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Kirchhof. Es
ist erst der zweite Vergleich zwischen den
Handballerinnen der SG 09 Kirchhof und
denen des TV Walsum-Aldenrade (Sa. 18 Uhr,
Stadtsporthalle Melsungen). Und es
scheint, als könnte der Vergleich in der
3. Liga West auch vorerst der letzte sein.
Das ist der
Tatsache geschuldet, dass die
Duisburgerinnen als Drittletzter mit nur
acht Punkten kaum zu retten sind. Der
Verein plant bereits für die kommende
Runde. Trainer Jörg Freund muss zum
Saisonende gehen, dafür wurde mit Frank
und Bea Stratmann eine interne Lösung
gefunden. Derzeit trainieren beide die
Reserve in der Verbandsliga. Personell ist
der TV arg gebeutelt. Beim 21:29 im
Kellerduell gegen den DJK/MJC Trier II zog
sich Alice Scheja einen komplizierten
Fingerbruch zu und fällt mehrere Wochen
aus. Die Saison gelaufen ist bereits für
die frühere Reichensächserin Nina Heller (Kreuzband-OP).
Angeschlagen waren zuletzt Maike Kern,
Marie Zeegers, Denise Schaumburg und
Daniela Rink.
Das sieht auf der Gegenseite ganz
anders aus. Alle Spielerinnen der SG konnten in den vergangenen
zwei Wochen voll im Training mitziehen. Also auch wieder Vilte
Duknauskaite, die ihre Oberschenkelbeschwerden auskuriert hat,
und Christin Kühlborn, die nach Weihnachten auf Klassenfahrt und
verletzt war. Dementsprechend erwartet Mike Fuhrig zwei Punkte.
„Wir müssen hohes Tempo gehen, den Gegner niederrennen, dürfen
aber nicht zu ungeduldig sein“, sagt der Coach. |

Artikel vom 03.02.2011
von Sebastian Schmidt
Das war im Hinspiel der Fall.
Erst nach der Halbzeit gewann die SG 09 um eine glänzende
Maria Pirvan Oberwasser und schließlich mit 29:25. Zuletzt hat
Kirchhof das Siegen allerdings etwas verlernt. Vier Spiele,
ein Punkt, drei Niederlagen - die Tabellenspitze ist erst
einmal aus dem Blickfeld, das Mittelmaß droht.
Um das zu verhindern, tritt
Fuhrig nach dem couragierten Auftritt bei Bascharage (31:37)
die Flucht nach vorn an. „Wir müssen unsere Stärken ausspielen
und besser harmonieren“. Was gegen den TV bedeutet: Nicht zu
schnell aus dem Rückraum abzuschließen, weil die
Bundesliga-erprobte Torfrau Manuela Doktor genau dann zur
Höchstform aufläuft. Viel mehr gefragt sind Tore über Außen
und am Kreis. Das unterstreichen die sieben Treffer von
Johanna Fischer im ersten Vergleich beider Teams. (sbx)
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