SG 09 Kirchhof - SV Germania Fritzlar

Derby Kirchhof gegen Fritzlar: Rainer Niemeyer nimmt beide Teams unter die Lupe
 


 

 

„Ein Duell auf Augenhöhe“

Melsungen/Fritzlar. Als Trainer des Tabellenzweiten HSG Stemmer/Friedewalde hatte er mit beiden Schwalm-Eder-Teams in dieser Saison der 3. Handball-Liga Ost bereits zu tun. Sowohl gegen die SG 09 Kirchhof als auch gegen den SV Germania Fritzlar durfte Rainer Niemeyer, Weltmeister von 1978 mit der deutschen Nationalmannschaft, einen klaren Sieg feiern. Für unsere Zeitung nahm er jetzt eine Analyse der beiden Klubs vor, die sich am Samstag ab 18 Uhr in der Melsunger Stadtsporthalle zum Topspiel des Wochenendes gegenüber stehen. 

ANGRIFF

Kirchhof hat in Jana Pollmer die überragende Schützin der 3. Ligen. Selbst wenn sie kurz gedeckt wird, macht sie noch ihre zehn Tore. Weitere Säulen im Angriffsspiel sind Vilte Duknauskaite und Victoria Marquardt. Von der Durchschlagskraft nehmen sich die beiden Teams nichts. Fritzlar ist breiter aufgestellt, wobei Anne Breitschuh auf der Mitte auch einen sehr guten Job macht. Die Germania ist etwas unberechenbarer.

ABWEHR

Ich weiß nicht, ob Kirchhofs Trainer Mike Fuhrig als früherer Defensivstratege das Abwehrspiel besonders fördert. Aber mir gefällt die Aggressivität der SG-Hintermannschaft. Kirchhof steht gut in der Abwehr. Ich bevorzuge selbst auch eine 3:2:1-Deckung. Dazu braucht man schnelle Leute. Und man geht immer auch ein höheres Risiko ein. Dafür ist es aufwändiger und die meisten Gegner tun sich schwer.

 

 

 

 

 


 

Im Fokus:
10. Spieltag 3.Liga Ost

SG 09 Kirchhof - SV Germania Fritzlar



"Auge in Auge" heißt es am Samstag um 18:00 h in der Stadtsporthalle. Kirchhofs Torsteherin Nilla Oross ist derzeit in Bestform und will mit ihrem Team weiter in der Erfolgsspur bleiben. 4 Siege in Folge sind ein tolles Ergebnis und nun kommt der Tabellenführer, die Germania Fritzlar.

 

                                             Artikel vom 16.11.2011
                                       von Björn Mahr


Es ist allerdings auch nichts gegen eine sattelfeste 6:0-Formation einzuwenden. Fritzlar interpretiert sie mal defensiver, mal offensiver. Das funktioniert. Kirchhof ist aber in der Lage, ausreichend Druck auf die Verteidigung auszuüben.

TOR

Beide Teams verfügen über gute Torhüterinnen. Die größere Erfahrung spricht allerdings für Fritzlar, das mit Danja Lerch und Malgorzata Rodziewicz den Kirchhöferinnen Nilla Oross und Julie Bärthel etwas voraus hat.

FAZIT

Die Fritzlarerinnen strotzen als Tabellenführer vor Selbstbewusstsein. Ich erwarte allerdings ein Duell auf Augenhöhe. Denn Kirchhof ist ein ebenbürtiger Gegner. Das hat der Erfolg der SG am vergangenen Wochenende in Osterode gezeigt. Durch den Heimvorteil sehe ich die Kirchhöferinnen sogar leicht vorn.

(aufgezeichnet von Björn Mahr)

                        Foto: Hahn
 


 

(21.11.11)

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