ETuS Wedau - SG 09 Kirchhof
Mit Vollgas nach vorn
Duisburg/Kirchhof. „Ich will zwei Punkte“, formuliert SG-Trainer Mike Fuhrig
als Ziel für die kommende Auswärtspartie. Die Reise führt die
Drittliga-Handballerinnen des SG 09 Kirchhof am Sonntag (16 Uhr) zum
Duisburger Club ETuS Wedau.
Die punktlosen Gastgeberinnen mussten bislang Lehrgeld zahlen und belegen
derzeit den vorletzten Tabellenrang. Seine torgefährlichste Spielerin hat das
Team von Trainer Dirk Bauerfeld in Spielmacherin Regina Gensch. Die zweite
Stütze Anja Krohm fehlt krankheitsbedingt (Pfeiffersches Drüsenfieber) und
wird bei den Duisburgerinnen bislang schmerzlich vermisst.
In den bisher ausgetragenen Partien
konnten die Wedauerinnen keine konstante Leistung vorweisen.
Mindestens eine Schwächephase pro Spiel warfen Gensch und Co. immer
wieder unaufholbar zurück, so dass das Bauerfeld-Team nach sechs
Spieltagen immer noch auf den ersten Sieg wartet.
Vor der scheinbaren Pflichtaufgabe ist
Mike Fuhrig nicht bange, schließlich hat sich sein Team „in den
letzten vier Wochen deutlich gesteigert“. Allen voran Außenspielerin
Anne Hildebrandt, die sich in den gebotenen Spielzeiten mit guten
Leistungen in den Vordergrund drängte. „Anne macht tolle
Fortschritte. Ihr variabler Wurf überrascht selbst mich manchmal“,
erläutert Fuhrig, wie wichtig der Neuzugang vom Oberligisten
Böddiger für sein Team ist - und noch werden kann.

Christin Kühlborn
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Artikel vom
21.10.2010
von Tanja Horn
Neben Hildebrandt ist auf der anderen
Seite Linkshänderin Sabrina Weiß ebenso für die Stammformation
gesetzt wie Spielmacherin Celia Steyer. Personell kann der SG-Coach
aus dem Vollen schöpfen. Für die Startformation will er sich aber
erst nach dem Abschlusstraining entscheiden. Die Qual der Wahl hat
er auf der Torhüterposition, wo Elisabeth Wehr und Nilla Oross vom
gesunden Konkurrenzkampf profitieren und sich absolut auf Augenhöhe
begegnen.
„Die Abwehr muss stehen und dann
müssen wir mit Vollgas nach vorn“, erklärt der Ex-Nationalspieler,
wie die eigene Siegesserie in Wedau ausgebaut werden soll.
Steigerungsbedarf sieht er lediglich in der Chancenauswertung, die
zuletzt einen deutlicheren Sieg verhinderte. In Wedau wird Fuhrig
ohne Dora Darányi antreten, die sich ansonsten festspielen würde.
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