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Fuhrig freut sich über
33:33
Recklinghausen. Die Frage, ob es nun ein
Punktgewinn oder -verlust war, konnte Mike
Fuhrig schnell beantworten. „Ein
Unentschieden auswärts gegen solch‘ eine
starke Mannschaft ist ein Erfolg. Ich bin
überaus zufrieden“, erklärte der Trainer des
Frauenhandball-Drittligisten SG 09 Kirchhof
nach dem 33:33 (16:17) bei der PSV
Recklinghausen. Zumal seine Mannschaft über
weite Strecken der Begegnung zurückgelegen
hatte.
In der 53. Minute führte die PSV mit 31:27. Dann
stand die Hintermannschaft der Nordhessinnen aber zusehends besser. Zudem gab
die wieder ins Tor beorderte Nilla Oross ihren Vorderleuten den nötigen
Rückhalt. So schaffte der Gast unter anderem dank erfolgreicher Tempogegenstöße
den 31:31-Ausgleich. Und die SG 09 hatte nach einer von Fuhrig genommenen
Auszeit sogar die Möglichkeit zum Sieg. 20 Sekunden vor Ende der Partie warf
Celia Steyer das 33:32 für ihre Farben. Allerdings klingelte es Augenblicke
später auch im Kirchhöfer Kasten, so dass es eine Punkteteilung gab.
„Beide Teams sind sich auf Augenhöhe
begegnet“, befand Fuhrig. Dabei musste der Coach nicht nur auf
Rechtsaußen Sabrina Weiß (Faserriss), sondern verletzungsbedingt
auch auf Johanna Fischer verzichten. Dafür biss die zuletzt durch
Kreuzbandprobleme gehandicapte Lena Hildebrandt auf die Zähne und
bot genauso wie ihre Schwester Anne und Steyer eine tolle Leistung.

Die Verletzung ist auskuriert: in
Recklinghausen zählte Lena Hildebrandt zu den Besten.
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Zu Beginn des Spiels erarbeiteten sich die Gastgeberinnen einen
Drei-Treffer-Vorsprung (7:4, 15.). Vor allem die beiden
wiedergenesenen PSV-Rückraumakteurinnen Stefanie Reinhart und Anne
Saxe bereiteten den SG-Spielerinnen, die noch die Pleite vor
Weihnachten in Fritzlar in den Köpfen hatten, einiges
Kopfzerbrechen. Doch die Kirchhöferinnen blieben trotz einiger
technischer Fehler immer auf Schlagdistanz und gingen in der 23.
Minute sogar mit 12:11 in Führung.
Nach
dem Wechsel zog der PSV auf 24:20 (42.) davon. Aber selbst ein
29:25 (51.) und ein 31:27 reichten der Sieben von Trainerin
Frauke Korfsmeier nicht, um auf die Siegerstraße einzubiegen.
Recklinghausens beste Schützinnen waren Christina Weber
(11/5), Reinhardt, die Halbrechte Lea Imping (beide 6) und
Saxe (4). • Kirchhof: Oross, Wehr (31. - 54.) - L. Hildebrandt
7, A. Hildebrandt 1, Ca. Kühlborn 2, Daranyi, Pirvan 1, Horn
3, Duknauskaite 5/2, Steyer 13/8. (bjm)

Im Team von Mike Fuhrig: die Führungsspielerin Celia Steyer
in Recklinghausen überragend.
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