Kirchhof ohne Duknauskaite gegen HCS
Neustadt-Sebnitz
Hoffen auf Hieronymus
Kirchhof. Erst
einmal wurden die Handballerinnen des HC
Sachsen Neustadt-Sebnitz, nächster Gegner
der SG 09 Kirchhof in der 3. Liga Ost (Sa.,
18 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen), in
dieser Saison geschlagen. Das war im
Eröffnungsspiel, als die HSG
Stemmer/Friedewalde an der tschechischen
Grenze mit 29:21 die Oberhand behielt.
Seitdem blieb die Mannschaft von Trainerin
Bärbel Wessel in vier Spielen ohne
Punktverlust.
Als ob die Aufgabe nicht schon
schwierig genug wäre, muss Kirchhofs Trainer Mike Fuhrig nun auch
noch auf Vilte Duknauskaite verzichten. Die Litauerin weilt auf
Länderspielreise. „Ganz klar eine Schwächung für uns“, gibt Fuhrig
zu. Dazu kommen die Rückenprobleme bei Kapitänin Vicky Marquardt und
der noch nicht ausgeheilte Außenbandriss von Carina Kühlborn - eine
Menge Sorgen bei einem mit zehn Feldspielerinnen nicht gerade
üppigen Kader.
Trotzdem ist der Ex-Internationale
optimistisch. Weil ihm im Rückraum Optionen bleiben, die sein Team
eher schwerer ausrechenbar machen. Ann-Kathrin Hieronymus dürfte auf
Halbrechts beginnen, Christin Schene dafür auf die linke Seite
wechseln. „Ann-Kathrin ist aggressiv in der Abwehr und stark in
1:1-Situationen“, weiß Fuhrig um die Vorzüge von Hieronymus. Aber er
könnte auch Juliane Pregler auf die Mitte beordern und Jana Pollmer
den Duknauskaite-Part übertragen.
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Artikel vom
20.10.2011
von Sebastian Schmidt
Eine größere Baustelle ist dagegen die Abwehr. Da bleibt jetzt nur
noch Pollmer für die Spitze der bevorzugten 3:2:1-Formation. Umso
wichtiger wäre es, dass die Torhüterinnen Nilla Oross und Julie
Bärthel mehr Konstanz zeigen.
Der HCS kommt mit einer
Multi-Kulti-Truppe nach Nordhessen. Was keineswegs eine
Herabwürdigung der Mannschaft ist, denn der Mix aus sechs Deutschen,
drei Tschechinnen, einer Polin, einer Norwegerin und einer Bosnierin
arbeitet im Kern schon länger zusammen und hat sich als Team
gefunden. Seit Regisseurin Jenny Kolewa (Kreuzbandriss) fehlt, hat
Marta Adamkova ihren Part übernommen und ist in Abwehr wie Angriff
die Schaltstelle. Zu beachten ist Neuzugang Therese Thorlen, die
vorn eine feste Größe darstellt und hinten auch die „Indianerin“ vor
der Abwehr spielen kann. (kh) |

Carina Kühlborn:
spielt sie, oder spielt sie nicht?
Seit Wochen plagt sie sich mit einem Außenbandanriss.
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"Verstehste?!",
das ist das Lieblingswort von Kirchhofs Trainer Mike Fuhrig. Im Bild
erklärt er seiner Außenspielerin, wie sie gegen Neustadt-Sebnitz
agieren soll. Hoffentlich versteht es Christin Kühlborn...!
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