HSG Osterode/Harz - SG 09 Kirchhof

Kirchhof reist zur heimstarken HSG Osterode

Wiedersehen mit Elli Wehr

Osterode/Kirchhof. Es überrascht nicht, dass sich Mike Fuhrig nach drei Siegen in Folge eine Fortsetzung der Erfolgsserie wünscht. Genauso wenig allerdings, dass der Coach des Frauenhandball-Drittligisten SG 09 Kirchhof sein Team „in den beiden kommenden beiden Spielen als Außenseiter“ sieht. Denn seine Schützlinge müssen zunächst beim punktgleichen Tabellenvierten HSG Osterode Harz (So. 16.30 Uhr) und dann zu Hause im Derby gegen Spitzenreiter SV Germania Fritzlar (19. November) antreten. 

Schon die Auswärtsaufgabe hat es in sich. Osterode gewann nämlich seine drei Heimspiele ungefährdet und siegte zudem in Barleben und bei Neustadt-Sebnitz. Und bei Knetterheide/Schötmar unterlag die Mai-Sieben nur denkbar knapp mit 24:25. So hätte die HSG statt 10:6- sogar schon 12:4-Punkte auf dem Konto haben können. „Wir sind dennoch total zufrieden“, meint Frank Mai, der nichts dagegen hätte, wenn seine Schützlinge auch am Ende der Runde den vierten Rang belegen würden.

Anders als Kirchhof, das in Jana Pollmer eine Akteurin der Extraklasse stellt, lastet die Verantwortung bei Osterode auf mehreren Schultern. Da sind die ungarischen Schwestern Eva und Maria Takacs ebenso zu beachten wie ihre Rückraumkollegin Silvia Bachrata und Kreisläuferin Denise Kubsda. Und im Tor hat Mai ohnehin die Qual der Wahl: angesichts der Klasse von Jule Rau und der Ex-Kirchhöferin Elisabeth Wehr. „Wir haben ein tolles Duo. Ich kann beide jederzeit bringen“, freut sich der 47 Jahre alte A-Lizenz-Inhaber Mai (schon seit 1997 bei der HSG). Wer gegen die SG 09 anfängt, bleibt abzuwarten.

                                       

                                             Artikel vom 10.11.2011
                                       von Björn Mahr

Die Gäste freuen sich auf das Wiedersehen mit Wehr, die von 2007 bis 2011 bei den Nordhessinnen zwischen den Pfosten stand. Der Kontakt zu ihr besteht nach wie vor. „Trainingsmäßig haben meine Angreiferinnen Elli immer gut in den Griff bekommen“, erinnert sich Fuhrig. Der Handball-Lehrer will seine Spielerinnen nicht speziell auf Wehrs Stärken und Schwächen hinweisen.

Klar, Fuhrigs Augenmerk liegt auf der eigenen Spielweise. Dabei schenkt er erneut Pollmer, Vilte Duknauskaite und Christin Schene im Rückraum das Vertrauen - auch wenn die 18-jährige Ann-Kathrin Hieronymus zuletzt gut aufspielte. „Ich will sie nicht verheizen“, erläutert der Trainer. Was auch nicht überrascht. (bjm)


 



 

(14.11.11)

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