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Thüringer HC
II - SG 09 Kirchhof
SG 09 braucht wieder einen
Auswärtssieg!
Kirchhof. Noch ist die
Welt bei der SG 09 Kirchhof in Ordnung. Noch wären die
Handballerinnen aus dem Melsunger Stadtteil für eine
weitere Saison in der 3. Liga West qualifiziert. Noch.
Denn nur zwei Siege zum Rundenausklang garantieren, dass
das Team von Trainer Mike Fuhrig zumindest auf den
rettenden neunten Platz bleibt, den es derzeit inne hat.
Bevor es zum Abschluss im Derby gegen Germania Fritzlar
(7. Mai) um alles geht, steht das Rückspiel beim
Tabellendritten Thüringer HC II an (Sa. 17.30 Uhr).
Vom Papier her ein
Wunschgegner, denn der THC ist längst gesichert. Für die
Sieben von Trainer Frank Puttfarken geht es lediglich
noch darum, ob die Runde als Zweiter, Dritter, Vierter
oder Fünfter abgeschlossen wird und ob der Angriff
(bislang 800 Treffer) die Nummer eins der Klasse bleibt.
Gut für Kirchhof ist, dass ebenfalls
am Samstag die erste Mannschaft des THC gegen Oldenburg im
Halbfinal-Rückspiel um die deutsche Meisterschaft kämpft. Gut
möglich, dass wie bereits in der Hinrunde die Asse Shenia Minevskaja
(182/58 Tore) und Ulrike Jahn (122/11) nach oben rücken. Zu den
Aktivposten gehört zudem die Ex-Fritzlarerin Nadja Bolze (114/2).
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Artikel vom
28.04.2011
von Sebastian Schmidt
In Melsungen hatte die SG 09 alles im Griff. „Das war ein Sahnetag“,
blickt Fuhrig zurück. Die 6:0-Abwehr überragte, Carina Kühlborn
lieferte über Außen mit sieben Toren ihre wohl beste Saisonleistung
ab und das 34:25 setzte einen Lauf auf 16:2-Punkte in Serie fort.
Nur eine Woche später begann bei der Blamage in Fritzlar der
Abschwung. „Wir hätten selbst schon alles klar machen müssen“, weiß
Fuhrig.
Immerhin zeigt die Formkurve nach
oben. Gegen den Tabellenzweiten Gräfrath setzte es zuletzt eine
unglückliches 36:38. Hätte Vilte Duknauskaite Sekunden vor Schluss
nicht den Pfosten getroffen, wäre der Vergleich wohl Remis
ausgegangen. Nun wird also mehr denn je gezittert. Aber immerhin
kann Kirchhof mit voller Kapelle anreisen. Lediglich Maria Pirvan
ist grippegeschwächt. Aus dem Juniorteam, das eine starke Saison auf
dem zweiten Platz in der Landesliga beendet hat, rücken Christin
Kühlborn, Dóra Darányi, Juliane Pregler und Lena Diedrich auf.(sbx) |