiter und macht kleine Schritte nach
vorn... Der Abstieg ist keine Bestrafung, im Gegenteil, der Abstieg
wird als Chance zum Neubeginn genutzt. Und wie. Der erste Neuzugang
motiviert wie lange nicht mehr. Viktoria Marquardt entscheidet sich
trotz des Abstieges in die Regionalliga für Kirchhof. Als dann ihr
Heimatverein, der TV Beyeröhde, noch in die Bundesliga aufsteigt,
bleibt sie bei ihrer Entscheidung! "Ich halte mein Wort.
Meine Unterschrift wird eine Herzensangelegenheit...", sagt sie
damals. Viktoria Marquardt ist ein toller Typ, ein echter Kumpel, eine
klasse Handballspielerin. Sie sorgt für Spaß, für Aufsehen und für
Begeisterung. Aus dem Transfer des Jahres ist inzwischen der Liebling
des Jahres geworden! |
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Mai:
Der Kampf des Jahres: Existenzkampf |
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Die SG 09 Kirchhof
hat das Wagnis Bundesliga überstanden. Der Verein ist intakt, der
Verein zählt 409 Vereinsmitglieder, 13 Ehrenmitglieder. Der Verein hat
eine starke Handballabteilung, der Verein hat noch immer drei
Damenmannschaften, eine weibliche Jugend B, C, D und E und wieder eine
männliche E. Mini-Handball und Superminis sind nach wie vor sehr
beliebt. Das Schiedsrichtersoll erfüllt die Sportgemeinschaft, das
Team ums Team hat einen unbändigen Willen. Die Sponsoren und
Werbepartner sind seit Jahrzehnten treu und animieren immer wieder:
"Weitermachen."
Erwarte nichts, rechne mit allem, das sagt die SG 09 Kirchhof im Mai
und weiß zu schätzen, dass das Duo Heidenrich/Miszczyj die schweren
Jahre gemeinsam und vorbildlich mit der SG 09 Kirchhof überstanden
hat. Beide Spielerinnen beweisen Charakter und beide haben sich
inzwischen zu Stammspielerinnen entwickelt. Beide Spielerinnen sind
Freundinnen geworden, beide meistern den Spagat zwischen
leistungsorientiertem Handball und Beruf. |
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Juni:
Die Aufsteigerin des Jahres: Carina Kühlborn |
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Im Juni haben
Trainer Udo Horn und seine neue Assistentin, die bundesligaerfahrene
Kerstin Pregler, 16 Trainingseinheiten einberufen. "Ja, wir haben viel
vor", so die beiden. Zum Trainer- und Betreuerstab gehören Klaus
Teibach und Karl-Martin Hartung. Teammanager bleibt Berthold Denk. Das
Durchschnittsalter der neuen Mannschaft liegt bei 23,2 Jahren. Fünf
Spielerinnen sind gerade mal 20 Jahre jung. Mittendrin die neue
Torfrau vom Erstligisten Thüringer THC, Elisabeth Wehr. Sie kommt zum
Probetraining und entscheidet sich schnell für die Grün-Weißen. Und
der eigene Nachwuchs soll auch eine Chance haben.
Jetzt steht die Kirchhöferin Carina Kühlborn im Blickpunkt des
Geschehens. Vorbildlich in allen Situationen verhält sich die junge SGerin, arbeitet mit Fleiß und Eifer im Training und wird zur Freude
der großen SG-Familie Vertragsspielerin im Vorzeigeteam. Carina
Kühlborn steigt freudestrahlend in die I. Mannschaft auf! |
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Juli:
Die Hoffnung des Jahres: Rocsana Negovan |
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Im Juli kommen 22
Termine auf die SG-Mannschaft zu, Kraft und Kondition werden getankt,
Pulsmesser, Medizinball und Hürden gehören zur Ausstattung. Alle
Neuzugänge sind an Bord: Nadine Sandrock, Rocsana Negovan, Elisabeth
Wehr und Viktoria Marquardt. Das Trainergespann Horn/Pregler formt
eine neue Mannschaft, der Kader hat an Qualität gewonnen, 11
Vorbereitungsspiele stehen bevor und unzählige Fototermine sind auf
der Tagesordnung. Zum ersten Mal findet ein Gesundheits- und
Fitnesstag unter der Leitung von Bernd Röhrig und Nino Ruch statt. Die
Leidenszeit scheint vorerst zu Ende zu gehen.
Die Freude und die Lust auf Handball mit Herz sind riesig.
Rocsana Negovan ist der Kopf der Mannschaft, der verlängerte Arm von
Trainer Horn. Eine echte Führungsspielerin, nach der sich Kirchhof
schon so lange gesehnt hat. Aber auch Juliane Kaspar wächst an der
Seite von Roxi Negovan und zählt zu den wichtigen "Köpfen" im Team. Im
Juli findet das Sportfest am Waldportplatz statt und die neue
Mannschaft präsentiert sich mit neuer Ausstrahlung. Schubkarrenrennen,
Pantomime und Dosenwerfen; mittendrin die Handballdamen beim Spiel
ohne Grenzen. Gisela und Renate Denk vorneweg, in der Schubkarre auf
der Überholspur.... |
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August:
Der Auftritt des Jahres:
Der Schwanentanz |
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Ehrgeizig
"verrückt" sind die Spielerinnen im Monat August. Das Turnier in
Halle-Neustadt, Spiele gegen Ober-Eschbach, Bensheim/Auerbach,
Mainzlar und Südstadt zeigen alle Stärken und Schwächen auf. Dann
folgt das Trainingslager im Sportzentrum Schlotheim. Mehrere
Trainingseinheiten, Testspiele und Taktikbesprechungen sind zu
meistern. Der Höhepunkt, der Mannschaftsabend mit dem Schwanentanz.
Das Ergebnis: Mit Geschlossenheit und Freude zum Erfolg. Der Transfer
der polnischen Flügelflitzerin Anna Kubiak platzt. |
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September:
Der Sieg des Jahres:
Derby in Bad Wildungen |
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Vorhang auf für die
neue Saison, die 21. Regionalligasaison für Kirchhof. Hervorzuheben
die tolle Reaktion der Sponsoren, Werbepartner und Fans auf den
Abstieg! Kirchhof hat so viele Werbepartner wie nie zuvor, die
Hauptsponsoren sind wieder im Boot und Planungssicherheit ist gegeben.
Die schönste Schlagzeile: Kirchhof auf Touren: Training, Tempo,
Torflut, Teamgeist = Tabellenführung. Vom ersten bis zum 13. Spieltag,
die komplette Vorrunde ist und bleibt Kirchhof Spitzenreiter. Die
Kompaktheit ist da, Kirchhof dominiert gegen Bannberscheid und im
Auswärtsspiel gegen Bad Wildungen.
Carina Heidenreich macht ihr bestes Spiel im Kirchhof-Trikot.
Die Freude ist riesig. Der Aufsteiger muss sich mit einer
26:40-Niederlage zufrieden geben. Kirchhofs neuer Werbepartner, die
mexikanische Bar Enchilada, hat zur Belohnung ein Festmenü
vorbereitet. |
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Oktober:
Die Niederlage des Jahres: Pokalaus in Reichensachsen |
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Zunächst muss die Pokalniederlage von
Reichensachsen verdaut werden. Doch schnell geht es mit Charme den
nächsten Spielen entgegen. Noch nie hat Kirchhof gegen die
Spielgemeinschaft Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach gespielt. 39:21
endet der Auftritt. Konzentrierter Start, ein konsequenter
Schlussspurt und schon hat Kirchhof auch in Zweibrücken seine
Pluspunkte im Gepäck. Ein klares Ergebnis spricht Bände: 26:42! Gegen
Trier wird Kirchhof auf die Probe gestellt und auch diese Hürde wird
genommen. Glücksminuten, schöne Momente folgen. Kleine Sorgen bereitet
der kleide Kader, Kerstin Neutze muss noch immer krankheitsbedingt
passen. Die Spielerin des Jahres heißt Sabine Kirmse. Jeder will sie,
Kirchhof hat sie und in Kirchhof soll sie bleiben! |
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November:
Event des Jahres: Fan-Abend im Vereinsheim |
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Im November ist die
Riedforstjagd. Mittendrin die Handballdamen der SG 09 Kirchhof. Und
nach der Riedforstjagd geht es selbst auf Jagd, auf Torejagd in der
Melsunger Stadtsporthalle gegen den Nachbarn, die Germania Fritzlar.
Das Jagdwochenende hat es also in sich, doch das sind die
Kirchhof-Spielerinnen gewohnt.
Eine Siebentagewoche ist keine Seltenheit und wenn am Ende zwei Punkte
zu Buche stehen, macht es nochmal so viel Spaß. Carina Heidenreich
explodiert im linken Rückraum und gegen Dudenhofen ist es Kristina
Startschenko, die ein Ausrufezeichen setzt. Revanche ist gegen
Reichensachsen angesagt und anschließend moderiert Peter Schneider die
erste Talkrunde im Vereinsheim. Das Event des Jahres wird den Fans
gewidmet.
Ohne SIE geht gar nichts! Klar, die Niederlagen in der Vergangenheit
haben schon weh getan, doch immer wieder heißt die Parole: "Alles wird
gut" und wenn es gilt, dann ist Verlass auf die SG-Familie, auf die
SG-Fans. Im November ist die Situation nicht nur gut, nein, sogar sehr
gut. Die Zuschauerzahlen sind auch in Liga 3 gleich bleibend, die
Dauerkartenbesitzer ebenso und so gibt es im November nach den
Derbysiegen gegen Fritzlar und Reichensachsen einen schönen Fan-Abend
mit aufschlussreicher Talkrunde. Einen Fan-Abend für die Edelfans, die
Dauerkarteninhaber, die Freunde und die Mitarbeiter vor und hinter den
Kulissen. |
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Dezember:
Knockaut des Jahres: Verletzungsteufel |
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Kleenheim,
Mörfelden/Walldorf und GSV Eintracht Baunatal werden souverän
geschlagen.
Mit dem verdienten 27:32-Derbysieg in Baunatal krönt die SG 09
Kirchhof die Hinrunde und geht als Aufstiegsfavorit in die Rückrunde.
Hinter dieser Kompaktheit und 13 Saisonsiegen verbirgt sich harte
Arbeit.
Ein Trainingspensum - fünf Einheiten pro Woche - ! Jede Woche ist eine
andere Spielerin die Matchwinnerin.
In Kleenheim: Torfrau Elisabeth Wehr, gegen Mörfelden/Walldorf:
Viktoria Marquardt und gegen Baunatal: Annemarie Ide.
Klar, laut Tabelle ist die SG 09 Kirchhof im Dezember der Gewinner des
Jahres, doch verlieren die Grün-Weißen innerhalb weniger Tage, nach
dem krankheitsbedingten Ausfall von Carina Heidenreich
(Bauchspeicheldrüsenentzündung), noch Rocsana Negovan und Anna
Miszczyj. Beide Spielerinnen fallen für die komplette zweite
Saisonhälfte aus. Aus dem Gewinner des Jahres wird innerhalb weniger
Minuten der "Pechvogel des Jahres". Annemarie Ide heißt die interne
Lösung und die externen Lösungen werden gezielt ins Auge gefasst sowie
in die Wege geleitet. Zum Ende des Jahres besucht die SG 09 Kirchhof
das Bundesligaspiel Sulzbach/Leidersbach gegen den TV Beyeröhde und
überzeugt schließlich den Manager der HSG Sulbach/Leidersbach für eine
Kooperation. Kirchhof und Sulzbach/Leidersbach entschließen sich für
ein Zweitspielrecht mit der HSG-Biene Laura Schmitt. Ein neuer Stern
leuchtet am Silvesterabend. Der Melsunger Weihnachtsmarkt war ein
Volltreffer. Die Weihnachtsfeier im Vereinsheim besinnlich. |
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2008 |
Hits und Flops
des Jahres
Tränen des
Jahres
Anna Miszczyj
In der Zeit von Dezember 2007 bis Dezember 2008 ähnelt der Weg von
Anna Miszczyj einer Fahrt mit der Achterbahn! Am 16. Dezember 2007 -
im Auswärtsspiel bei der Eintracht Baunatal - spielt die
Außenspielerin ein gutes Spiel, gewinnt mit ihrer Mannschaft das Derby
mit 27:32 Toren. Doch schon am nächsten Tag folgt die bittere
ärztliche Diagnose: Kreuzbandriss. Am 8. Januar 2008 wird Anna in der
Dr. Koch-Klinik von Dr. Rauch operiert. Ein halbes Jahr arbeitet die
Spielerin in der Reha für die Genesung. Sie meistert ihre Situation
meisterlich! Im Mai bei der Meisterfeier, bleiben die Tränen der
Freude nicht aus. Aufbauarbeit, Lauftraining, Konditionstraining sind
vergessen, jetzt hat Anna Miszczyj das Ziel vor Augen: "Ich komme
wieder!" Heimliche Tränen kullern nach dem ersten Punktspiel in der
neuen Spielrunde, Freudentränen gibt es dann noch nach dem Kampfsieg
in Beyeröhde, dann die Schrecksekunden mit den Tränen der Angst vor
der Wahrheit am 1. Dezember 2008.Die Horror-Nachricht ereilt das Lager
der SG 09 Kirchhof am frühen Montagmorgen nach dem letzten Heimspiel,
dem 1. Adventsonntag des Kalenderjahres. Geahnt hatten es wohl schon
die 500 Zuschauer tags zuvor in der Stadtsporthalle. Die beiden
Mannschaften Metzingen und Kirchhof sowieso, die Physiotherapeuten und
die Spielerin selbst befürchteten sofort das Schlimmste:
Kreuzbandriss! Die Uhr zeigt 16:23 h, das Spiel wird angehalten, Anna
Miszczyj liegt verletzt am Boden, weint, hält sich ihr Knie. Diesmal
das rechte Knie, totale Stille in der Stadtsporthalle. Zum zweiten Mal
innerhalb eines Jahres wirklich Kreuzbandriss!(???) Selbst
Mannschaftsarzt Dr. Rauch kann es nur schwer glauben und ringt
merklich um Fassung. Die Kernspintomographie bringt die bittere
Gewissheit.
Es ist leider wahr, nur wenige Tage später, am 16. Dezember 2008, wird
die blonde Handballspielerin bereits wieder in der Dr. Koch-Klinik
operiert! Anna Miszczyj hatte sich gerade ins Team zurückgekämpft, war
auf dem besten Weg zu alter Form. Sie gehörte wieder zur Stammsieben,
wollte mit ihrem Verein den Klassenerhalt in der Zweiten Bundesliga
schaffen und war defensiv wie offensiv eminent wichtig. Die
Sportgemeinschaft ist damit wie noch nie vom Verletzungspech
gebeutelt. Anna Miszczyj kann nun ihrer Mannschaft in der laufenden
Saison nicht mehr helfen. Rehamaßnahmen werden den Alltag wieder
bestimmen, Disziplin wird mehr denn je gefordert. Noch geht sie an
Krücken, noch hat sie Schmerzen. Die Schattenseiten des
Lieblingssportes Handball lernt Anna Miszczyj erneut kennen. Jetzt
kämpft sie zum wiederholten Male um einen guten Genesungsprozess und
um die Rückkehr ins Team! Tränen laufen über ihr hübsches Gesicht und
die Tränen sind menschlich. Tränen der Enttäuschung, der
Verzweifelung, der Angst… Wie geht es weiter? Vielleicht gibt es ein
Comeback...Handball ist doch eine Leidenschaft der Anna Miszczyj.
Der Flop des
Jahres
Verstärkung für den Rückraum
Lange gesucht und doch nicht gefunden: die dringend benötigte
Verstärkung für den Rückraum. Es hat nicht gepasst und in allerletzter
Sekunde ist dann auch der Transfer mit der österreichischen
Nationalspielerin geplatzt! "Sie hat so gut zu uns gepasst, sei es nun
sportlich oder menschlich", ist auch Trainer Udo Horn enttäuscht.
So können wir
unsere Mannschaft nicht mit einer neuen Rückraumspielerin verstärken.
Ein Handicap, das uns fortan nicht zur Ruh kommen lässt...
Abschied des
Jahres
HSG-Biene fliegt zurück
In der Silvesternacht 2008 leuchtet für Kirchhof ein neuer Stern.
Die 22-jährige Linkshänderin Laura Schmitt entscheidet sich für ein
Doppelspielrecht mit der SG 09 Kirchhof und der HSG
Sulzbach/Leidersbach. Laura Schmitt sucht Spielpraxis und soll
gleichzeitig Kirchhof im Kampf um den direkten Wiederaufstieg helfen.
Und sie spielt, sie gewinnt und sie summt mit Kirchhof von Sieg zu
Sieg. Die HSG-Biene erobert von der ersten Minute die Herzen der
SG-Fans, der Sponsoren und ihrer neuen Mannschaft. Nahtlos schließt
sie die Lücke auf der rechten Rückraumposition. Endlich ist die
Problemposition stark besetzt. Für den Handball mit Kirchhof pendelt
Laura Schmitt zwischen Sulzbach und Melsungen hin und her. Der Weg ist
weit, aber die Doppelbelastung ist zu schaffen. Mit Erfolg: Kirchhof
wird vorzeitig Südwestdeutscher Meister und darf wieder in der Zweiten
Bundesliga Süd an den Start gehen. Die HSG-Biene fliegt allerdings zu
ihrem Stammverein zurück. Die 1. Bundesliga ist ein Anreiz für Laura
Schmitt. So heißt es im Mai Abschied nehmen von einer Spielerin, die
innerhalb kurzer Zeit der Liebling aller wird. Es gibt einen
herzlichen Abschied, der wie Laura Schmitt in die Vereinsgeschichte
eingeht. Ein Abschied für immer? Wir bleiben am Ball....
Laura Schmitt ist immer in Kirchhof willkommen!
Torschützenkönigin des Jahres
Viktoria Marquardt
206 Treffer erzielt die Allrounderin Viktoria Marquardt für die SG
09 Kirchhof in der Saison 2007/08 und setzt sich damit in der internen
Torschützenliste der Sportgemeinschaft 09 Kirchhof vor die rumänische
Außenspielerin Magdalena Urdea, sie erzielte seinerzeit 202 Treffer!
Verbot des
Jahres
Harzen
Strafe muss sein! Mit dem Abstieg müssen die SG-Spielerinnen
lernen ohne Harz in fast allen Auswärtsspielen zu spielen.
Eine unlösbare Aufgabe in der ersten Hälfte des Kalenderjahres 2008.
Das Harzverbot kostet schließlich in der Regionalliga zwei
Minuspunkte. Zuallererst freut sich im Januar der TuS Bannberscheid
beim 35:35-Unentschieden, doch an ihr eigenes Harzverbot haben sie
sich nicht gehalten. Heimlich harzen soll gelernt sein...
Bannberscheid kann es. Auch bei der SG Albersweiler bleibt nur ein
26:26, auch sie hatten ihren Harztopf in einer Sporttasche versteckt!
Keiner wollte es sehen... Doch die Harzdose "flog" schließlich durch
die Luft, die Schiris haben es immer noch nicht sehen wollen. Seit
September ist Harzen wieder erlaubt, wir spielen in der Bundesliga und
der Harztopf gehört zum Spiel wie der Spielball! Was für ein Glück!
Triumph des
Jahres
Höhen und Tiefen gemeinsam geMEISTERt!
Souverän mit 48:4 Punkten und 917:679 Toren wird Kirchhof in der
Regionalliga Südwest Meister und steigt direkt in die Zweite
Bundesliga auf. Vornehmlich ein Verdienst des jungen Trainers Udo
Horn. Er hat der Mannschaft 2007/08 seinen Stempel aufgedrückt, in
kleiner Fleißarbeit hat er Kirchhof wieder siegen gelehrt.
Er beweist eindrucksvoll mit seiner Mannschaft, wie ein Rädchen ins
andere greift und fordert immer wieder Teamgeist und Leidenschaft. Das
Zauberwort heißt im kompakten Kollektiv der Konkurrenz das Nachsehen
geben. Die Derbysiege gegen die nordhessischen Nachbarn Bad Wildungen
und Fritzlar gewinnen die Grün-Weißen ebenso.
Wunsch des
Jahres
Gesundheit
Gesundheit, das war und ist der große Wunsch. Doch immer wieder
schlägt der Verletzungsteufel zu. Nach Anna Miszczyj trifft es
mehrfach Carina Heidenreich (Bauchspeicheldrüsenentzndung, Bauch-OP,
Knieprobleme und schließlich hinterer Kreuzbandanriss). Es trifft
doppelt Rocsana Negovan (Kreuzbandriss und Ende des Jahres
Meniskusoperation, zwischendurch Wadenprobleme und Muskelfaserriss).
Im Sommer bangt
Kirchhof um sein Urgestein Karl-Martin Hartung! Im August, im
Trainingslager, ist der Krankenstand so hoch wie nie zuvor! Nur noch
wenige Spielerinnen sind gesund, so rückt jetzt Juliane Pregler nach
und zum Ende des Jahres müssen die beiden 16-jährigen
Nachwuchsspielerinnen Sandra Kühlborn und Sabrina Weiß erstmals die
raue Bundesligaluft schnuppern. Das SG-Eigengewächs Sandra Kühlborn
spielt bereits im Meisterschaftsspiel gegen den TuS Weibern neun
Minuten und darf an der Siebenmeterlinie ihren ersten Torerfolg gegen
die österreichische Torfrau Elisabeth Herbst verbuchen!
Am Ende muss
Kirchhof zwei Minuspunkte mit auf den Weg nach Hause nehmen. Der
Abstiegskampf beginnt nun!
Transfer des
Jahres
Nilla Oross
Im Mai nimmt die ungarische Torfrau Nilla Oross das Angebot der SG
09 Kirchhof an und unterschreibt einen Dreijahresvertrag - nur wenige
Spielerinnen haben in den letzten 10 Jahren solch einen Vertrag
erhalten! Nilla Oross trägt das SG-Trikot bis zum Jahr 2011!
Event des Jahres
Fan-Frühstück
Mit 99 Luftballons und einem deftigen Frühstück für über 120 treue
Fans, Dauerkartenbesitzer und Handball-Freunde bereitete die
Damenhandball GmbH einen würdigen Saisonabschluss auf dem Kirchhöfer
Waldsportplatz. Ehrengast: Herr Ludwig Georg Braun.
Aktion des
Jahres
Wir schlachten ein Schwein
Handball und viel mehr bei der SG 09 Kirchhof. Das beweist die
Aktion im März.
Da wird ein Schwein geschlachtet, Katja Frommann und Elisabeth Wehr
assistieren dem Schlachteteam um Ludwig Kühlborn und speziell bei dem
heimischen Brauereifest im Juli wird die Ahle Wurscht verkauft. Ein
Riesenerfolg - einmalig und wohl nirgendwo anders möglich! Werbung für
unseren Verein, unsere Mannschaft!
Förderung des
Jahres
30,00 Euro Einsatz für unsere Mannschaft
Mehr als 100 Fans und Freunde spenden für den Damenhandball 30,00
Euro, der Erlös wird im Sommer 2008 von Familie Braun verdoppelt!
Danke für diesen tollen Einsatz!
Comeback des
Jahres
Zweite Bundesliga 2008/09
16 Monate nach dem letzten Heimspiel am 17. April 2007 spielt
Kirchhof wieder in der Zweiten Bundesliga. Damals musste Kirchhof
gegen Metzingen eine 24:37-Niederlage hinnehmen. Gleich im ersten
Heimspiel der Saison 2008/09 gelingt der erste Saisonsieg gegen den TV
Nellingen mit 29:25 Toren. Riesengroß ist der Jubel und Trainer Udo
Horn atmet durch!
Hit des Jahres
Heidi
Wie könnte es anders sein, nach dem überraschenden Auswärtssieg in
Wuppertal singt unser Team auf der Heimreise ein Lied nach dem anderen
und für die verletzte Carina Heidenreich gibt es das Ständchen, das
Siegerlied, das Lieblingslied: "Heidi". Teammanager Berti Denk jodelt
und jauchzt überglücklich durch die Handys in alle
Himmelsrichtungen...
Prognose des
Jahres
Alle wollen in die Play-Offs
Kurz vor Saisonstart 2008/09 sprechen 11 der 12 Zweitligisten in
der Südgruppe von den Play-Offs, lediglich Kirchhof ist realistisch
und spricht vom Kampf um den Klassenerhalt.
Die Zweite
Bundesliga Süd ist so ausgeglichen wie nie zuvor, Markranstädt ist der
große Favorit, Aufsteiger Sindelfingen hat ebenfalls große Chancen auf
den Durchmarsch in die 1. Bundesliga.
Rekord des
Jahres
Unsere Fans zum Spiel Mainzlar
Die Zuschauerzahlen sind nach wie vor zufrieden stellend. Zum
Heimspiel gegen die Mannschaft von Dr. Jürgen Gerlach, den TV Mainzlar,
kommen sage und schreibe 500 Zuschauer in die Stadtsporthalle nach
Melsungen. Rekord in dieser Saison!
Das zeigt, wie das
Publikum sich seit Jahren mit der Vorzeigemannschaft, der besten
Frauenmannschaft in Nordhessen, identifiziert.
Leider kann die
Mannschaft von Trainer Udo Horn einen 5-Torevorsprung nicht über die
Zeit retten und gibt zwei ganz wichtige Punkte ab!
Lehrstunde des
Jahres
Markranstädt souverän
In Markranstädt müssen die Grün-Weißen eine Lehrstunde über sich
ergehen lassen. Udo Horn spricht von einem rabenschwarzen Tag nach der
14:34-Niederlage. Es folgen weitere Niederlagen gegen Zwickau,
Bensheim/Auerbach, Metzingen und Weibern.
Hoffnung des
Jahres
Szilvia Szöllösi
Im August hören wir zum ersten Mal von Szilvia Szöllösi. Im
Oktober kommt sie nach Kirchhof. Gegen Sindelfingen, am 6. September,
ist die Rückraumspielerin endlich spielberechtigt. Ein steiniger Weg
von Ungarn, über Italien nach Melsungen. Inzwischen wohnt die junge
Handballerin in der Bartenwetzerstadt und trägt die Nummer 15 auf dem
Spielfeld. Kirchhof will mit Szilvia Szöllösi den Kampf um den Klassenerhalt
aufnehmen. Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos! |
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2009 |
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Januar:
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Karoline Müller
wird von den Rhein-Main Bienen verpflichtet.
Mit Sabrina Weiß kommt eine
Linkshänderin. Sie ist ein Talent aus der heimischen Region. In der
HNA ist zu lesen: Kirchhof steht unter Druck. Kirchhof hat keinen
Killerinstinkt. Beide Heimspiele, gegen den SV Allensbach und die TSG
Ketsch, werden kläglich verloren. Wenn man bedenkt, dass schon in
diesem Monat der Wolf im Schafspelz bei der SG 09 wildert, dann ist es
beinahe sensationell, dass Grün-Weiß überhaupt noch durchhält! Liest
man in der Hallenzeitung den Text von Anna Miszczyi, dann ahnt man,
dass Sie nicht mehr das Kirchhof-Trikot tragen wird.
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Februar: |
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Die Zeit der
Rechenspiele ist zu Ende, der Abstieg aus der Zweiten Bundesliga
wieder einmal besiegelt. Die Stimmung ist überaus traurig und doch
geht vieles seinen Gang. Die 100-Jahrfeier hilft über den großen
Schmerz hinwegzukommen. Gegen Markranstädt, die wenige Wochen später
Insolvenz anmelden müssen, und gegen Bensheim/Auerbach folgen weitere
bittere Niederlagen. Das Spiel gegen Beyeröhde geht trotz der
Niederlage in die Vereinsgeschichte ein. Keiner ahnt, wie schwer es
uns fällt, welchen Druck wir aushalten müssen!
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März: |
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Die 12. Niederlage
in Folge beim Auswärtsspiel in Mainzlar ist der erneute Anstoß für
Trainer Udo Horn sein Traineramt niederzulegen. Co-Trainerin Kerstin
Pregler übernimmt dessen Aufgaben für die letzten Wochen in der
Zweiten Bundesliga.
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April: |
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Im modernen
Reisebus fahren wir über 1000 Kilometer an den Bodensee, es ist eine
Fahrt, die wir nie vergessen werden! Es heißt Abschied nehmen von den
Spielerinnen Sabine Kirmse und Katja Frommann. Karoline Müller beendet
ihr kurzes Gastspiel und Anna Miszczyi spricht von einer
gesundheitlichen Auszeit, doch wenige Wochen danach wechselt sie zum
Ligakonkurrenten Reichensachsen. Das Fazit der Saison 2008/09 lautet:
Pech bis zum letzten Pfiff. Alle anderen Spielerinnen bleiben an Bord.
Dieter Eckel wird der Nachfolger von Udo Horn. Co-Trainerin bleibt im
vierten Jahr Kerstin Pregler.
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Mai: |
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Durch unsere
Internet-Seite lernen wir am 14. Mai Dóra Darányi kennen. Wenige Tage
später ist sie erstmals in Melsungen zu Besuch und die Ungarin nimmt
das Angebot der Sportgemeinschaft 1909 Kirchhof an. Dóra Darányi
wechselt zu Grün-Weiß. Währenddessen genießen ihre neuen
Mannschaftskameradinnen den Jahresurlaub. Vier Wochen Urlaub stehen im
Kalender!
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Juni: |
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Wir starten mit
Dieter Eckel in die 1. Vorbereitungsphase.
Die Kirchhöferinnen Simone Kaspar und die junge Sandra Kühlborn, ein
echter Rohdiamant, gehören ebenfalls zum Kader der Mannschaft 2009/10!
Juliane Kaspar bleibt Kapitänin.
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Juli: |
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Schwitzen und
Laufen für die Dritte Liga heißt es in den heißen Sommertagen.
Teambuilding im Kletterpark Edersee ist angesagt: Ängste überwinden
und Klettern in freier Natur.
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August: |
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Kirchhof nimmt
erste Vertragsgespräche mit Maria Pirvan auf. Die große
Jahrhundertfeier wird zum Höhepunkt des Jahres und die Damenmannschaft
ist immer aktiv zur Stelle. Große Verdienste hat unsere Mannschaft an
der ersten Jugendgala auf dem Waldsportplatz. Überhaupt setzt sich der
Damenhandball für die Nachwuchsarbeit ein. Kerstin Pregler, Juliane
Pregler, Elisabeth Wehr und Rocsana Negovan sind Jugendtrainerinnen.
Das Trainingslager in Schlotheim verläuft zufriedenstellend.
Nach fast 10 Monaten Verletzungspause (hinterer Kreuzbandriss im
Oktober 2008) spielt Carina Heidenreich erstmals wieder unter
Wettkampfbedingungen im SG-Trikot. Sie geht in die 8. Saison mit
Kirchhof.
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September: |
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Das erste
Auswärtsspiel in der Regionalliga Südwest wird in Ober-Eschbach
verloren. Peter Schneider, der Hallensprecher, feiert sein kleines
Jubiläum: 10 Jahre Moderation bei Grün-Weiß. Auch Mannschaftsarzt Dr.
Gerd Rauch betreut Kirchhof seit einem Jahrzehnt! Die Hallenzeitung,
unsere Schlagzeile, begeistert weiterhin unsere Fans. Die
Anzeigenwerbung sichert finanziell den Spielbetrieb ab.
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Oktober: |
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Die Geschichte des
Au-Pair-Mädchens Szilvia Szöllösi geht zu Ende. Szöllösi kann keine
Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung erhalten und erhält somit auch
keinen Vertrag bei der SG 09 Kirchhof. Die Damenhandball GmbH nimmt
eine Kapitalerhöhung vor. Neue Gesellschafterinnen werden Sieglinde
Strieder und Konstanze Goetjes. Weitere fünf Anteile kauft die SG 09
Kirchhof e.V.
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November:
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Die I.
Damenmannschaft ist zum 20. Mal im Vereinsheim bei der Riedforstjagd
im Einsatz. Gegen Reichensachsen kann Kirchhof einfach nicht gewinnen.
Eine Woche später, am 1. Adventssonntag, ist die Rückraumspielerin
Maria Pirvan endlich spielberechtigt. Nach nur 8 Minuten verletzt sich
die Rumänin im Heimspiel gegen Mörfelden/Walldorf und fällt für den
Rest der Saison aus. Bittere Diagnose: Achillessehnenriss.
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Dezember: |
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Sechs Heimspiele, sechs Heimsiege, doch
der 7. Tabellenplatz muss und kann verbessert werden. Es ist alles
offen, Nach oben - leider aber auch nach unten. Platz 9 bis 14
qualifizieren sich nicht für die neue Dritte Liga! Carina Heidenreich
führt die Torschützenliste an, Rocsana Negovan hat zu ihrer
Leistungsstärke zurückgefunden. Annemarie Ide ist aus persönlichen
Gründen ausgeschieden. Der Weihnachtsmarkt 2009 verläuft optimal. Alle
helfen mit, die schöne Aktion ist ein krönender Abschluss eines
ereignisreichen Jahres. Ständig spielt und arbeitet die SG 09 am
Limit, der Ausfall von den verletzten Spielerinnen kostet Nerven. In
Altenburg gelingt am 4. Adventssonntag der erste Auswärtssieg!
Aufatmen bei Dieter Eckel! Die Weihnachtsferier im Vereinsheim ist
besinnlich. |
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Januar:
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2010 |
Die SG 09 Kirchhof gehört zu einer
Gruppe, in der Regionalliga Südwest, die allesamt 16:10 Zähler
aufweisen und nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter Mainz 05 rangieren.
Der Start in das neue Jahr bringt zugleich das Derby gegen Germania
Fritzlar und den langjährigen Rivalen TSG Ober-Eschbach. Die
Siegesserie in der Stadtsporthalle reißt nicht. Beide Spiele werden
souverän gewonnen.
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Februar: |
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Was für ein Monat: Sportlich erwischt es
Grün-Weiß eiskalt in Bensheim, auch in Kleenheim gibt es keine
Pluspunkte. Die Auswärtsschwäche kann nicht abgestellt werden.
Das Heimspiel gegen Mainz 05 wird
gewonnen. Sabrina Weiß, Nilla Oross und Elisabeth Wehr verlängern ihre
Verträge mit Kirchhof. Das Personalkarussell beginnt sich
weiterzudrehen. Am 20. Februar ist zum ersten Mal Lena Hildebrandt im
Kirchhöfer Vereinsheim. Kurz danach ist die Kreisläuferin erster
Neuzugang. Die Sportgemeinschaft startet wieder einmal eine Aktion:
“100 x 100% verbunden”.
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März: |
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Ab sofort nimmt Rocsana Negovan nur noch
auf der Bank Platz. Sie wird kein Spiel mehr spielen können, sie sieht
Mutterfreuen entgegen. Ein "schönes Geheimnis", das lange gehütet
wird!
Im Heimspiel gegen
Idstein gewinnt Kirchhof zwar mit 29:28 Toren, doch in Trier steht
wieder eine Auswärtsniederlage mit 32:22 Toren zu Buche. Es folgt eine
27:32-Blamage gegen den Tabellenletzten SV Reichensachsen und diese
Schmach zu tilgen galt es dann im Auswärtsspiel in Marpingen. Doch
auch da gibt es nichts zu holen. Kirchhof I steht unter Druck.
Krankheit, Verletzungen und die vielen anderen bekannten Gründe sorgen
für einen Negativtrend! "Schiefer kann es nicht laufen", sagt Dieter
Eckel. Mit 10:24 Punkten rangiert Kirchhof II in der Landesliga auf
Platz 9 und kämpft um den Klassenerhalt.
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April: |
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In der Jahreshauptversammlung wird zum
ersten Mal öffentlich mitgeteilt, dass Trainer Dieter Eckel zum Ende
der Saison ausscheidet. Eine aufregende Saison geht in den
Schlussspurt. Wobei auch in Mörfelden/Walldorf eine deprimierende
Niederlage eingesteckt wird: 35:24. Bemerkenswert, trotz dieser
schwankenden Leistungen steht die Aktion “100 x 100% verbunden” vor
dem Abschluss. Die Damenhandball GmbH nimmt dieses Signal sehr positiv
auf und verpflichtet endlich (!!) die Rückraumspielerin vom SV
Reichensachsen: Celia Steyer. Der dritte Neuzugang ist Anne
Hildebrandt, die Schwester von Lena, sie kommt vom Oberligisten
Eintracht Böddiger. Im Heimspiel gegen den THC II gewinnt Kirchhof mit
42:28. Überragend dabei Carina Heidenreich, die nach 8 Jahren eine
neue Herausforderung beim Ligakonkurrenten Germania Fritzlar suchen
will. Kreisläuferin Viktoria Marquardt entscheidet sich ebenfalls
gegen Kirchhof.
Zum Ende des Monats forciert Kirchhof
die Suche nach einem neuen Trainer. Das Anforderungsprofil ist dabei
sehr hoch und erstmals soll in der langjährigen Vereinsgeschichte ein
hauptamtlicher Trainer eingestellt werden. Der Klassenerhalt in der
Landesliga Nord mit Kirchhof II ist geschafft. Trainerin Simone
Rothhämel scheidet aus. Auch hier soll die Mannschaft ein ganz neues
Gesicht bekommen!
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Mai:
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Ende gut, alles gut. Allen Widrigkeiten
zum Trotz hat die SG 09 Kirchhof ihr Saisonziel als Achter der
Regionalliga, die Qualifikation zur neuen 3. Liga, geschafft. Die
Saison ist geprägt von Pleiten und Pech, von Verletzungen und
Schwangerschaften. Dieter Eckel musste oft improvisieren. Im Rückraum
fehlten die Alternativen. Das letzte Heimspiel bietet noch mal mehrere
Chancen: sich gut zu verabschieden und auch ein Zeichen für die
Zukunft zu setzen. Mit 42:18 Toren wird gegen den SV Altenburg
gewonnen und die Kirchhof-Küken Christin Kühlborn, Laura Sauerwald und
Laura Nolte erhalten dabei als Dank für den Einsatz in drei
Kirchhof-Teams (I., II. und B-Jugend) ihre Spielanteile.
Die Bilanz dieser schwierigen Saison: 28:24 Punkte bei 792:764 Toren.
Die Torschützenkönigin heißt Carina Heidenreich. Vilte Duknauskaite
und Melina Horn entscheiden sich für einen Wechsel zur SG 09 Kirchhof.
Beide kommen vom Zweitligisten HSG Bad Wildungen. Carina Hohmann und
Johanna Fischer (beide vom SV Reichensachsen) sind weitere Neuzugänge.
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Juni: |
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Was lange währt, wird endlich gut...und
vielversprechend. Auf der Suche nach einem neuen Trainer ist Kirchhof
fündig geworden. Die Schlagzeile im Sommer 2010, nein, im Jahr 2010:
"Mike Fuhrig neuer SG 09-Trainer". Der 45-jährige ehemalige
deutsche Nationalspieler soll jüngere Spielerinnen an höhere Aufgaben
heranführen und nach dem personellen Schnitt eine neue
09-Vorzeigemannschaft aufbauen.
Mike Fuhrig wird ab sofort auch mit dem neuen Trainerduo der
Landesligamannschaft, Christian Denk und Rocsana Negovan,
zusammenarbeiten.
Hervorragende Basisarbeit leistet der Fitnesstrainer Ralf Wiederhold.
Die neue Mannschaft erlaubt sich keinen Schlendrian, alle ziehen mit
und schwitzen für die Dritte Liga.
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Juli: |
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Der Monat Juli steht ganz im Zeichen des
Kennenlernens. Fast alles ist NEU, sieben neue Spielerinnen, ein neuer
Cheftrainer, ein neues Trainerduo für das Juniorteam. Neu ist auch die
Kooperation mit dem Melsunger Klinikum Asklepios. Neu ist der
Physiotherapeut. Vor dem Training hat nun Trainer Mike Fuhrig einen
weiteren zusätzlichen Pflichttermin gesetzt. Die Kirchhof-Spielerinnen
müssen sich einer ärztlichen Vorsorgeuntersuchung unterziehen.
Chefarzt Dr. Gunter Claus hat die jungen Frauen auf Herz und Nieren
durchleuchtet. Die 1. Phase der Vorbereitung beginnt. Eine Menge
Arbeit steht bevor. Schritt für Schritt geht es voran.
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August:
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Gleich zwei Trainingslager stehen im
Programm, Anfang des Monats zu Hause, in der Heimspielhalle in
Melsungen, und am Ende des Monats in Schlotheim. Zwischendurch
Testspiele gegen hochklassige Mannschaften wie Mainzlar,
Bensheim/Auerbach oder VFL Wolfsburg. Teambuilding steht im
Vordergrund. Mike Fuhrig sagt immer wieder: "Ich möchte den
Spielerinnen das näherbringen, was eine Mannschaft auszeichnet.” Nach
fast 10 Monaten Verletzungspause spielt erstmals wieder Maria Pirvan
unter Wettkampfbedingungen. Die Dauerkarten werden wie jedes Jahr
verkauft! Elisabeth Wehr wird neue Kapitänin bei Kirchhof I und
Christin Kühlborn bei Kirchhof II.
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September:
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Die Regionalliga ist abgeschafft, am 11.
September startet die Saison 2010/11, Dritte Liga, Staffel West mit
dem Heimspiel gegen Recklinghausen. Von den anderen Kontrahenten ist
vor allem Beyeröde (Zweitligaabsteiger) zu nennen. Germania Fritzlar
will unter die ersten Vier und sicher scheint, dass das Exotenteam von
Roude Léiw Bascharage eine führende Rolle spielen soll. Weitere
Prognosen sind schwierig, weil die Staffelteilnehmer aus
unterschiedlichen Regionalligen kommen. Mit viel Spaß werden die
SG-Spielerinnen ins Spiel gebunden, das kostbare Kollektiv soll es
richten. Erstmals seit vielen Jahren ist der Kader auf 15 (!)
Spielerinnen vergrößert, wobei 3-4 Spielerinnen das Landesligateam
verstärken. Vorwärtsgehen heißt es immer wieder.
Die ersten beiden Spiele in der neuen
Runde halten sich die Waage. Sieg und Niederlage! 2:2 Punkte. Es wird
also spannend. Und wie: Gegen die Luxemburgerinnen verliert Kirchhof
30:31. Internationales Flair stellt sich in der Heimspielhalle vor.
Dabei überragt die ehemalige Torschützenkönigin der 1. Liga, Oxana Pal.
Sie trifft 10/1 Tore gegen die SG 09. Aber auch die gegnerische
Kreisläuferin Marta Goraj macht den Unterschied. "Das Spiel gegen die
Spitzenmannschaft kam zu früh", sagt Mike Fuhrig und fiebert bereits
dem Rückspiel im Januar 2011 entgegen. Am 16. September freut sich die
Sportgemeinschaft mit Rocsana und Dragos Negovan über die Geburt von
Töchterchen Marie.
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Oktober:
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Kirchhof I und Kirchhof II sind ganz eng
zusammengerückt. Die Wochen des 10. Monats im Jahr sind auf den Punkt
zu bringen: Klasse! 9:1 Punkte werden eingespielt und die SG 09
Kirchhof spricht vom "goldenen Oktober" in der 3. Liga. Das Kollektiv
wird gelebt, Kleenheim souverän besiegt und Kirchhof II erbeutet auch
4:2 Punkte und klettert in der Landesligatabelle nach vorn. Eine
deutliche Entwicklung bei allen Spielerinnen ist zu verzeichnen. Der
Fleiß im Training zahlt sich aus.
Die Nachwuchsarbeit läuft auf Hochtouren und auch dort wird ein
Schritt nach vorn gemacht. Das 1. Handballcamp in der Stadtsporthalle
ist ein weiterer Volltreffer. "Wir sind Handball", haben die Jungen
und Mädchen aus dem Altkreis Melsungen mit dem hochqualifizierten
Trainerteam, an der Spitze Mike Fuhrig, Udo Horn, Elisabeth Wehr und
Kerstin Pregler, total gelebt.
Der 15. Geburtstag der Sparda-Bank Melsungen wird seitens der SG 09
Kirchhof feierlich umrahmt und nach dem Heimspiel gegen Wülfrath
folgt: "Kirchhof im Dirndl".
Einmalig, einzigartig und unwiderstehlich... Ein Hingucker.
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November: |
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Traditionell startet der November immer
mit der Riedforstjagd. Übrigens zum 21. Mal im Vereinsheim. Am
nächsten Tag wird gegen die TSG Ober-Eschbach ein Punkt erobert, gegen
Köln werden die nächsten Pluspunkte gesichert. Die Krönung folgt durch
Kirchhof II. Im Spitzenspiel gegen den derzeitigen Tabellenführer FSG
Rotenburg/Bebra siegt Grün-Weiß souverän mit 29:26! Am 1.
Adventssonntag verdienen sich beide 09-Teams wieder vier Sterne!
Während das Team von Mike Fuhrig dem Spitzenreiter, dem HSV Solingen
Gräfrath, ein Bein stellt, sorgt auch das Team von Christian Denk und
Rocsana Negovan für weitere positive Schlagzeilen gegen Südstadt
Kassel.
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Dezember: |
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Das Heimspiel gegen den THC II steht
bevor, danach folgt das Derby gegen die Germania Fritzlar. Kirchhof II
will gegen den Tabellenletzten FSG Ost/Mosheim und gegen die TSG
Dittershausen (6. Platz) die weiße Weste im Dezember bewahren. Auf dem
Melsunger Weihnachtsmarkt wird die SG 09 Kirchhof ihren Stand vom
10.-16. Dezember öffnen. Am 21. Dezember findet die gemeinsame
Weihnachtsfeier im Vereinsheim statt. Erste Weichen für die Zukunft
sollen gestellt werden.
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Januar: |
2011 |
Vom 4.-6. Januar findet in der
Stadtsporthalle Melsungen das Handballcamp 2 statt.
Cheftrainer ist Mike Fuhrig, ihm zur Seite stehen Elisabeth Wehr und
Christian Denk.
Am 12. Januar 2011 belegt Kirchhof I in der Dritten Liga Platz 3 mit
19:9 Punkten und 437:393 Toren, das Juniorteam steht in der Landesliga
Nord an der Tabellenspitze mit 18:2 Punkten und 302:246 Toren. Eine
sehr schwierige Aufgabe ist am 9. Januar das erste Auswärtsspiel in
Recklinghausen. Beide Teams befinden sich auf Augenhöhe, Celia Steyer
wirft 13/5 Tore für Kirchhof, Christina Weber (11/5) für den Gastgeber
und am Ende steht ein 33:33-Unentschieden zu Buche. Die Frage, ob es
nun ein Punktgewinn oder -verlust war, konnte Mike Fuhrig schnell
beantworten: “Ein Unentschieden auswärts gegen solch eine starke
Mannschaft ist ein Erfolg.” Eine tolle Leistung bot Lena Hildebrandt,
die Abwehrspezialistin traf siebenmal. Nur eine Woche später verliert
die Sportgemeinschaft das erste Heimspiel im neuen Jahr gegen den TV
Beyeröhde 1893. 23:34, eine deprimierende Niederlage. Kirchhof II eilt
dagegen nach wie vor von Sieg zu Sieg.
Die FSG Hainzell/Großenlüder hat mit 20:32 das Nachsehen und im
Heimspiel gegen Heiligenrode hat das Team von Christian Denk die Nase
mit 31:29 vorn.
Am 22. Januar reist die SG 09 Kirchhof zum Auswärtsspiel nach
Luxemburg. Die mit vielen ausländischen Spielerinnen besetzte
Mannschaft weist Kirchhof mit 37:31 Toren in die Schranken. Am 27.
Januar gewinnt Grün-Weiß eine weitere sehr junge Spielerin. Sophie
Bachmann soll ab sofort das Kirchhof-Trikot tragen. Sie kommt vom TV
Ruhla, hat davor 2 Jahre das Handball-Internat in Bad Wildungen
besucht. Die 20-jährige Handballerin wohnt in Obersuhl und soll
Kirchhof II im Meisterschaftsrennen in der Landesliga Nord verstärken.
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Februar: |
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Im Vereinsheim finden die
Vertragsgespräche mit Christin Schene statt. Schon am 1. Februar ist
ihr Wechsel perfekt! Im zweiten Monat des Jahres sucht die
Damenhandball GmbH mindestens 100 Menschen, die 30 Euro spenden. Im
Februar haben wir viele Geburtstagskinder, allen voran werden die
jungen talentierten Spielerinnen Laura Nolte und Laura Sauerwald 18
Jahre.
Das Heimspiel am 5. Februar um 18.00 h in der Heimspielhalle, der
Stadtsporthalle, findet nicht statt. Am Freitag zuvor, um 15.27 h (!!)
erhalten wir die Nachricht vom Staffelleiter Horst Keppler:
“Walsum-Aldenrade tritt nicht an. Der Gegner kann keine spielfähige
Mannschaft stellen.” Am grünen Tisch bekommt Kirchhof schließlich die
Punkte. Fortan gerät die Sportgemeinschaft aus dem Rhythmus. Auch in
Trier, bei den kleinen Miezen, gibt es nichts zu holen. Für Aufsehen
sorgen dort die “grünen Spritzen”. Die Schwächephase setzt sich in
Kleenheim fort. Es heißt aufmuntern, aufrichten und nach vorn schauen.
Der 6. Tabellenplatz entspricht nicht den 09-Ansprüchen.
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März:
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Auf Kurs kommen heißt es im März. Nur 2
Spiele stehen im Plan und die müssen gewonnen werden! Unserer
Mannschaft fehlt es sicherlich nicht an Qualität, es fehlt leider die
Konstanz, die Ruhe und die Eigenverantwortung. In Wülfrath gewinnt
Kirchhof dann 32:40, im Heimspiel gegen Ober-Eschbach 31:24. Vor dem
Anpfiff gibt es eine Gedenkminute für den treuen Fan Johann Denk. Er
ist am 28. Februar verstorben und hat selten in den letzten
Jahrzehnten ein Spiel von Kirchhof I versäumt.
Zwei Siege in Folge beflügeln, aber auch die Nachricht, dass die
Rückkehr von Viktoria Marquardt im Sommer perfekt ist. Am 24. März,
exakt einen Tag vor ihrem 28. Geburtstag, gibt es die Schlagzeile:
“Zurück - zu Hause!” Die Kreisläuferin war bereits von 2007 bis 2010
eine Kirchhöferin, ein Publikumsliebling, eben ein toller Typ.
Das Juniorteam muss am 19. März beim Tabellenführer TG Rotenburg eine
bittere 38:25-Niederlage einstecken. Damit ist der Traum der
Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg geplatzt.
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April
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Gewissheit soll her, denn die laufende
Saison in der Dritten Liga ähnelt einer Achterbahnfahrt. Das
Vereinsleben in der SG 09 funktioniert, der Verein steht auf einem
guten Fundament, doch leider wackelt die Spitze. Im 12. Heimspiel, 11
sind nur gespielt (!!), kommt ausgerechnet der Tabellenführer, HSV
Solingen-Gräfrath. Kirchhof steckt mitten in der Abstiegszone.
Bekanntlich müssen am Saisonende 4 Teams absteigen! Für diesen
Abstiegskampf rückt aus dem Juniorteam die 17-jährige Christin
Kühlborn auf. Die Schlinge zieht sich noch enger zu nach der
36:38-Heimniederlage. Die 250 Zuschauer erleben zwar ein Spiel mit
ganz viel Spannung, mit Rasse und Klasse, doch die Punkte fehlen am
Ende.
Ausgebucht ist das 3. Handballcamp in der Stadtsporthalle. Die
Nachwuchsarbeit läuft auf Hochtouren. Kirchhof II beendet die Saison
mit dem Auswärtssieg im Derby gegen die FSG Ost/Mosheim/Malsfeld
(29:33) und dem Heimsieg gegen die TSG Dittershausen (31:26). Damit
ist die Vizemeisterschaft in der Landesliga Nord perfekt. Im
Vereinsheim gibt es einen würdigen Saisonabschluss. Die
Torschützenkönigin heißt Carina Hohmann. Das Spiel des Jahres findet
am 30. April in Langensalza statt. Mit 27:29 Toren gewinnt das
Fuhrig-Team und schafft damit am vorletzten Spieltag den
Klassenerhalt. Die Freude ist riesengroß, die Nacht wird zum Tag, der
1. Mai wird gebührend gefeiert.
In der Jahreshauptversammlung heißt es: “Das Machbare möglich
gemacht!”
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Mai:
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Kaum ist der Klassenerhalt geschafft,
folgt am 6. Mai die nächste Schlagzeile: “Jana Pollmer wechselt zur
SG.” Sie ist der dritte Neuzugang, zuvor spielte die junge Regisseurin
bei der HSG Bad Wildungen. Unter Hochdruck wird eine neue Mannschaft
geformt. Fest steht, Celia Steyer hält leider nur eine Saison im
Kirchhof-Trikot durch und scheidet aus dem Kader aus. Die
Torschützenkönigin mit 176/62 Toren scheitert an dem enormen Aufwand,
insbesondere an der Fahrtstrecke Eschwege-Melsungen. Das viermal die
Woche!
Nach 4 Jahren heißt es auch Abschied nehmen von der Torfrau Elisabeth
Wehr. Im letzten Heimspiel gegen den Rivalen Germania Fritzlar bleibt
leider nur ein 27:27-Unentschieden. Nach Fritzlar wechseln Maria
Pirvan und Melina Horn.
In der Dritten Liga West steigen ab: TV Walsum-Aldenade, ETUS Wedau,
TB Wülfrath. Die DJK Trier qualifiziert sich über die Relegation der
vier Elftplatzierten und den Zweitplatzierten der 12 Oberligavereine.
Roude Leiw Bascharage wird Meister, verzichtet aber auf den Aufstieg
in die Zweite Bundesliga.
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Juni: |
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Keine Einigung wird mit Rocsana Negovan
erzielt, die aus dem Mutterschaftsurlaub kommende ehemalige
Weltmeisterin wechselt nun ins Edertal, zu Eintracht Böddiger.
Eine ganz junge Generation soll Kirchhof nun nach vorn bringen. Dazu
gehören Juwel Christin Kühlborn, Ann-Kathrin Hieronymus (zuletzt HSG
Bad Wildungen A-Jugend) und Torfrau Julie Bärthel (zuletzt SG Zwehren/Kassel
A-Jugend). Das Trio, allesamt Jahrgang 1993 (!), sind die neuen
Sternchen und passen nicht nur sportlich, sondern auch menschlich und
charakterlich hervorragend zur SG 09. Sie sind jung, erfolgshungrig
und sehr fleißig.
Ralf Wiederhold hat fortan vier Wochen Zeit, Kirchhof I und II fit zu
machen.
“Laufen und schwitzen für den Erfolg”, heißt es täglich.
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Juli:
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Die grüne Hochzeit von Christian und
Tessa Denk wird gefeiert und dann steht ein verdienter Urlaub an.
In den Ferien findet auch das Sommer-Handballcamp 4 statt, die
Erdbeertorten, der Schwimmbadbesuch und vieles mehr begeistern 50
Kinder und Jugendliche!
Bevor dann die 2. Vorbereitungsphase startet, hat die SG 09 Kirchhof
einen weiteren Arzttermin gesetzt. So gastieren die Handballerinnen im
Juli zum zweiten Mal im Melsunger Krankenhaus. Chefarzt Dr. Gunther
Claus untersucht die Spielerinnen per Echokardiographie. Die
Kooperation ist vorbildlich.
“Reizvoll, schwierig - aber machbar”, ist die Prognose für die neue
Saison. Fest steht auch, dass Kirchhof im zweiten Jahr der Dritten
Liga die Staffel wechselt. Aus dem Westen geht es nun in den Osten!
Der Trainingsplan für die Vorbereitung steht. Mike Fuhrig hat einiges
geändert. Das Trainingslager wird 4 Wochen vorgezogen und findet vom
28. Juli bis 31. Juli statt. Außerdem hat die sportliche Leitung ein
ganz neues Areal ausgewählt. So reist die 20-köpfige Delegation von
Donnerstag an in die Landessportschule Bad Blankenburg. Gute Arbeit
wird dort geleistet. Die Rahmenbedingungen sind optimal, der
Mannschaftsabend bleibt unvergessen. Die Neuen bestehen die
Aufnahmeprüfung mit Bravour.
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August:
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Die neue Haltestelle in Melsungen, “Bartenwetzerbrücke”,
ist täglich der erste Treffpunkt und scheint wie für die
Sportgemeinschaft und Julie Bärthel gebaut! Fünfmal wöchentlich fährt
die junge Perspektivspielerin mit der RT 5 in Melsungen vor. Die
Vorbereitungsspiele beginnen, das Turnier in Magedeburg wird besucht,
bis in die Haarspitzen motiviert sind alle Spielerinnen und das
Trainerteam verlangt viel. Die neue Mischung passt, alle sind sehr
offen.
Die Neuzugänge bei Kirchhof II heißen: Laura Clobes, Nadine Wenderoth
und Lea Grube.
Traurig, ganz still und leise wird aus dem Vereinsheim Schomberg
ausgezogen. 22 Jahre hat sich dort die SG 09 Kirchhof pudelwohl
gefühlt.
Die Suche nach neuen Werbepartnern wird gestartet.
Kirchhof I hat ein ganz neues Gesicht. Die Spielerinnen zeigen ein
strahlendes Lächeln. Akzeptanz und Ansehen sind zurückgekommen.
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September:
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Die Sportgemeinschaft 09 Kirchhof zieht
in den neuen Vereinsraum im Dorfgemeinschaftshaus ein. Der Kiosk in
der Stadtsporthalle wird ab sofort in Eigenregie übernommen. Dank gilt
Manfred Schindowski, dem Hallenwirt, der ein Jahrzehnt Kirchhof
hervorragend bewirtete. Aus wirtschaftlichen Gründen muss dieser
“Luxus” nun ebenfalls durch Ehrenamtliche ersetzt werden!
Endlich, die Spiele beginnen wieder. Viele Gast-Mannschaften sind
unbekannt, Kirchhof hat noch nie gegen Knetterheide/Schötmar, HSG
Osterode Harz, TSV Burgdorf oder Eintracht Hildesheim gespielt. Und
das bei unserer (!!) Tradition! Mit 11 Spielerinnen starten wir das
erste Heimspiel gegen die SpG Bandits Magdeburg/Barleben und gewinnen
mit 27:24! Das erste Auswärtsspiel in Minden gegen Stemmer/Friedewalde
geht verloren, doch gegen Leipzig II dreht das Team von Mike Fuhrig
mächtig auf und gewinnt souverän mit 30:19 Toren. Nicht zu halten
Neuzugang Jana Pollmer mit 11 Toren! Auch Kirchhof II gewinnt das
erste Heimspiel gegen den TV Alsfeld mit 41:11.
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Oktober: |
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Vilte Duknauskaite wird in die
litauische Nationalmannschaft berufen. Die 09-Rückraumspielerin
spielt am 19. Oktober gegen Mazedonien und am 23. Oktober gegen
Frankreich. In Knetterheide verliert Kirchhof 31:29, der THC II hat
die Niederlage vom April noch nicht verdaut und rächt sich bitterlich.
Gnadenlos muss Kirchhof die Segel einziehen und die 28:34-Niederlage
akzeptieren. Jana Pollmer wirft 17 Tore! “Wir machen uns das Leben
selbst schwer”, ist das Fazit im goldenen Oktober, doch dann haben
Burgdorf und Neustadt Sebnitz das Nachsehen gegenüber Grün-Weíß. Gegen
Hersfeld holt das Juniorteam einen Punkt. 48 Jungen und Mädchen
besuchen in den Herbstferien das Trainingscamp 5 der
Sportgemeinschaft.
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November:
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Die Riedforstjagd findet erstmalig im
Dorfgemeinschaftshaus statt, die Sportgemeinschaft übernimmt auch dort
die Bewirtschaftung. Am Tag darauf gewinnt Kirchhof gegen die HSG
Union Halle 92. Einen Orkan erlebt Kirchhof II in Oedelsheim bei der
37:28-Niederlage.
Dann gibt es in Osterode ein Wiedersehen mit Elisabeth Wehr. Doch die
Ex-Keeperin kann nur über die tolle Leistung von Nilla Oross und ihren
Mitspielerinnen staunen. Am Ende steht ein fantastischer
27:29-Auswärtssieg zu Buche. Dann gilt die volle Konzentration dem
Derby gegen die Germania Fritzlar. “Geglaubt, gekämpft und gesiegt”
heißt die Schlagzeile nach dem sensationellen Heimsieg gegen die
erfahrenen Spielerinnen wie Sabine Kirmse oder Anna Miszczyi. Die
jugendliche Unbekümmertheit siegt schließlich mit 29:27. Vor 700
Zuschauern erlebt die Sportgemeinschaft 09 Kirchhof ihren vorgezogenen
Festtag.
Unglücklich reisst dann die Erfolgsserie in Blomberg. Eine Führung
wird verspielt, am Ende heißt es 27:28.
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Dezember: |
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Unnötig wird gegen den Aufsteiger
Oschatz in der Stadtsporthalle mit 25:26 Toren verloren.
Im letzten Heimspiel des Jahres 2011 ist selbstverständlich auch
weihnachtliche Atmosphäre vorbereitet. Glühwein, selbstgebackene
Plätzchen, selbstgekochte Marmelade, Hirschwurst und vieles mehr, auch
die neuen Autogrammkarten sind begehrt. In Hildesheim gewinnt Kirchhof
das letzte Auswärtsspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nur gut,
dass wir keine “Stauballergie” bekommen haben. Am 11. Dezember beginnt
die wohlverdiente Weihnachtspause. Ein aufregendes und ereignisreiches
Jahr geht zu Ende. Besinnlich ist die Weihnachtsfeier, “Marconi und
Maggy” verzaubern die Spielerinnen und wirklich gut erholt soll dann
am 2. Januar 2012 gestartet werden. Jana Pollmer führt die
Torschützenliste in der Dritten Liga souverän mit 140/33 Toren an. Der
6. Tabellenplatz mit 16:10 Punkten und 391:365 Toren ist noch zu
verbessern. Platz 4 mit 7:5 Punkten nimmt Kirchhof II in der
Landesliga Nord ein. |
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