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Kirchhof. Nein, so ganz ist Mike Fuhrig mit der
Punkteausbeute nach vier Spieltagen in der 3.
Handball-Liga Ost nicht zufrieden. Statt der erreichten
4:4-Punkte hätte sich der Trainer der SG 09 Kirchhof
6:2-Zähler gewünscht, die angesichts der unnötigen
29:31-Niederlage bei der SG Knetterheide/Schötmar am
letzten Spieltag auch durchaus möglich waren. Nun gilt
es im dritten Spiel vor eigenem Publikum (Sa. 18 Uhr,
Stadtsporthalle Melsungen) den Heimnimbus zu wahren. Ein
äußerst schwieriges Unterfangen, schließlich ist mit dem
Thüringer HC II der aktuelle Tabellenführer zu Gast.
„Das
wird ein enges Ding“, prophezeit der SG-Coach und
strahlt trotzdem Zuversicht aus: „Wenn wir unsere
Linie mal über mehr als 50 Minuten durchhalten
können, ist für uns durchaus etwas drin.“ Konstanz
ist gefragt gegen die Reserve des amtierenden
deutschen Meisters, wozu der ehemalige
Bundesliga-Spieler sein Hauptaugenmerk auf das immer
wieder stockende Zusammenspiel im Angriff gelegt
hat. „Variantenreich trainieren“, heißt dabei sein
Zauberwort, da er aufgrund einiger personeller
Fragezeichen zum Improvisieren gezwungen ist.
Über außen, weil
die angeschlagene Carina Kühlborn immer noch nicht
trainieren konnte. Also müssen es auf den Flügeln
Anne Hildebrandt und Christin Kühlborn richten. Als
Alternative kann sich Mike Fuhrig die eigentliche
Rückraumspielerin Jana Pollmer vorstellen.
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Artikel vom
14.10.2011
von Ralf Ohm
Und am Kreis, wo zuletzt Lena Hildebrandt die verletzte Viktoria
Marquardt vertrat. Hier könnte sich, so die Planspiele des
Kirchhofer Trainers, Christin Schene zumindest phasenweise
versuchen. Volles Vertrauen hat er ins seine recht gut
funktionierende 3:2:1-Deckung, die es mit einer Offensive der
Extraklasse zu tun bekommt. Auch ohne Torjägerin Shenia Minevskaja,
die sich beim 45:33 in Burgdorf einen Kreuzbandriss zuzog. Bleiben
in der Tat noch brandgefährliche Routiniers wie die Bundesliga
erfahrene Ulrike Jahn oder die Ex-Fritzlarerin Nadja Bolze. Plus dem
HC-Talentschuppen um Rückraumspielerin Julia Jurack. Für Minevskaja
erwägt Trainer Puttfarken mit Frenzy Geis eine 15-jährige
Jugendnationalspielerin hochzuziehen.
Trotz dieser personelle
Alternativen sieht Frank Puttfarken die Thüringerinnen nicht als
Favorit: „Wir haben das mit Abstand jüngste Team der Liga, so dass
Einbrüche jederzeit möglich sind.“ Angesichts von drei souveränen
Siegen aus drei Spielen aber wenig wahrscheinlich, so dass sein
Kollege darauf nicht spekuliert. Und stattdessen auf die eigenen
Stärken baut. (ohm)
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