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SG 09 Kirchhof - DJK/MJC Trier II
Kirchhof peilt Sieg
gegen ersatzgeschwächte „kleine Miezen“ an
„Müssen Trier unser Spiel
aufdrücken“
Kirchhof. Nachlegen heißt die
Devise: Der zweite Heimsieg soll
her. Nach dem 29:25-Erfolg beim TV
Walsum/Aldenrade möchte die SG 09
Kirchhof in der 3. Liga West der
Frauen auch die Hürde DJK/MJC
Trier II nehmen (Sa. 18 Uhr,
Stadtsporthalle Melsungen).
Es scheint, als würden die „kleinen
Miezen“, wie sich die Reserve selbst nennt, zur rechten Zeit kommen.
Denn gleich drei Spielerinnen werden im Kader der 1. Bundesliga
erwartet, um mit Trier parallel das Kellerduell gegen Frisch Auf
Göppingen zu bestreiten. Rückraum-Ass Katrin Schneider, die beim
29:31 gegen den VfL Sindelfingen sieben Treffer in der Beletage
warf, dürfte sicher aufrücken. Linksaußen Eva Lennartz und Kathrin
Premm sind die beiden anderen Kandidatinnen. Das Trio warf beim
Unentschieden gegen Spitzenreiter HSV Solingen-Gräfrath 14 von 23
Toren, beim knappen Sieg bei Walsum/Aldenrade 10 von 20. Da zudem
Katrin Grötzki, Lena Zelmel und die frühere Bundesliga-Spielerin
Diane Roelofsen verletzt fehlen, könnte die Ersatzbank der Gäste
spärlich besetzt sein.

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Artikel vom 07.10.2010
von Sebastian Schmidt
„Darauf gebe ich nichts. Wir müssen Trier unser Spiel aufdrücken“,
sagt Mike Fuhrig. Gut für Kirchhofs Coach, dass er wohl das gleiche
Team wie vergangenes Wochenende aufbieten kann. Drei Akteurinnen
mussten diese Woche allerdings kürzer treten. Sabrina Weiß bekam
vier Tage frei, um eine Fußverletzung auszukurieren. Melina Horn lag
wegen eines Darminfekts flach, Maria Pirvan wegen einer Erkältung.
Sollte eine der drei wider Erwarten ausfallen, würden Dorá Darányi,
Carina Hohmann oder Julian Pregler zum Einsatz kommen, die
mitverantwortlich für den starken Start der SG-Reserve in der
Landesliga sind.
Ganz nach dem Geschmack von Fuhrig,
der auf einen guten Unterbau setzt. Und einen ausgeglichenen Kader.
„Wir wachsen immer mehr zusammen. Jetzt muss nur mehr Konstanz in
unser Spiel“, sagt der Trainer nach vier Punkten aus vier Partien.
Am besten mit einem Sieg gegen den letztjährigen Vizemeister. So wie
vergangenes Jahr, als Kirchhof gegen Trier II mit 29:24 gewann. Das
war einer von zwölf Erfolgen aus 13 Heimspielen. Auch in dieser
Bilanz heißt es nun: nachlegen. (sbx)
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