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HC Leipzig II - SG 09 Kirchhof
Kirchhof in Bestbesetzung bei
heimstarkem HC II
SG 09 will
weiter Dominanz ausüben
Kirchhof/Leipzig. Wiedersehen macht
Freude: Zum dritten Mal binnen fünf
Monaten messen sich die
Handballerinnen der SG 09 Kirchhof
mit den Talenten des HC Leipzig II.
Als die SG 09 im August den Sunburn
Cup in Magdeburg gewinnen konnte,
verlor sie gegen die Reserve des
deutschen Rekordmeisters mit 15:16.
Im Hinspiel brachte Kirchhof den
Sächsinnen beim 30:19 die höchste
Saisonniederlage in der 3. Liga Ost
bei. Am Samstag (17 Uhr) möchte das
Team von Trainer Mike Fuhrig in
Bestbesetzung die Tendenz nach drei
Siegen in Serie bestätigen.
„Man sieht, was entstehen kann, wenn
man länger unverändert zusammen arbeitet. Wir werden immer
dominanter“, sagt Fuhrig, der zudem die jüngsten
Vertragsverlängerungen von Kapitänin Viktoria Marquardt und
Ausnahmetalent Christin Kühlborn als Fingerzeig versteht.
Dementsprechend wird er am erfolgreichen Aufgebot nichts ändern.
„Unser Prunkstück ist die 3:2:1-Abwehr, und die Torhüterinnen
ergänzen sich immer besser“, lobt der Coach. Zuletzt hatte die junge
Julie Bärthel mehr Spielanteile, auf Stammrückhalt Nilla Oross ist
ohnehin Verlass. Ein Wechselspiel wird es weiter geben.
Beim Gegner müssen beide variabel
sein, denn Leipzig ist ausgeglichen besetzt. Im Rückraum überzeugen
Cara Hartstock (78/18), Michelle Schombel (46/8), Nicole Lederer
(43/0) und Bundesliga-Akteurin Alexandra Mazucco (43/1), die aber
auch in der ersten Mannschaft gegen die Bad Wildungen Vipers (So. 15
Uhr) auflaufen könnte. Auf Außen wirbeln Sophie Lindner (42/0,
links) und Kim Bretschneider (35/0). Besondere Qualitäten bringt vor
allem Schombel mit, die im Hinspiel allerdings aufreizend lässig
agierte und erneut von der vorgezogenen Vilte Duknauskaite aus dem
Spiel genommen werden könnte.

Jana Pollmer, Kirchhofs Torschützenkönigin, ist derzeit in Bestform. |

Artikel vom
26.01.2012
von Sebastian Schmidt
Leipzig ist unberechenbar, spielte zuletzt 19:19 beim HC Sachsen-Leipzig
und 34:19 gegen Burgdorf, nachdem zuvor drei Niederlagen auf drei
Siege folgten. In der heimischen Arena gewann der HC fünfmal in
Serie.
„Auswärts tun wir uns noch etwas
schwerer, aber wir machen immer weniger technische Fehler. Und wenn
wir wie zuletzt unter 25 Gegentore kassieren, gewinnen wir, weil wir
vorne immer unser Treffer landen“, ist sich Mike Fuhrig sicher. In
erster Linie dank Jana Pollmer (166/43), die in der Torjägerliste
schon 47 Treffer vor der Zweitplatzierten Ex-Fritzlarerin Nadja
Bolze (119/21) liegt. (sbx)

Nilla
Oross und Mike Fuhrig erwarten in Leipzig ein spannendes Spiel
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