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TSG Obereschbach - SG 09 Kirchhof
3. Handball-Liga Frauen: Kirchhof bangt um
Wehrs Einsatz
Fuhrig hat keine Angst
vor TSG-Feuerwerk
Kirchhof/Ober-Eschbach. Mit der
Auswärtsbegegnung gegen die TSG Ober-Eschbach
steht den Handballerinnen der SG 09 Kirchhof
am Sonntag (17 Uhr, Albin-Göring-Halle Bad
Homburg) eines der unangenehmeren Spiele in
der 3. Liga West bevor. Zwar belegt die
Mannschaft von Trainer Predrag Zuljevic im
Moment nur einen Platz im Mittelfeld, ist aber
in heimischer Umgebung nur schwer zu
bezwingen.
Diese Erfahrung mussten am vergangenen
Spieltag auch die Roten Löwen Bascharage machen, die über ein
Unentschieden nicht hinauskamen. Der erste Punktverlust, den die
Pirates in der laufenden Saison vor eigenem Publikum hinnehmen
mussten.
Für
gewöhnlich werden die Gegner im Vordertaunus regelrecht überrollt.
Im Schnitt kommt die TSG auf eine Heim-Ausbeute von 36 Toren, zu
denen Jana Heßler und Tina Beckmann aus dem Rückraum ein Dutzend
beisteuern. Auch die Außen Bianca Rother und Mandy Rauch sind
treffsicher, so dass der SG von jeder Position Gefahr droht.
Kirchhofs Trainer Mike Fuhrig ist
gewarnt, sagt jedoch: „Die TSG wird daheim sicher wieder ein
Feuerwerk abbrennen und schnell aus einer aggressiven Deckung heraus
spielen. Aber das liegt uns gut“. Er hat neben der gewohnten
6:0-Deckung zuletzt mit der Variante einer vorgezogenen Maria Pirvan
eine weitere erfolgversprechende Formation gefunden, um den
Kontrahenten in Schach zu halten.
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Artikel vom 04.11.2010
von Michael Koch
Auch Lena Hildebrandt zeigte in diesem System eine prima
Leistung, so dass ihr möglicherweise sogar ein Platz in der
Anfangs-Sieben winkt.
Bis auf
Sabrina Weiß, die aus disziplinarischen Gründen noch einmal
aussetzen wird und für die Anne Hildebrandt wieder die rechte
Außenbahn besetzt, kann Fuhrig im Feld aus dem Vollen schöpfen. Also
auch wieder fest mit Spielmacherin Celia Steyer planen, die zuletzt
krankheitsbedingt nur zu Kurzeinsätzen kam.
Das einzige
Fragezeichen steht hinter Elisabeth Wehr. Die knickte Anfang der
Woche im Training um. „Halb so wild, das geht schon“, sagt die 23
Jahre alte Torfrau optimistisch. Fuhrig sieht es kritischer: „Am
Freitag wird noch mal der Arzt gefragt, dann erst wird entschieden.“
Denn er weiß, wie wichtig Wehr im Gespann mit Nilla Oross für seine
Mannschaft ist. (ko)
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