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SG 09 Kirchhof - PSV Recklinghausen
3. Handball-Liga der
Frauen: Kirchhof hat Recklingshausen zu Gast - Team komplett
"Wir sind
hochmotiviert"
Melsungen/Recklinghausen.
Mit gemischten Gefühlen gehen die Handballerinnen der SG
09 Kirchhof ins erste Saisonspiel in der neu geschaffenen
3. Liga (Staffel West). Einerseits: „Wir sind
hochmotiviert, wir wissen, wozu wir fähig sind“, sagt
Neuzugang Johanna Fischer vor der Auftaktbegegnung am
Samstag ab 18 Uhr (Stadtsporthalle Melsungen) gegen den
PSV Recklinghausen. Andererseits, fügt die Kreisläuferin
hinzu, habe das Team in den Testspielen eben auch gesehen,
dass „die Leistungen nicht immer konstant genug waren.“
Deshalb gingen viele Vergleiche verloren.
SG-Trainer Mike Fuhrig will dennoch an seiner Linie
festhalten und allen Akteurinnen Einsatzzeiten gewähren.
Vor allem deshalb, weil auch Spielerinnen wie Maria Pirvan
(nach langer Verletzungspause) oder die aus Böddiger
geholten Schwestern Anne und Lena Hildebrandt auf ihren
Einsatz brennen. Als Startformation zeichnet sich
allerdings ein Rückraum mit Celia Steyer, Vilte
Duknauskaite und Melina Horn ab, über die Außen kommen
Carina Kühlborn und Sabrina Weiß.
Am Kreis agiert Johanna
Fischer, auch wenn sie vor ihrem Wechsel zur SG 09 beim SV
Reichensachsen immer häufiger im Rückraum aufgeboten
wurde. „Mit Melina verstehe ich mich schon so gut, als
würden wir schon einige Jahre zusammenspielen“, erklärt
die Sportstudentin. Besonders gefordert ist sie allerdings
vor dem eigenen Tor, weil sie die Deckung zusammenhalten
soll. „Unsere Abwehr muss kompakter stehen, da ist meine
Mannschaft teilweise noch zu defensiv“, erklärt Fuhrig.
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Artikel vom 09.09.2010
von Björn Mahr
Anders als seine Mannschaft hat der PSV seine Standortbestimmung
schon hinter sich. Im DHB-Pokal unterlagen die Recklinghäuserinnen
dem Klassenkameraden TV Beyeröhde mit 22:26. „Es gibt noch viel zu
tun“, sagt Sandra Mroz, die zusammen mit Frauke Korfsmeier das
PSV-Trainerduo bildet, nach dem ersten Pflichtspiel in der Saison
2010/11. Es ist offensichtlich, dass ihre Schützlinge noch einige
Zeit benötigen, um ihr volles Leistungspotenzial abrufen zu können.
Immer zu beachten sind allerdings Christina Weber und Stefanie
Reinhart, die mit sechs beziehungsweise sieben Treffern auch die
meisten Tore fürs PSV-Team im Pokal warfen. Die reichten aber nicht,
weil sich Recklingshausen zu viele technische Fehler erlaubte, die
der TVB konsequent mit Toren nach Tempogegenstößen bestrafte.
(bjm) |