SG 09 Kirchhof - SV Germania Fritzlar

SG bangt um Lena Hildebrandt und Hieronymus
 


 

 

Fuhrig rechnet mit einem engen Spiel

Wir sind top in der Spur“, sagt Mike Fuhrig zufrieden. Kein Wunder, denn der Trainer des Frauenhandball-Drittligisten SG 09 Kirchhof erzielte mit seiner Mannschaft zuletzt vier Siege in Folge - und unter den Gegnern war nicht nur Laufkundschaft. Dennoch sieht er Fritzlar im Derby in der Favoritenrolle und führt „die größere Erfahrung beim Gast“ als Hauptgrund an.

Zumindest schnupperten schon fünf Akteurinnen im Kirchhöfer Team Zweitliga-Luft: Nilla Oross, Vilte Duknauskaite, Carina Kühlborn, Victoria Marquardt und Jana Pollmer. „Wir wollen über unseren unbändigen Einsatzwillen zu einem engen Spiel beitragen“, gibt Fuhrig zu Protokoll.

Die Marschroute ist klar: so gut wie möglich in der 3:2:1-Abwehr stehen. Zuletzt erfüllte die Deckung mit Duknauskaite in vorgezogener Position und Lena Hildebrandt im Defensivzentrum die Vorgaben des Coachs vorzüglich.

 

 

                                             Artikel vom 17.11.2011
                                       von Björn Mahr


 

 „Wenn wir die Fehlerquote gering halten, kriegen wir die Chancen zu den leichten Toren“, weiß Fuhrig. Der Ex-Nationalspieler hofft darauf, dass Pollmer und die Außen (Carina Kühlborn, Christin Kühlborn), Anne Hildebrandt) ihre Stärken beim Konter ausspielen können. Auch, um nicht zu oft ins Positionsspiel gegen die stabile Fritzlarer 6:0-Formation gezwungen zu werden.

Voraussichtlich kann die SG  in Bestbesetzung antreten. Sofern Lena Hildebrandt, die beim Sieg in Osterode einen schmerzhaften Schlag gegens Schienbein bekam, und Ann-Kathrin Hieronymus (Erkältung) bis zum Anwurf in der wieder beschwerdefrei sind. „In jedem Derby ist die Motivation besonders hoch“, erwartet Fuhrig, dass angeschlagene Akteurinnen auf die Zähne beißen werden. (bjm)

 



Mike Fuhrig

 

(21.11.11)

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