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SG 09
Kirchhof - ETuS Wedau
3. Liga West: SG
mit Juliane Pregler gegen ETuS Wedau -
Vilte Duknauskaite fraglich
Raus aus
„kleinem Tief“?
melsungen. Wenn der Tabellensechste
auf den Vorletzten trifft, ist das
eigentlich eine klare Sache. Und so
soll es laut Mike Fuhrig auch sein.
„Für uns zählt nur ein Sieg und den
werden wir auch holen“, sagt der
Trainer des Handball-Drittligisten SG
09 Kirchhof vor dem Duell mit ETuS
Wedau (Sa. 18 Uhr, Stadtsporthalle
Melsungen).
Alles andere als ein Pfeifen im
dunklen Wald, eher ein Einschwören seiner Schützlinge auf eine
Aufgabe, die psychologisch gesehen, eine größere Herausforderung
darstellt, als es die sieben Ränge zwischen den beiden Teams
vermuten lassen. Schließlich ist die SG seit sechs Spielen ohne
„echten“ Sieg - nur gegen den TV Walsum-Aldenrade wurden die Punkte
kampflos eingefahren - und nervlich angesichts der heraufziehenden
Abstiegsgefahr durchaus angegriffen. Dafür spricht beispielsweise
eine katastrophale erste Hälfte im letzten Spiel bei der SG
Kleenheim, als die Gäste fünf Siebenmeter vergaben sowie der eigene
Rückraum nach einigen Fehlversuchen völlig von der Rolle war und die
Mittelhessen zum Torewerfen einlud.
Der SG-Coach
spricht von einem „kleinen Tief“, dem er mit
Seelenmassage („Wir sind stark genug, um
diese Situation zu meistern“) und
personellen Alternativen gegensteuert. So
rückt Juliane Pregler aus der zweiten
Mannschaft auf, um evtl. als Spielmacherin
auszuhelfen, während Kreisläuferin Johanna
Fischer im Training im rechten Rückraum
getestet wurde.
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Artikel vom
24.02.2011
von Ralf Ohm
Druckvoll ohne Druck
Derweil versucht Dirk Bauerfeld, Öl
ins Feuer zu gießen. „Wir werden ohne Druck druckvoll aufspielen,“
sagt der ETuS-Coach. Gemeint ist, dass sich sein abgeschlagenes Team
mehr oder weniger bereits auf Abschiedstournee aus der 3. Liga
befindet, dabei aber durchaus eine gute Figur macht. Insbesondere
das Rückraum-Duo Gensch/Pusch, das fast die Hälfte der Duisburger
Treffer erzielt. Also erwägt Mike Fuhrig eine 5:1-Deckung mit Maria
Pirvan als vorgezogene Abwehrspielerin.
Sein Angriff muss sich wiederum wohl
auf verschiedene, ständig wechselnde Deckungssysteme gefasst machen.
Auch das ein Mittel der Westdeutschen, die vermeintliche Nervösität
der Gastgeberinnen noch zu schüren. Umso wichtiger wäre ein Einsatz
der durchsetzungsfähigen Vilte Duknauskaite, die das Training wegen
einer Rippenprellung abbrechen musste. (ohm)
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Mike Fuhrig gibt klare Anweisungen an sein Team.
Endlich
wieder ein
Heimspiel

Vilte
Duknauskaite strahlt! Das ist ein gutes Zeichen für
das Wedau-Spiel!
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„Wir freuen uns auf das Heimspiel“,
sagt Vilte Duknauskaite und die Kirchhof-Fans sehnen sich
danach. Endlich wieder ein Heimspiel, eine Schlagzeile, eine
Verlosung und eine Pressekonferenz. Endlich zwei Punkte und endlich
den ersten Sieg im Kalenderjahr 2011 perfekt machen, das ist das
große Ziel für den 26. Februar 2011. Das Kirchhof-Lager hat also
sehr reizvolle Gedanken an das Spiel gegen den EtuS Wedau. Die
Mannschaft muss es verwirklichen. „Wenn nicht jetzt, wann dann“,
sagt Mike Fuhrig gelassen. Ein Sieg gegen den Tabellendreizehnten,
der 7:31 Punkte bei 498:589 Toren vorweist, ist Pflicht. Allerdings
sind die Erinnerungen an das Vorrundenspiel nicht rosig. Auf der
Anzeigentafel stand damals 27:27! Nun heißt es Revanche nehmen, Gas
geben, Kampf zeigen. Der Gegner muss Leidenschaft und Gegenwehr
spüren. In die Waagschale will Mike Fuhrig auch Unbekümmertheit
werfen. Genau deshalb wird am 19. Spieltag das 16-jährge
Kirchhof-Küken Lena Dietrich aufrücken. Sie soll auf den Außenbahnen
wirbeln und flitzen. „Ihre Laufbereitschaft ist klasse“, so der
ehemalige deutsche Nationalspieler und zeigt gleichzeitig, dass er
der Jugend die Chancen gibt. Kirchhof will den 6. Tabellenplatz
verbessern und will mit Hilfe der FANS in die Erfolgsspur zurück.
Die Verantwortlichen sind sich sicher, Trainer Mike Fuhrig und seine
Spielerinnen werden in den kommenden entscheidenden Momenten die
richtigen Entscheidungen treffen. „Wir haben die Qualität, wir
müssen sie nur zeigen!“. Die Handballfans können sich also auf
ein schönes Spiel freuen, aber auch auf die Hallenzeitung. Im
Blickfang der Schlagzeile ist Vilte Duknauskaite. Eine 09-Spielerin
mit viel Ehrgeiz, mit viel Elan. Sie hat in der bisherigen Saison
102 Treffer für Kirchhof geworfen und ist bärenstark in der Abwehr.
Couragiert und mutig ist sie sowieso, die Spielerin mit der
Trikotnummer 17! Vilte Duknauskaite brennt auf ihren Einsatz gegen
Wedau. Auch wenn sie in dieser Woche auf Grund einer
Brustkorbprellung nicht trainieren konnte. Anpfiff ist am
Samstagabend wie immer: 18.00 h!
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