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HSG Kleenheim - SG 09 Kirchhof
Kirchhof vor Duell auf
Augenhöhe in Kleenheim
Steyers Tore sind
gefragt
Kirchhof.
Die Situation erinnert stark an die
vergangene Saison. Vor ihrem Richtung
weisenden Spiel der 3. Liga West bei der
SG Kleenheim (Sonntag, 17 Uhr) liegen die
Handballerinnen der SG 09 Kirchhof
lediglich zwei Punkte hinter dem
Drittplatzierten Thüringer HC II zurück,
allerdings auch nur drei Zähler vor dem
ersten Abstiegsrang.
Dem Gegner geht es ebenso: Kleenheim ist punktgleich und
von der SG nur durch das um sechs Tore schlechtere
Torverhältnis getrennt. „Es liegt alles unheimlich eng
beisammen. Das wird ein ganz wichtiges Spiel für beide, in
dem viel von der Tagesform abhängt“, sagt Trainer Mike
Fuhrig. Erschwerend für die Nordhessen kommt hinzu, dass
Kleenheim als sehr heimstark gilt und auf Revanche für die
28:34-Hinspielniederlage sinnt.
Beide Teams verfügen über
eine starke erste Sieben mit vielen zweitligaerfahrenen
Akteurinnen und können mit ihrem stärksten Aufgebot
antreten. Durchaus möglich, dass die bessere Bank das
Spiel entscheidet. Trotzdem, oder vielleicht genau
deshalb, plant Fuhrig diesmal ohne Unterstützung aus dem
so erfolgreichen Junior-Team. „Unsere jungen Spielerinnen
sind noch nicht so weit, um sie fest mit nach oben zu
nehmen“, gibt er zu. Auch wenn sie schon große
Fortschritte machen und immer näher ans Drittligateam
heranrücken.
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Artikel vom 06.01.2011
von Michael Koch
Die Last liegt also weiter auf den bewährten Kräften Vilte
Duknauskaite, Melina Horn, Maria Pirvan. Und natürlich auf Celia
Steyer, die im Hinspiel 14 Tore markierte. „Und eigentlich noch mehr
kann als sie ohnehin schon zeigt“, wie Fuhrig von den Qualitäten
seiner Regisseurin schwärmt.
Probleme gab es in Kirchhof zuletzt
auf den Außenbahnen. Denn Tore fielen überwiegend aus dem Rückraum.
Dass sein Team damit leicht ausrechenbar ist, verneint Fuhrig
jedoch: „Das ist ja keine Frage der fehlenden Torgefahr“, sagt er.
Große Auswahl hat er neben Carina Kühlborn und Anne Hildebrand
allerdings nicht.
Und so
bleibt die Hoffnung, dass die Umsetzung vom Training ins Spiel
endlich funktioniert. „Wenn das Trikot übergestreift wird, das
Warmmachen beginnt und die Musik spielt, dann ist alles anders“,
sieht der ehemalige Nationalspieler die Probleme seiner Akteurinnen
im mentalen Bereich. Und hofft, dass die den Schalter umlegen können
und nach dem kampflosen Sieg gegen Aldenrade auch endlich wieder
einmal auf dem Feld doppelt punkten. Damit es noch klappt mit dem
dritten Platz - und der harte Abstiegskampf der SG 09 Kirchhof
erspart bleibt.(kh)

Celia Steyer
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