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Starke
Sandra Kühlborn

Die Kapitänin geht
voran: Sandra Kühlborn
Zweites Heimspiel, zweiter Heimsieg.
Hört sich gut an, ist auch gut, doch es war auch das erwartet
schwere Spiel, gegen einen sehr guten Gegner, der Kirchhof alles
abverlangt hat.
Temporeich war die Begegnung außerdem, mit 0:2 lag die
Sportgemeinschaft zurück. Und dann machte es Sandra Kühlborn vor,
übernahm Verantwortung und das Spiel in die Hand. Die Vorgaben des
Trainers wurden konzentriert ausgeführt, dazu gehörten in erster
Linie keine Halbchancen, unnötige schnelle Torwürfe zumal die Gäste
mit Janina Landau eine überragende Torfrau in ihren Reihen haben.
Und genau dies war von Beginn an spielentscheidend, die starke
Torfrau Landau wurde nach wenigen Fehlversuchen von Kirchhof II
ausgewechselt und nun konnte sich ein leichter Vorsprung noch
leichter erarbeitet werden. Das Zusammenspiel im Rückraum mit dem
Trio Sophie Bachmann, Sandra Kühlborn und Dóra Darányi klappe mit
Kreisläuferin Lea Grube und so stellte der Gast durch eine
„Manndeckung“ für Sandra Kühlborn ihre Abwehr um. Kleine Probleme
bereitete dies nur wenige Spielminuten und dann übernahmen immer
wieder andere Spielerinnen die Initiative.
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Zunächst Huda Otto auf Rechtsaußen und warf vier Tore
hintereinander, dann Lena Dietrich auf der anderen Seite in
doppelter Unterzahl, mit 20:17 ging es in die Halbzeitpause. Nun
wechselten Dóra Darányi und Sophie Bachmann immer wieder ihre
Positionen und verunsicherten die HSG-Abwehrkette. Siehe da, auch
die „Manndeckung“ von Sandra Kühlborn musste zurückgenommen werden.
Sieben Tore Vorsprung waren herausgespielt, da bäumte sich der
Aufsteiger noch einmal auf. Janina Landau wieder im Kasten, die
6:0-Abwehr davor und so machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar,
da Trainer Denk seine Formation bislang nicht wechselte. Und jetzt
stand Kirchhofs Torfrau Nadine Wenderoth im Blickpunkt des
Geschehens. Sie gab mit ihren Paraden neue Impulse, wehrte drei
Tempogegenstöße ab und verdiente sich von Juniortrainer Denk ein
Sonderlob. 8 Sekunden vor Spielende war es noch einmal eng, doch mit
31:30 war der Arbeitssieg perfekt.
Das Fazit von Christian Denk: „Eine
geschlossene Mannschaftsleistung stimmt mich zufrieden. Über die
zwei Punkte bin ich glücklich. Ganz ohne Kritik geht es dennoch
nicht. In der Abwehr hatte meine Mannschaft nicht den besten Tag.
Der HSG Zwehren haben wir so viele Chancen von der Siebenmeterlinie
gelassen und dass wird bestraft. Die Anspiele an den Kreis müssen
wir besser unterbinden. Außerdem hatten wir unnötige Zeitstrafen,
die sich gegen die nächsten Gegner rächen könnten!“ Auch er lobte
noch einmal die treuen Fans und ab sofort gilt die Vorbereitung dem
dritten Heimspiel. Diesmal allerdings in der Vierbuchenhalle und zu
Gast ist dann der TV Hersfeld. Bekanntlich ein unbequemer Gegner für
das Juniorteam.
„Wir haben lange nicht mehr dagegen gewinnen können“, sagt die
Kapitänin.
Für Kirchhof trafen:
Sandra Kühlborn 8/2, Lea Grube 6, Huda Otto 5, Dóra Darányi 5, Lena
Dietrich 4 und Sophie Bachmann 3.

Kirchhofs
Kreisläuferin Lea Grube tankt sich durch.
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